Pressespiegel
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 Macht "Fleisch" dumm?
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/13/919

Datum: 04.03.05 09:48


Diesen Eindruck vermittelt jedenfalls die Ernährungs"wissenschaftlerin"(?) Lindsay Allen samt den Journalisten, die ihren Unfug unhinterfragt - bösartig oder nur gedankenlos? - nachplappern.

Wiedereinmal muß eine offensichtliche Fehlernährung als "vegane Ernährung" verkauft werden, um Veganismus zu diskreditieren (vgl. http://maqi.de/presse/ethischveganekinder.html).

Eine - bei auch nur etwas näherer Betrachtung unmittelbar als unwissenschaftlich und obskur erkennbare - "Studie" soll zeigen, daß der Verzehr von Leichenteilen sich positiv auf die Oberarmmuskulatur, die Intelligenz und mathematische Fähigkeiten auswirkt.

Verglichen wurden dabei aber nicht etwa die normale unethische Ernährung mit vernünftiger, ausgewogener veganer Ernährung. Verglichen wurde in der Studie vielmehr eine vorwiegend aus Mais und Bohnen bestehende offensichtliche Mangelernährung (Mangel an Eisen, Zink, Kalzium und verschiedenen Vitaminen) mit eben dieser um wahlweise Leichen, Kuhdrüsensekret oder Pflanzenöl ergänzten Ernährung.

Es ist klar, daß wenn eine derartige Mangelernährung entsprechend ergänzt wird, diese Mängel und deren Folgen ganz oder teilweise beseitig werden. Dies gilt auch, wie in diesem Fall, wenn die Ergänzung a) ethisch inakzeptabel, weil mit der Ermordung anderer Tiere verbunden und b) im Endeffekt übrigens ungesünder, weil z.B. das Krebsrisiko erhöhend ist. Ein derartiger Ausgleich hätte aber ebenso durch den Konsum menschlicher Leichenteile wie durch Ergänzung geeigneter veganer Nahrungsmittel (die nicht, wie in dieser "Studie", nur aus "Pflanzenöl" bestehen kann) erreicht werden können.

Dies liegt so offensichtlich auf der Hand, daß sich die Frage stellt, wieso dazu eine "Studie" erforderlich ist - und wer eine solche "Studie" finanziert.

Entsprechend wäre eine "Studie" mit an Wassermangel leidenden Kindern in einem Dürregebiet mit zusätzlichen Gaben von Bier, Wein oder Kaffee, bei der im Anschluß, da Kaffee für Verdurstende ungeeignet ist, mit dem Fazit: "Es ist überhaupt keine Frage, dass es unvertretbar für Eltern ist, ihre Kinder als strikte Antialkoholiker aufzuziehen." Oder eine Studie mit ertrinkenden Flutopfern, denen zur Wiederbelebung wahlweise mit Tabakrauch versetzte Atemluft oder aber reiner Stickstoff in die Lungen gepumpt wird, mit dem Ergebnis: "Es ist überhaupt keine Frage, dass es unvertretbar für Eltern ist, ihre Kinder als strikte Nichtraucher aufzuziehen."

Lindsay Allen wurde offenbar als Kind mit Leichenteilen ernährt, hält aber solche absurde Studien - eine davon hat sie geleitet - für "wissenschaftlich". Ob nun "Fleisch" die Intelligenz mindert oder aber weniger intelligente Menschen dazu tendieren, mit dem Strom schwimmend Leichen zu konsumieren und meinen, dies durch absurde Propaganda rechtfertigen zu müssen - wir wissen es nicht.

Was wir aber wissen, ist: 1. Eine vernünftige vegane Ernährung führt nachweislich auch bei Kindern zu keinerlei Gesundheitsschäden. 2. Es ist überhaupt keine Frage, daß es aus ethischen Gründen unvertretbar für Eltern ist, ihre Kinder nicht als Veganer aufzuziehen.

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 Fleisch ist wichtig für kindliche Entwicklung
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/13/919/920

Datum: 04.03.05 09:49


London (AP) Fleisch und tierisches Eiweiß sind nach einer neuen Ernährungsstudie wichtig für die Entwicklung von Kindern. Ohne solche Lebensmittel bleiben Kinder demnach kleiner, schwächer und weniger intelligent. Die Ergebnisse der Ernährungsstudie an 544 kenianischen Grundschulkindern sind so eindeutig, dass Untersuchungsleiterin Lindsay Allen von der kalifornischen Universität Davis es unverantwortlich nannte, Kinder rein vegan - also rein pflanzlich - zu ernähren.

Während der zweijährigen Studie wurden die durchschnittlich sieben Jahre alten Jungen und Mädchen in vier Gruppen unterteilt. Die Kinder der jeweiligen Gruppe erhielten zusätzlich zu ihrer normalen Verköstigung täglich entweder etwa 60 Gramm Fleisch, eine Tasse Milch, Pflanzenöl oder keine zusätzliche Ergänzung.

Nach Ablauf der zwei Jahre hatten die Kinder, die zusätzlich Lebensmittel erhielten, durchschnittlich 400 Gramm mehr zugenommen als die Kinder ohne jegliche Ergänzung. Im Vergleich zu diesen hatten diejenigen Jungen und Mädchen, die zusätzlich Milch bekamen, eine um 40 Prozent vergrößerte Oberarmmuskulatur und diejenigen, die Fleisch erhielten, sogar eine um 80 Prozent größere Zunahme der Oberarmmuskulatur.

Die mit Fleisch versorgten Kinder schnitten auch in Intelligenz- und Mathematiktests besser ab als ihre Altersgenossen. «Die Gruppe, die die Fleischergänzung erhielt, war auf dem Spielplatz aktiver, beredsamer und verspielter und zeigte mehr Führungseigenschaften», berichtete Allen laut dem Magazin «Nature» auf einer Fachtagung in Washington.

Fleisch und tierische Produkte wie etwa Milch enthalten laut Allen Nährstoffe, die dem Körper durch eine rein pflanzliche vegane Ernährung kaum zugeführt werden können. Die Ernährung kenianischer Kinder besteht demnach vorwiegend aus Mais und Bohnen, was einen Mangel an Eisen, Zink, Kalzium und den Vitaminen A, E und B12 zur Folge hat.

Das Resultat der Studie dürfte nach Meinung von Allen zwar Eltern nicht gefallen, die den Verzehr von Tierprodukten ablehnen. «Es ist überhaupt keine Frage, dass es unvertretbar für Eltern ist, ihre Kinder als strikte Veganer aufzuziehen.»


http://de.news.yahoo.com/050303/12/4fxt2.html

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 Neue Studie: Fleisch wichtig für Entwicklung
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/13/919/921

Datum: 04.03.05 09:51


"Veganische Ernährung für Kinder unvertretbar"



London - Fleisch und tierisches Eiweiß sind nach einer neuen Ernährungsstudie wichtig für die Entwicklung von Kindern. Ohne solche Lebensmittel bleiben Kinder demnach kleiner, schwächer und weniger intelligent. Die Ergebnisse der Ernährungsstudie an 544 kenianischen Grundschulkindern sind so eindeutig, dass Untersuchungsleiterin Lindsay Allen von der kalifornischen Universität Davis es unverantwortlich nannte, Kinder rein vegan - also rein pflanzlich - zu ernähren.

Während der zweijährigen Studie wurden die durchschnittlich sieben Jahre alten Jungen und Mädchen in vier Gruppen unterteilt. Die Kinder der jeweiligen Gruppe erhielten zusätzlich zu ihrer normalen Verköstigung täglich entweder etwa 60 Gramm Fleisch, eine Tasse Milch, Pflanzenöl oder keine zusätzliche Ergänzung. Nach Ablauf der zwei Jahre hatten die Kinder, die zusätzlich Lebensmittel erhielten, durchschnittlich 400 Gramm mehr zugenommen als die Kinder ohne jegliche Ergänzung. Im Vergleich zu diesen hatten diejenigen Jungen und Mädchen, die zusätzlich Milch bekamen, eine um 40 Prozent vergrößerte Oberarmmuskulatur und diejenigen, die Fleisch erhielten, sogar eine um 80 Prozent größere Zunahme der Oberarmmuskulatur. Die mit Fleisch versorgten Kinder schnitten auch in Intelligenz- und Mathematiktests besser ab als ihre Altersgenossen.

"Die Gruppe, die die Fleischergänzung erhielt, war auf dem Spielplatz aktiver, beredsamer und verspielter und zeigte mehr Führungseigenschaften", berichtete Allen laut dem Magazin "Nature" auf einer Fachtagung in Washington. Fleisch und tierische Produkte wie etwa Milch enthalten laut Allen Nährstoffe, die dem Körper durch eine rein pflanzliche vegane Ernährung kaum zugeführt werden können. Die Ernährung kenianischer Kinder besteht demnach vorwiegend aus Mais und Bohnen, was einen Mangel an Eisen, Zink, Kalzium und den Vitaminen A, E und B12 zur Folge hat. Das Resultat der Studie dürfte nach Meinung von Allen zwar Eltern nicht gefallen, die den Verzehr von Tierprodukten ablehnen. "Es ist überhaupt keine Frage, dass es unvertretbar für Eltern ist, ihre Kinder als strikte Veganer aufzuziehen."

AP
03.03.2005 - aktualisiert: 03.03.2005, 16:43 Uhr
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/886304

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 Vegane Ernährung schadet
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/13/919/923

Datum: 05.03.05 10:33


Unverantwortlich handelt, wer seine Kinder rein vegan, also rein pflanzlich, ernährt, ist das Ergebnis einer zweijährigen Ernährungsstudie der kalifornischen Universität Davis an 544 kenianischen Grundschulkindern. Vegan ernährte Siebenjährige nahmen in zwei Jahren ein halbes Kilo weniger zu als Kinder, die als Zusatznahrung Milch oder täglich 60 Gramm Fleisch erhielten. Bei Mathematik- und Intelligenztests schnitten sie deutlich schlechter ab.

OÖNachrichten vom 05.03.2005
http://www.nachrichten.at/leben/339051?PHPSESSID=baaf46b1d63d21b08f3b9812c160b7b4

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 Forscher: Fleisch ist wichtig für kindliche Entwicklung
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/13/919/924

Datum: 05.03.05 10:34



Fleisch und tierisches Eiweiß sind nach einer neuen Ernährungsstudie wichtig für die Entwicklung von Kindern.


Ohne solche Lebensmittel bleiben Kinder demnach kleiner, schwächer und weniger intelligent. Die Ergebnisse der Ernährungsstudie an 544 kenianischen Grundschulkindern sind so eindeutig, dass Untersuchungsleiterin Lindsay Allen von der kalifornischen Universität Davis es unverantwortlich nannte, Kinder rein vegan - also rein pflanzlich - zu ernähren.

Während der zweijährigen Studie wurden die durchschnittlich sieben Jahre alten Jungen und Mädchen in vier Gruppen unterteilt. Die Kinder der jeweiligen Gruppe erhielten zusätzlich zu ihrer normalen Verköstigung täglich entweder etwa 60 Gramm Fleisch, eine Tasse Milch, Pflanzenöl oder keine zusätzliche Ergänzung.

Nach Ablauf der zwei Jahre hatten die Kinder, die zusätzlich Lebensmittel erhielten, durchschnittlich 400 Gramm mehr zugenommen als die Kinder ohne jegliche Ergänzung. Im Vergleich zu diesen hatten diejenigen Jungen und Mädchen, die zusätzlich Milch bekamen, eine um 40 Prozent vergrößerte Oberarmmuskulatur und diejenigen, die Fleisch erhielten, sogar eine um 80 Prozent größere Zunahme der Oberarmmuskulatur.

Die mit Fleisch versorgten Kinder schnitten auch in Intelligenz- und Mathematiktests besser ab als ihre Altersgenossen. "Die Gruppe, die die Fleischergänzung erhielt, war auf dem Spielplatz aktiver, beredsamer und verspielter und zeigte mehr Führungseigenschaften", berichtete Allen laut dem Magazin "Nature" auf einer Fachtagung in Washington.

Fleisch und tierische Produkte wie etwa Milch enthalten laut Allen Nährstoffe, die dem Körper durch eine rein pflanzliche vegane Ernährung kaum zugeführt werden können. Die Ernährung kenianischer Kinder besteht demnach vorwiegend aus Mais und Bohnen, was einen Mangel an Eisen, Zink, Kalzium und den Vitaminen A, E und B12 zur Folge hat.

Das Resultat der Studie dürfte nach Meinung von Allen zwar Eltern nicht gefallen, die den Verzehr von Tierprodukten ablehnen. "Es ist überhaupt keine Frage, dass es unvertretbar für Eltern ist, ihre Kinder als strikte Veganer aufzuziehen."


04.03.2005

http://portal.tirol.com/chronik/international/4416/index.do

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 Children 'harmed' by vegan diets
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/13/919/925

Datum: 05.03.05 11:06


By Michelle Roberts
BBC News health reporter, in Washington DC



Meat, milk, butter and cheese are all avoided by vegans


Putting children on strict vegan diets is "unethical" and could harm their development, a US scientist has argued.

Lindsay Allen, of the US Agricultural Research Service, attacked parents who insisted their children lived by the maxim "meat is murder".

Animal source foods have some nutrients not found anywhere else, she told a Washington science conference.

The Vegan Society dismissed the claims, saying its research showed vegans were often healthier than meat eaters.

'Development affected'

Professor Allen said: "There have been sufficient studies clearly showing that when women avoid all animal foods, their babies are born small, they grow very slowly and they are developmentally retarded, possibly permanently."

Zitat:
There's absolutely no question that it's unethical for parents to bring up their children as strict vegans

Professor Lindsay Allen, US Agricultural Research Service


"If you're talking about feeding young children, pregnant women and lactating women, I would go as far as to say it is unethical to withhold these foods [animal source foods] during that period of life."

She was especially critical of parents who imposed a vegan lifestyle on their children, denying them milk, cheese, butter and meat.

"There's absolutely no question that it's unethical for parents to bring up their children as strict vegans," she told the annual meeting of the American Association for the Advancement of Science (AAAS).


Missing nutrients

She said the damage to a child began while it was growing in the womb and continued once it had been born.

Research she carried out among African schoolchildren suggests as little as two spoonfuls of meat each day is enough to provide nutrients such as vitamin B12, zinc and iron.

The 544 children studied had been raised on diets chiefly consisting of starchy, low-nutrition corn and bean staples lacking these micronutrients.

This meant they were already malnourished.

Over two years, some of the children were given 2oz supplements of meat each day, equivalent to about two spoonfuls of mince.

Two other groups received either a cup of milk a day or an oil supplement containing the same amount of energy. The diet of a fourth group was left unaltered.

Zitat:
HAVE YOUR SAY
A wide-ranging mixed diet with exercise is essential for any child

James, Cornwall, UK



The changes seen in the children given the meat, and to a lesser extent the milk or oil, were dramatic.

These children grew more and performed better on problem-solving and intelligence tests than any of the other children at the end of the two years.

Adding either meat or milk to the diets also almost completely eliminated the very high rates of vitamin B12 deficiency previously seen in the children.

No quick fixes

Professor Allen stressed that although the study (which was partially supported by the National Cattleman's Beef Association) was conducted in a poor African community that was malnourished, its message was highly relevant to people in developed countries.

She accepted that adults could avoid animal foods if they took the right supplements, but she said adding animal source food into the diet was a better way to tackle malnutrition worldwide than quick fixes with supplements in the form of pills.

"Where feasible, it would be much better to do it through the diet than by giving pills," she said.

"With pills it's very hard to be certain that the quantity of nutrition is right for everybody and it's hard to sustain."

In Africa, good results had been obtained from giving people a dried meat on a stick snack which proved both nutritious and appealing.

Professor Montague Demment, from the University of California at Davis, said more emphasis should be placed on animal source food to combat global malnutrition.

Vegan defence

However, the claims have been dismissed by the Vegan Society in the UK.

In a statement, it said increasing numbers of people were opting for a plant-based diet.

Kostana Azmi, the chief executive officer, said: "The vegan diet can provide you with more energy, nutrition, and is bursting with goodness."

She said plant sources were sometimes a safer, and cheaper source of nutrients.

For instance, animal sources of omega-3 oils, needed for the development of the brain and nervous system, were often contaminated with pollutants, such as mercury in fish.

In addition, the vegan diet was often a healthier alternative. She said dairy and meat products were rich in saturated fat, while plant based diets were low in it.

The society does recommend that vegans supplement their diet with vitamin B-12 pills.

The US Agricultural Research Service is part of the US Department of Agriculture.


http://news.bbc.co.uk/1/hi/health/4282257.stm

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 Fleisch für die kindliche Entwicklung
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/13/919/926

Datum: 07.03.05 10:43


Forscherin sieht rein vegane Ernährung für junge Menschen als "unvertretbar" - Studie in Kenia

London - Fleisch und tierisches Eiweiß sind nach einer neuen Ernährungsstudie wichtig für die Entwicklung von Kindern. Ohne solche Lebensmittel bleiben Kinder demnach kleiner, schwächer und weniger intelligent. Die Ergebnisse der Ernährungsstudie an 544 kenianischen Grundschulkindern sind so eindeutig, dass Untersuchungsleiterin Lindsay Allen von der kalifornischen Universität Davis es unverantwortlich nannte, Kinder rein vegan - also rein pflanzlich - zu ernähren.

Während der zweijährigen Studie wurden die durchschnittlich sieben Jahre alten Jungen und Mädchen in vier Gruppen unterteilt. Die Kinder der jeweiligen Gruppe erhielten zusätzlich zu ihrer normalen Verköstigung täglich entweder etwa 60 Gramm Fleisch, eine Tasse Milch, Pflanzenöl oder keine zusätzliche Ergänzung.

Ergebnisse

Nach Ablauf der zwei Jahre hatten die Kinder, die zusätzlich Lebensmittel erhielten, durchschnittlich 400 Gramm mehr zugenommen als die Kinder ohne jegliche Ergänzung. Im Vergleich zu diesen hatten diejenigen Jungen und Mädchen, die zusätzlich Milch bekamen, eine um 40 Prozent vergrößerte Oberarmmuskulatur und diejenigen, die Fleisch erhielten, sogar eine um 80 Prozent größere Zunahme der Oberarmmuskulatur.

Die mit Fleisch versorgten Kinder schnitten auch in Intelligenz- und Mathematiktests besser ab als ihre Altersgenossen. "Die Gruppe, die die Fleischergänzung erhielt, war auf dem Spielplatz aktiver, beredsamer und verspielter und zeigte mehr Führungseigenschaften", berichtete Allen laut dem Magazin "Nature" auf einer Fachtagung in Washington.

Nährstoffe

Fleisch und tierische Produkte wie etwa Milch enthalten laut Allen Nährstoffe, die dem Körper durch eine rein pflanzliche vegane Ernährung kaum zugeführt werden können. Die Ernährung kenianischer Kinder besteht demnach vorwiegend aus Mais und Bohnen, was einen Mangel an Eisen, Zink, Kalzium und den Vitaminen A, E und B12 zur Folge hat.

Das Resultat der Studie dürfte nach Meinung von Allen zwar Eltern nicht gefallen, die den Verzehr von Tierprodukten ablehnen. "Es ist überhaupt keine Frage, dass es unvertretbar für Eltern ist, ihre Kinder als strikte Veganer aufzuziehen." (APA/AP)

http://derstandard.at/?url=/?id=1971979
05. März 2005 19:00

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