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 Tierschützer als Erbschleicher
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: https://tierrechtsforen.de/14/2329/2331

Datum: 15.12.11 20:46
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Zitat:
Tierschützer als Erbschleicher?
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Wie Tierschutz-Organisationen um gut dotierte Testamente buhlen und Prominente zu Helfern wider Willen wurden, darüber berichtet der Kurier ausführlich in seiner heutigen Ausgabe.

Was war passiert? Der Österreichische Tierschutzverein (ÖTV) bewarb in den Medien in den vergangenen Tagen einen Erbschaftsratgeber, so der Kurier. In der 20-seitigen Broschüre werde detailliert erklärt, wie man richtig Testamente ändert, um sein Vermögen dem Verein vermachen zu können. Angeboten wird demnach auch vertrauliche Hilfe.

Anwälte und Notare des ÖTV würden bei der richtigen Formulierung beistehen. Es werde genau aufgelistet, was gerne gesehen ist: Sparbücher, Schmuck, Wertpapiere, Eigentumswohnungen oder Grundstücke.

Ahnungslose Prominente

In dem Folder seien zahlreiche Prominente wie Armin Assinger oder auch Rainhard Fendrich zu finden, die eine Unterstützung des Vereins mit Rufzeichen regelrecht einfordern würden. Diese seien dabei aber meist ahnungslos. So habe beispielsweise Sänger Fendrich "keinerlei Kenntnis von den Aktivitäten des Vereines", wird der Sprecher Fendrichs zitiert.

Drastischer drückt sich ORF-Moderatorin Ingrid Thurnher aus: „Ein Wahnsinn, das haut mich von den Socken.“ Der ORF schaltet nun seine Rechtsabteilung ein, heißt es in dem Bericht weiter.

"Erbschaftsmarketing"

Was man landläufig als Erbschleicherei bezeichnen würde, nennt die Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins Susanne Hemetsberger lapidar „Erbschaftsmarketing“, so der Kurier. Laut ÖTV seien die meisten Prominenten „für die eigene Mitgliederzeitung bei PR-Agenturen mit Wortspende und Foto“ gekauft und für den Ratgeber wiederverwendet worden.

Keilermethode mit hoher Erfolgsquote

Erbschaftsmarketing sei in Österreich kein Einzelfall, auch der WWF setze seit über vier Jahren darauf. Geworben werde vor allem in „50+-Magazinen“. Ergebnis seien zehn bis 15 Anfragen pro Monat und mehrere Testamente zugunsten des WWF.

Die Vereine hätten die „Generation der Erben“ für sich entdeckt, zitiert der Kurier die auf Erbrecht spezialisierte Anwältin Elisabeth Scheuba. Rechtlich könne sie nichts dagegen einwenden, so lange der freie Wille geschützt bleibe. „Moralisch kann ich aber schon fragen, ob das Abwerben der Mittel von der Familie zu fremden Dritten gut ist.“ Nicht umsonst sei die Familienerbfolge gesetzlich verankert.
http://www.topagrar.at/home/index.php?option=com_content&task=view&id=2838&Itemid=1

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