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 Vegane Katzen: Produktwarnung Vegecat-Supplemente
Name: Ava OdoemenaAva Odoemena Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556

Datum: 14.08.06 23:03


Vegan ernährte Katzen:
Produktwarnung Vegecat-Supplemente

Bei zumindest einer Charge der Vegecat-Supplemente kam es nach Angaben des Herstellers zu einer Fehlmischung der Inhaltstoffe, sodass einige Nährwerte in zu geringer Menge anwesend waren, und andere stark überhöht. Dieser Fehler wurde erst im nachhinein erkannt, sodass die Fehlmischung bereits von allen
Abnehmern aufgebraucht sein müsste.

Der Hersteller Hoana gibt an, den Fehler behoben und bessere Kontrollmechanismen eingeführt zu haben, allerdings stünden ihm nicht die finanziellen Mittel zur Verfügung, durch Vegecat Zusatz supplementierte Rezepte regelmäßig auf ihre ernährungsphysiologische Adäquatheit analysieren zu lassen.

Somit ist weder für den Hersteller, noch für den Konsumenten ersichtlich oder kontrollierbar, ob die Chargen gut oder fehlerhaft gemischt sind.

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 Re: Vegane Katzen: Produktwarnung Vegecat-Supplemente
Name: Renato Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/567

Datum: 19.08.06 11:03


Woher hast du diese Information?
Zumindest auf der Homepage des Herstellers steht nichts davon.
Wie hast du also davon erfahren? Ich habe davon noch nirgends gehört.
Die Quellenangabe wäre wichtig um einschätzen zu können, wie zuverlässig diese Information ist. Es gibt ja immer wieder Personen, die Negatives über vegane Tiernahrung verbreiten, weil sie dem grundsätzlich ablehnend gegenüber stehen.

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 Re: Vegane Katzen: Produktwarnung Vegecat-Supplemente
Name: Ava OdoemenaAva Odoemena Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/568

Datum: 20.08.06 15:24


Renato schrieb:

> Woher hast du diese Information?

Ursprünglich wurde ich darüber via Epost informiert, der Hersteller bestätigte dies dann via Epost und mehrere Telefonate.

> Zumindest auf der Homepage des Herstellers steht nichts
> davon.

Dann wird er die Information mittlerweile wieder runter genommen haben, aber Du kannst ihn ja auch noch mal extra kontaktieren um Gewissheit zu erlangen.

> Die Quellenangabe wäre wichtig

Also nachdem ich direkt mit dem Hersteller geredet habe, wäre ich wohl die Quelle, und ich bin ja auch nicht:

> um einschätzen zu können, wie
> zuverlässig diese Information ist. Es gibt ja immer wieder
> Personen, die Negatives über vegane Tiernahrung verbreiten,
> weil sie dem grundsätzlich ablehnend gegenüber stehen.

irgendeine Person, sondern aktive Befürworterin veganer Katzenernährung, sodenn sie adäquat ist. Von mir stammt ja auch einer der ersten, wenn nicht der erste Erfahrungsbericht veganer Katzenernährung im deutschsprachigen Raum.

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 Re: Vegane Katzen: Produktwarnung Vegecat-Supplemente
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/570

Datum: 23.08.06 12:00


> Katzenernährung, sodenn sie adäquat ist. Von mir stammt ja
> auch einer der ersten, wenn nicht der erste Erfahrungsbericht
> veganer Katzenernährung im deutschsprachigen Raum.

Da Ava den Link vergessen hat ;-) : http://antispe.de/txt/veganekatze.html

Achim

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 mischverhältnis vegane/unvegane nahrung?
Name: spaghetti Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/963

Datum: 21.03.07 18:18


hallo an alle!

hoffe, es ist gestattet, diesen thread wieder hervorzukramen... ;-)

vor einem monat sind zwei samtpfötige dauergäste aus dem tierheim bei mir eingezogen. die beiden waren ziemlich krank, sind aber mittlerweile wieder gesund, so dass ich ihnen eine ernährungsumstellung jetzt zumuten kann.

heute habe ich ihnen zum ersten mal veganes essen serviert - die trockennahrung essen meine mitbewohner sehr gerne, von der feuchtnahrung sind sie allerdings nicht besonders begeistert. da auch die zusammensetzung durch möglicherweise fehlerhafte vegecat-chargen fragwürdig ist, plane ich, die feuchtnahrung 50:50 mit bio-katzennahrung (mit tierleichen, aber wenigstens nicht aus massentierqualhaltung) zu mischen, und bei trockennahrung gänzlich auf tierleichen zu verzichten -> das würde ein verhältnis von 2/3 veganer und 1/3 unveganer nahrung ergeben.

jetzt meine frage: meint ihr, dass die nährstoff-versorgung der katzen auf diese weise trotz möglicherweise fehlerhafter vegecat-zusammensetzung gewährleistet ist? betrifft die vegecat-problematik auch die trockennahrung amicat? können die oben erwähnten überhöhten werte den katzen schaden? weiß das vielleicht jemand?

vielen dank im voraus!! :-))

lieben gruß
spaghetti

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 keiner ...
Name: spaghetti Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/964

Datum: 22.03.07 15:59


... der mir einen tipp geben könnte?

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 Re: keiner ...
Name: Tanja Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/965

Datum: 22.03.07 16:32

spaghetti schrieb:
>
> ... der mir einen tipp geben könnte?

Kann wohl niemand was zu sagen, weil hier keiner Tierarzt ist und auch niemand weiß, wieviel in einem Suppelement wie z.B. Vegecat ein Stoff über- oder unterdosiert sein müßte um Schäden vervorzurufen. Aber sofern es vertragen wird, ist das Mischen verschiedener Nahrungssorten bestimmt eine gute Möglichkeit, da ein möglichst geringes Risiko einzugehen (was übrigens auch andere Sorten betrifft und nicht nur die Vegecat-Supplemente - ich weiß zumindest nicht über die genauen Mengen der Nährstoff-Zusätze in veganer Hundenahrung Bescheid und damit auch nicht, ob da nicht vielelicht beim Füttern nur einer Sorte nicht auch ein Mangel auftreten könnte).

Tanja

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 Unvegane Katzen: Produktwarnungen (diverse)
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/966

Datum: 22.03.07 16:46


Wie zwei aktuelle Meldungen (s.u.) zeigen, besteht eine entsprechende Gefahr grundsätzlich, dies ist also a) weder auf Vegecat beschränkt noch b) durch unvegane Nahrung zu beseitigen.

Zitat:
USA/Kanada/Mexiko: 60 Millionen Packungen Hunde - und Katzenfutter zurückgerufen (22.03.2007)

Streetsville (aho) - Der Hersteller von Hunde und Katzenfutter "Menu
Foods, Inc.", mit Hauptsitz in Streetsville, Ontario, Kanada, ruft 60
Millionen Gebinde Hunde - und Katzenfutter zurück, nachdem es bei
Hunden und Katzen zu Futterverweigerung, Erbrechen, Nierenversagen und
Todesfällen gekommen ist. Betroffen sind nur Feuchtfutter in Dosen und
Schalen, bei denen Weizengluten als Bindemittel eingesetzt wurde. Der
Hersteller vermutet, dass eine Lieferung von Weizengluten mit einer
giftigen Substanz (Mykotoxin?) kontaminiert war. Produkte von "Menu
Foods, Inc" werden unter einer Vielzahl von Markennamen in USA, Kanada
und Mexiko vertrieben.
http://www.animal-health-online.de


Zitat:

Kanada: Hund - und Katzenhalter verklagen Royal Canin (22.03.2007)

Montreal (aho) - Der französische Hersteller von Hunde - und
Katzenfutter Royal Canin sieht sich einer Sammelklage kanadischer
Hunde - und Katzenhalter konfrontiert. Wie "The Gazette" (Montreal)
berichtet, wird dem Futterhersteller vorgeworfen, ihnen Futtern zuviel
Vitamin D3 zugemischt zu haben. Dies soll bei den Tieren Nierenschäden
und andere Gesundheitsstörungen verursacht haben. Die Kläger verlangen
Schadensersatz für Tierarztkosten und verendete Hunde - und Katzen.
http://www.animal-health-online.de


Achim

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 danke für die infos!
Name: spaghetti Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/967

Datum: 22.03.07 18:50


@achim & tanja: danke für die infos! klingt ja ziemlich beunruhigend... :-(

da sieht man mal wieder, wie arrogant/krank wir menschen sind. einige spezies werden in dunkelhaft gehalten, gequält und ermordet um als nahrungsquelle zu "dienen", andere spezies werden als "kuscheltiere" etc. in gefangenschaft gehalten, ihrer sexualität & ihrer natürlichen lebensweise beraubt und dann auch noch mit chemischem dreck ernährt. dabei läuft die "kuscheltier"-nummer unter dem motto "tierliebe" *pffft*

ich frag mich, wann der "haustier"handel endlich verboten wird... aber dazu müsste der großteil der menschen erstmal mitkriegen, dass das ein himmelschreiendes unrecht ist. die meisten sehen es ja noch nicht mal als unrecht an, ein tier zu "kaufen" (statt eines aus dem tierheim aufzunehmen - wer will schließlich schon einen second-hand-hund?) und es bei den ersten kleinen problemchen ins tierheim abzuschieben. >:-(

meine tierärztin hat dazu gemeint: "menschen sind sowieso nur schlechtere schimpansen ... hm ... sehr viel schlechtere."

lg spaghetti

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 Re: mischverhältnis vegane/unvegane nahrung?
Name: Ava OdoemenaAva Odoemena Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/973

Datum: 23.03.07 03:54


spaghetti schrieb:

> hoffe, es ist gestattet, diesen thread wieder
> hervorzukramen... ;-)

Och bei dem ist das keine Sache. Ist ja noch nicht einmal ein Jahr alt.

> vor einem monat sind zwei samtpfötige dauergäste aus dem
> tierheim bei mir eingezogen.

Super. Wohnten bei dir schon jemals Katzen? Wenn nein, bitte immer die Waschmaschine vorm waschen kontrollieren und nicht drüber stolpern oder draufsetzten:-) Ist eigentlich nicht zum Lachen, kam alles schon vor.

> heute habe ich ihnen zum ersten mal veganes essen serviert -
> die trockennahrung essen meine mitbewohner sehr gerne, von
> der feuchtnahrung sind sie allerdings nicht besonders
> begeistert. da auch die zusammensetzung durch möglicherweise
> fehlerhafte vegecat-chargen fragwürdig ist, plane ich, die
> feuchtnahrung 50:50 mit bio-katzennahrung (mit tierleichen,
> aber wenigstens nicht aus massentierqualhaltung) zu mischen,
> und bei trockennahrung gänzlich auf tierleichen zu verzichten
> -> das würde ein verhältnis von 2/3 veganer und 1/3 unveganer
> nahrung ergeben.

Gut, ich habe verstanden:-)

> jetzt meine frage: meint ihr, dass die nährstoff-versorgung
> der katzen auf diese weise trotz möglicherweise fehlerhafter
> vegecat-zusammensetzung gewährleistet ist?

Das käme halt darauf an, wie fehlerhaft die Chargen sind, wenn überhaupt. Durch die 50% Reduzierung wäre natürlich auch der eventuelle Fehler halbiert, ob das vertretbar ist, diese Entscheidung kann ich dir beim besten Willen nicht abnehmen. Wie ich mich entschieden habe steht ja glaube ich hier im Baum.

> betrifft die
> vegecat-problematik auch die trockennahrung amicat?

Nein, das sind zwei völlig voneinander unabhängige Hersteller, davon mal abgesehen können sich auch bei Amicat Produktionsfehler einschleichen.

> können
> die oben erwähnten überhöhten werte den katzen schaden? weiß
> das vielleicht jemand?

Das Problem ist das man ja nicht weiss ob es jetzt überhöhte oder erniedrigte Mengen sind bei nächsten Vorfall, sollte er denn kommen. Da kann in der unveganen Nahrung auch eine Salmonelleninfektion sein. Es kommt eben auch auf die Spanne drauf an, das ist ja bei Menschen ähnlich. Wer sich mit Kombu mit Jod massiv überdosiert wird genauso Probleme bekommen wie jemand der Algen nicht kennt (und deshalb nicht weiss dass man da Jod herbekommt) und der vielleicht Jodsalz sogar aus ideologischen Gründen ablehnt. Bums gibt es Jodmangel.

Ich finde die Idee nicht schlecht, 100% Sicherheit gibt es jedoch mit keiner Kombination. Wäre schön wenn Blut so nährwertreich wäre, dass man einfach alle zwei Monate zum spenden geht und dann etwas Blut in die vegane Feuchtnahrung geben könnte. Aber ob da dann auch überhaupt (genug) Taurin und Arachidonsäure enthalten ist, ist eine ganz andere Frage.

Bei zwei Katzen kämst du aber schnell ins Schwitzen, da bekommt die Aussage "ich fühle mich heute so leer" eine ganz neue Gewichtung:-)

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 Re: mischverhältnis vegane/unvegane nahrung?
Name: spaghetti Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/974

Datum: 23.03.07 19:01


hi, ava odoemena! :-)

> Super. Wohnten bei dir schon jemals Katzen?

ja, ich hab schon immer mit katzen zusammengewohnt und wurde von ihnen von kindheit an sehr gut dressiert - d.h. ich reagiere aufs kleinste "miau" mit heftigen schuldgefühlen, kann in den unmöglichsten positionen schlafen (weil katzen im bett immer sehr viel platz brauchen), habe gelernt trotz katze auf der tastatur zu tippen etc.

> Wenn nein, bitte
> immer die Waschmaschine vorm waschen kontrollieren und nicht
> drüber stolpern oder draufsetzten:-) Ist eigentlich nicht zum
> Lachen, kam alles schon vor.

was diese dinge betrifft, bin ich glücklicherweise ziemlich fit. in meiner wohnung sind alle fenster vergittert und gefährliche dinge wie giftige zimmerpflanzen, nadeln oder gummiringe gibt es in meinem haushalt gar nicht. der einzige unfall, der in meiner katzen-menschen-wg jemals passiert ist, war, dass eine meiner vierbeinigen mitbewohnerinnen mal in die volle badewanne gefallen ist - das hat aber nur ihren stolz verletzt ;-).

> Das käme halt darauf an, wie fehlerhaft die Chargen sind,
> wenn überhaupt. Durch die 50% Reduzierung wäre natürlich auch
> der eventuelle Fehler halbiert, ob das vertretbar ist, diese
> Entscheidung kann ich dir beim besten Willen nicht abnehmen.

ist sowieso ein jammer - anscheinend ist ja nicht mal das "bessere" herkömmliche tierleichen-essen für katzen wirklich sicher. von billigst-junk-food gar nicht zu reden, da ist ja überall der für katzen hochgradig gefährliche zucker drin >:-(.

> Wie ich mich entschieden habe steht ja glaube ich hier im Baum.

ja, du hast dich für eine 50:50 mischung entschieden, oder? das wär natürlich auch eine möglichkeit...

> Nein, das sind zwei völlig voneinander unabhängige
> Hersteller, davon mal abgesehen können sich auch bei Amicat
> Produktionsfehler einschleichen.

klar. aber das kann anscheinend bei unveganer katzennahrung auch der fall sein. *seufz* ich werde eben bei der unveganen nahrung sämtliche bio-sorten mischen, die ich auftreiben kann.

> Wäre schön wenn Blut so
> nährwertreich wäre, dass man einfach alle zwei Monate zum
> spenden geht und dann etwas Blut in die vegane Feuchtnahrung
> geben könnte. Aber ob da dann auch überhaupt (genug) Taurin
> und Arachidonsäure enthalten ist, ist eine ganz andere Frage.
>
> Bei zwei Katzen kämst du aber schnell ins Schwitzen, da
> bekommt die Aussage "ich fühle mich heute so leer" eine ganz
> neue Gewichtung:-)

LOL!!! :-D die idee ist an sich gut, nur leider verdrücken meine mitbewohnerinnen täglich solche mengen, dass ich diese methode nicht lange überleben würde ;-)

naja, wir können nur hoffen, dass irgenwann eine wirklich gute vegane katzennahrung auf den markt kommt. bis dahin werd ich meine methode mal testen bzw. die 50:50-methode...

lg spaghetti

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 überraschend: katzen verweigern unvegane nahrung...
Name: spaghetti Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/1023

Datum: 12.04.07 01:53


hallo an alle!

ich wollte mal zwischendurch einen (für mich etwas überraschenden) erfahrungsbericht hier posten.

vor ca. 3 wochen habe ich begonnen, meinen vierbeinigen mitbewohnerinnen vegane nahrung anzubieten - interessanterweise fangen sie nun an, die tierleichennahrung zu verweigern! gestern haben die beiden z.b. die unvegane nahrung mit der nase auf die seite geschoben und nur die vegane nahrung gegessen. zusätzlich haben sie eine vorliebe für grünkernaufstrich, sojakäse und sojajoghurt entwickelt - diese sachen klauen sie nämlich mit vorliebe von meinem teller, wenn ich kurz aufstehe um tee zu kochen etc.

für mich ist das natürlich eine sehr angenehme entwicklung, wenn ich auch aus weiter oben genannten gründen noch bedenken habe, die katzen komplett vegan zu ernähren ... weiß zufällig jemand, ob sojaprodukte und hefeaufstriche für katzen geeignet sind? (natürlich nicht als alleinige nahrung, es geht nur darum, ob diese "sojakäse-raubzüge" von meinem teller für die katzen schädlich sein könnten).

lg spaghetti

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 Vegan statt Klärschlamm - besser auch für Katzen
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/1024

Datum: 13.04.07 16:26


> wenn ich auch aus weiter oben genannten gründen noch bedenken
> habe, die katzen komplett vegan zu ernähren ... weiß zufällig

Wenn diese Bedenken durch das immer noch nicht ausgeräumt sind, hilft vielleicht folgende aktuelle Meldung:
Zitat:

10.04.2007

Grimm: Klärschlamm und Schlachtabfälle im Tierfutter
Tiernahrungshersteller kennen keine "Ekel-Bremse"

Der Autor und Journalist Hans-Ulrich Grimm erhebt in seinem heute erscheinenden Buch "Katzen würden Mäuse kaufen" schwere Vorwürfe gegen die Hersteller von Tierfutter.

In der Branche versage offenbar jegliche "Ekel-Bremse", sagte Grimm am Dienstag im Deutschlandradio Kultur. So würden immer wieder Schlachtabfälle und verdorbenes Fleisch zu Tiermehl für das Futter verarbeitet. Zu Gute komme den Herstellern dabei auch das Entsorgungsproblem der Nahrungswirtschaft. Diese produziere große Mengen an Fleischabfällen und müsse sie irgendwie beseitigen: "Da bieten sich eben die Tierfutter-Produzenten an, und die sind dankbare Abnehmer für den Müll." In einem bereits aufgedeckten Skandal hätten die Hersteller sogar "jahrelang Klärschlamm zu Tierfutter verarbeitet - einfach, weil es nicht verboten war".

Grimm zufolge bediene sich die Industrie "allerlei chemischer Tricks", um zu erreichen, dass die Tiere das Futter akzeptieren. "Die werden systematisch an der Nase herumgeführt, man trickst ihren Geschmackssinn aus, und nur dadurch essen die das." Der Autor wies daraufhin, dass dies längst nicht nur für Tiernahrung gelte. Auch bei der Herstellung von Lebensmitteln würden "unglaublich viele Geschmacksmanipulationen" vorgenommen, "damit man das Zeug überhaupt genießen kann, was aus den Fabriken so herauskommt".

Ferner beklagte der Autor die engen Verstrickungen von Wissenschaftlern und der Tiernahrungsindustrie. Im Zuge der Recherche sei es unmöglich gewesen, unabhängige Forscher zu finden. Auch die meisten Tiernahrungsstudien seien von der Industrie finanziert. Zwar sei es ein legitimes Anliegen herauszufinden, welche Art von Nahrung sich am besten für ein Tier eigne. "Aber dann nur verschiedene Dosenfutter zu vergleichen und die Natur völlig außen vor zu lassen, das ist dann schon Industrieinteresse."

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/613623/


Achim

Beitrag beantworten
 
 Re: Unvegane Katzen: Produktwarnungen (diverse)
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/1028

Datum: 20.04.07 11:39


Und noch zwei aktuelle Meldungen dazu:


Zitat:
AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit

USA: Wilbur-Ellis ruft Reisproteinkonzentrat wegen Vergiftungsverdacht zurück (20.04.2007)

San Francisco (aho/lme) - Das internationale Handelshaus
"Wilbur-Ellis" mit Konzernzentrale in San Francisco ruft vorsorglich
von alle Lieferungen von Reisproteinkonzentrat zurück, die an
Hersteller von Hunde - und Katzenfutter geliefert wurden. Bei der
Überprüfung einer Lieferung, die "Wilbur-Ellis" aus China von der
"Binzhou Futian Biology Technology Co. Ltd." erhalten hatte, wurde die
Chemikalie Melamin gefunden. Die Substanz kann zu Vergiftungen bei
Tieren führen.


Zitat:
AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit

Südafrika: Royal Canin ruft Hunde - und Katzenfutter zurück (20.04.2007)

Johannesburg (aho) - Auch in Südafrika ist Hunde - und Katzenfutter
aufgetaucht, bei dem verunreinigtes Maisgluten verarbeitet wurde. Wie
der Futterproduzent Royal Canin mitteilte, wurde in einer Lieferung
von Maisgluten aus China die giftige Chemikalie Melamin gefunden.
Royal Canin Südafrika ruft deshalb die Futtermittel zurück, die
zwischen dem 08.03.2007 und 11. April 2007 produziert wurden. Gregory
Watine von Royal Canin Südafrika versicherte in einer
Pressemitteilung, dass alle Maßnahmen ergriffen würden, die Sicherheit
der Futtermittel zu gewährleisten. Zudem arbeite man eng mit dem
Tierärzteverband von Südafrika zusammen.

http://www.animal-health-online.de


Maisgluten? Reisproteinkonzentrat?

Achim

Beitrag beantworten
 
 Re: Vegan statt Klärschlamm - besser auch für Katzen
Name: spaghetti Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/1030

Datum: 20.04.07 20:25


> Wenn diese Bedenken durch
> das immer
> noch nicht ausgeräumt sind, hilft vielleicht folgende aktuelle Meldung:

igitt!!!! *würg* danke für die info! meine mitbewohnerinnen haben sich aber zum glück sowieso entschieden, nur noch vegan zu essen. :-) werde aber alle katzen-menschen-wgs in meiner umgebung warnen!

lg spaghetti

Beitrag beantworten
 
 Melamin / Absicht / Rattengift / Salmonellen usw.
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/1039

Datum: 25.04.07 11:15


Zitat:
AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit

USA: FDA weitet Tests auf Melamin aus +++ Problem möglicherweise ''international'' (25.04.2007)

Washington (aho/lme) - Nachdem in den USA in Weizengluten und
Reisproteinkonzentrat aus China die Industriechemikalie Melamin
gefunden wurde, will jetzt die FDA (Food and Drug Administration)
importierte eiweißhaltige Lebensmittel - und Futterzusätze auf Melamin
testen. Das berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf
Informationen der FDA. Bisher seien aber in Lebensmittel keine
Kontaminationen gefunden worden. Die Tests sollen sich auch auf
importierte Komponenten wie Maisgluten, Maismehl, Sojaprotein und
Reiskleie erstrecken. Diese Produkte werden in Brot, Pizza,
Babynahrung und vielen vegetarischen Lebensmitteln verarbeitet.

Stephen Sundlof, Director der Abteilung für Veterinärmedizin der FDA,
sagte der Zeitung, dass man auch eine zweite Substanz - "Cyanursäure"
- gefunden habe. Die Substanz ist mit Melamin eng verwandt.

Laut FDA wurden kontaminierte Hunde - und Katzenfutterreste als Futter
oder Futtermittel an Schweinehalter in den US-Bundesstaaten Nord
Carolina [1], Süd Carolina, New York, Kalifornien und Utah. Ebenso sei
eine Lieferung mit kontaminiertem Futter an einen Geflügelhalter in
Missouri gegangen.

Steve Miller, Geschäftsführer der in Las Vegas ansässigen Firma
ChemNutra, sagte der Washington Post, dass die Kontamination mit
Melamin und anderen Chemikalien wohl ein internationales Problem sei.
Das Unternehmen importiert Rohstoffe für Lebensmittel und
Pharmaprodukte.

Links
[1] http://ticker-grosstiere.animal-health-online.de/20070424-00004/


Zitat:
USA / Kanada: Hunde - und Katzenfutter war mit Rattengift vermischt (23.03.2007)

New York (aho) - Die Ursache der Erkrankungs - und Todesfälle
bei Hunden und Katzen in den USA und Kanada [1] scheint geklärt zu
sein. Wie das Agrarministerium des Bundesstaates New York mitteilte,
konnte ein staatliches Lebensmitteluntersuchungslabor in den
Futtermitteln des Herstellers Menu Foods die hochgiftige Substanz
Aminopterin nachweisen. Aminopterin wird in einigen Ländern als
Rattengift verwendet. In den USA ist der Einsatz verboten.

Links
[1] http://ticker-kleintiere.animal-health-online.de/20070322-00000/


Zitat:
Wurde Melamin absichtlich in Proteinfuttermittel eingemischt? (20.04.2007)

Rockville (aho/lme) - Nachdem giftiges Melamin sowohl in Weizengluten
und Reisproteinkonzentrat [1] von zwei Lieferanten aus China
aufgetaucht ist, spekulieren Fachleute, dass die Chemikalie in China
bewusst eingemischt wurde, um bei minderwertigen Produkten höhere
Eiweißgehalte vorzutäuschen. Dr. Stephen Sundlof, Chef-Veterinär der
FDA (Food and Drug Administration) bezeichnete die Theorie als
plausibel. Man erwarte die völlige Kooperation der chinesischen
Behörden.

Die chinesische Regierung hatte bereits in der vergangenen Woche
verlauten lassen, dass das Weizengluten als "Chemikalie" und nicht als
"Komponente für Tiernahrung" exportiert wurde. Deshalb habe man die
Exporte nicht besonders überwachen müssen.

In Kalifornien wurde jetzt ein Schweinebestand gesperrt, nachdem
im Urin der Tiere Melamin nachgewiesen worden war. [2]

Links
[1] http://ticker-kleintiere.animal-health-online.de/20070420-00001/
[2] http://ticker-grosstiere.animal-health-online.de/20070420-00002/


Zitat:
USA: Behörden warnen vor Salmonellen in rohem Katzenfutter (15.02.2007)

Rockville (aho) - Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA)
warnt Katzenbesitzer vor dem Verfüttern von rohem Tiefkühlkatzenfutter
des Herstellers Wild Kitty Cat Food. In einigen Produktionschargen
wurden bei Routinekontrollen Salmonellen nachgewiesen. Das FDA
befürchtet, das durch das Verfüttern Katzen und andere Tiere an
Salmonellose erkranken könnten. Ebenso könnten Menschen beim Hantieren
mit dem Futter infiziert werden.

In jüngerer Vergangenheit wurden immer wieder Krankheitserreger
in rohem Hunde - und Katzenfutter entdeckt. [1]

Links
[1] http://ticker-kleintiere.animal-health-online.de/20050910-00000/

Beitrag beantworten
 
 Schweizer Futtermittelkontrolle findet Melamin in Futtermitteln aus China
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/1200

Datum: 02.07.07 18:08


Zitat:
AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit

26.06.2007)

Posieux (aho/lme) - Die amtliche Futtermittelkontrolle der
Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP der Schweiz hat
festgestellt, dass gefälschte Ware aus China in die Schweiz
eingeführt worden ist. Bestimmte chinesische Exporteure haben demnach
Mischungen aus Getreide-Nebenprodukten mit Harnstoff als Maiskleber
ausgegeben. Harnstoff ist zwar in der Wiederkäuerfütterung erlaubt,
seine Derivate, Melamin und Cyanursäure, die ebenfalls in einigen
Proben gefunden wurden, sind hingegen in der Tierfütterung verboten.
ALP hat die fraglichen Chargen blockieren lassen.

Im Rahmen der amtlichen Futtermittelkontrolle hat die
Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP festgestellt, dass
11 der 63 von ihren Inspektoren gezogenen Maiskleber-Proben keinen
Maiskleber enthielten. Hingegen handelte es sich um eine Mischung aus
Getreide-Nebenprodukten, vornehmlich aus Weizen, in der vor allem
Harnstoff in größeren Mengen enthalten war. Gemäß den von ALP
vorgenommenen Nachforschungen wurden bis zu 15 % dieser Substanz
hinzugefügt, um schließlich einen Rohproteingehalt von ca. 60 % zu
erreichen wie es bei Maiskleber zu erwarten wäre.

Zwei unerlaubte Substanzen: Melamin und Cyanursäure

Zudem enthielten vier Proben nicht nur Harnstoff, sondern auch
Harnstoffderivate: Melamin sowie eine verwandte Substanz, die
Cyanursäure. Beide Substanzen sind in der Tierfütterung nicht
erlaubt.

2.500 Tonnen importiert

Dieser Betrug betrifft etwa 2.500 Tonnen Maiskleber, die während der
sechs vergangenen Monate in die Schweiz importiert wurden. Durch die
Nachforschungen von ALP, und zusammen mit dem Futtermittelhandel,
wurden die zweifelhaften Chargen auf dem Schweizer Markt
identifiziert und blockiert. Je nach den gefundenen Inhaltsstoffen
werden diese entweder erneut mit einer entsprechenden Etikettierung
für die Wiederkäuerfütterung erlaubt, vernichtet oder wieder
exportiert. Bestimmte Mischfutter, die diesen gefälschten Rohstoff
enthielten, wurden aus dem Verkehr gezogen, wobei ein großer Teil
dieser Ware bereits verfüttert worden war, bevor die Fälschung
aufgedeckt wurde. Auf Grund der Risikobewertung der European Food
Safety Authority (EFSA)1 und der Food and Drug Administration (FDA)2
sowie der bisher gefundenen Gehalte, ist nicht von einer Gefährdung
der Konsumentinnen und Konsumenten auszugehen.

80 % des Maisklebers stammen aus China

Maiskleber ist ein proteinreiches Ausgangsprodukt (ca. 60 %
Rohprotein), das in der Wiederkäuer- und Geflügelfütterung sehr
geschätzt wird. Er wird in der Schweiz nicht produziert. In der
Vergangenheit wurde Maiskleber vornehmlich aus den Vereinigten
Staaten importiert. Die GVO-Problematik bei Futtermitteln führte
jedoch dazu, dass sich die Schweiz einem anderen Exportland zuwandte.
China wurde zum Hauptlieferanten mit mehr als 80 % der jährlich
importierten 50.000 Tonnen Maiskleber.

Harnstoff nur in der Wiederkäuerfütterung erlaubt

Harnstoff ist ein Futterzusatz, der einzig in der
Wiederkäuerfütterung erlaubt ist. In der Schweine- und
Geflügelfütterung kann dieser Zusatzstoff zu einer Überlastung der
Nieren führen.

Zahlreiche Länder betroffen

Der Betrug betrifft nicht nur Maiskleber, sondern ebenso Weizen- und
Reiskleber. Letztere werden allerdings nur in geringen Mengen oder
überhaupt nicht in die Schweiz eingeführt. Abgesehen von der Schweiz
sind zahlreiche andere Länder, darunter die Vereinigten Staaten und
Südafrika, von dieser Importwelle gefälschter chinesischer
Ausgangsprodukte betroffen.

Katzen- und Hundefutter

Vergangenen März hatte ein amerikanischer Fabrikant freiwillig 90
Haustierfuttermittel zurückgezogen. ALP hatte festgestellt, dass
keines dieser Produkte in der Schweiz verkauft worden war, entschied
aber dennoch, zusätzliche Nachforschungen zu betreiben. Hierbei
zeigte sich, dass bestimmte aus den Vereinigten Staaten importierte
Hundefutter diese unerlaubten Substanzen aufwiesen. Die gefundenen
Gehalte überschreiten die von der EFSA provisorisch empfohlenen
Grenzwerte wesentlich. Der Rückruf der betroffenen
Futtermittel-Chargen wurde angeordnet.

--
1 EFSA: Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit
2 FDA: Lebensmittel-Arzneimittelzulassungsbehörde der Vereinigten Staaten






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 Re: überraschend: katzen verweigern unvegane nahrung...
Name: baum Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/1364

Datum: 26.10.07 20:42


Hallo,

ich füttere meine Katze Mietzli schon seit über vier Jahren vegan mit dem besten Erfolg.Ich habe selbst ein Dokument angefertigt in deutscher und englischer Ausführung mit einigen Rezepten. Die Inhaltsstoffe sind getestet, bei den Mengenangaben habe ich immer wieder mit Experten Rücksprache gehalten.


Gruß,


Frank

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 Re: Unvegane Katzen: Produktwarnungen (diverse)
Name: Lady Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2248

Datum: 26.02.11 23:11


Hallo,
es sind nun schon fast 4 Jahre vergangen, gibts denn keine neuen Erfahrungen?
Und wie ist es mit dem Gerücht, dass die Katzen angeblich mit veganer Nahrung schneller sterben als von Natur gegeben ? Also mit 8 Jahren z.B. statt mit 14?

Und User "baum" hat oben geschrieben dass er/ sie auch Rezepte veröffentlicht hat, aber ich glaub den Link hat er/ sie vergessen, oder bin ich blind?

Lieben Gruss,

Lady

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 Gerüchte etc.
Name: martin Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2250

Datum: 27.02.11 17:48


> es sind nun schon fast 4 Jahre vergangen, gibts denn keine
> neuen Erfahrungen?

Erfahrung zu was konkret? (Das geht aus deinem Beitrag nicht wirklich hervor.)

> Und wie ist es mit dem Gerücht, dass die Katzen angeblich mit
> veganer Nahrung schneller sterben als von Natur gegeben ?
> Also mit 8 Jahren z.B. statt mit 14?

Gerüchte gibt es viele. Auf welches Argument wird diese Behauptung denn gestützt?

> Und User "baum" hat oben geschrieben dass er/ sie auch
> Rezepte veröffentlicht hat, aber ich glaub den Link hat er/
> sie vergessen, oder bin ich blind?

Nein, hier hat er leider nichts veröffentlicht.

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 Re: Gerüchte etc.
Name: Lady Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2251

Datum: 28.02.11 14:32

Ach so sorry, ich meinte Erfahrung zur veganen Ernährung der Katzen;

Argumente? hmm die basierten so weit ich lesen konnte nur auf Erfahrungen. Also einer hatte drei Katzen jahrelang nur vegan ernährt, der andere hat gebarft; Die drei veganen Katzen sind alle sehr "jung" gestorben, die anderen wurden viel älter.

Lg!
Lady

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 Re: Gerüchte etc.
Name: martin Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2252

Datum: 28.02.11 18:17


> Argumente? hmm die basierten so weit ich lesen konnte nur auf
> Erfahrungen. Also einer hatte drei Katzen jahrelang nur vegan
> ernährt, der andere hat gebarft; Die drei veganen Katzen sind
> alle sehr "jung" gestorben, die anderen wurden viel älter.

Das ist natürlich eine äußerst repräsentative und kritisch durchgeführte Untersuchung... M.a.W.: Wieder nur Behauptungen, die, selbst wenn sie stimmen, auf völlig anderen Faktoren (Krankheiten, Krankheitsanfälligkeit usw.) beruhen können als der Ernährung.

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 Re: Gerüchte etc.
Name: Lady Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2253

Datum: 03.03.11 13:10

Glaube mir Martin, ich würde meine Katze sehr wohl lieber vegan ernähren. Ich selber lebe schon seit 11 Jahren vegan, neuerdings fällt es mir umso schwerer.

Aber auf der anderen Seite wissen wir ja dass Katzen nun mal Raubtiere sind und deswegen schon Fleisch brauchen, es klingt vielleicht zu banal und du hast es vermutlich schon häufig gehört, aber einen Geparden oder ähnliches Katzentier würde man ja auch nicht vegan ernähren, oder?

Es ist vielleicht möglich aber es liegen noch keine Studien vor, die darauf aufbauen, wir können also nur von Erfahrungen ausgehen,
und wer will seine eigene Katze schon als Versuchsobjekt betrachten?

Würdest du deine Katze vegan ernähren?

LG!

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 vegane Katzenernährung
Name: martin Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2254

Datum: 03.03.11 18:20

> Aber auf der anderen Seite wissen wir ja dass Katzen nun mal
> Raubtiere sind und deswegen schon Fleisch brauchen, es klingt
> vielleicht zu banal und du hast es vermutlich schon häufig
> gehört, aber einen Geparden oder ähnliches Katzentier würde
> man ja auch nicht vegan ernähren, oder?

Das ist ziemlich unerheblich, da sich kein Tier von den Dingen ernährt, die es isst (Fleisch, Pflanzen usw.), sondern von den Nährstoffen, die es daraus resorbiert (was bekanntermaßen die Funktion der Verdauung ist). Was Katzen (auch Großkatzen) brauchen ist nicht "Fleisch", sondern sind die erforderlichen Nährstoffe (Proteine, Spurenelemente, Ballaststoffe usw.) und ihnen ist es ziemlich egal, wo die herkommen, solange sie sie erhalten. Da eine vegane Katzenernährung diese Stoffe enthält (sofern Taurin zugesetzt ist), ist das (auch physiologisch) kein Problem.

> Es ist vielleicht möglich aber es liegen noch keine Studien
> vor, die darauf aufbauen, wir können also nur von Erfahrungen
> ausgehen,

Doch, es liegen schon Studien vor. Die haben aber nichts ergeben, was nicht bekannt wäre, nämlich dass Taurin zugesetzt werden muss und dass es Akzeptanzprobleme geben kann.

> und wer will seine eigene Katze schon als Versuchsobjekt
> betrachten?

Vegane Katzenernährung gibt es seit min. 15 Jahren und bereits verschiedene Vollnahrungssorten und Zusätze. Und dass synthetisches Taurin genauso gut ist wie natürliches, steht seit mehr als 30 Jahren fest. Von einem Versuch kann man daher wohl kaum sprechen.

> Würdest du deine Katze vegan ernähren?

Ja, natürlich. Übrigens gibt es dazu auch ein FAQ, das dir vielleicht weitere Fragen beantwortet.

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 Re: vegane Katzenernährung
Name: Lady Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2255

Datum: 03.03.11 20:39

[zwei Beiträge zusammengefügt - Mod]

Zitat:
dass Taurin zugesetzt werden muss und dass es Akzeptanzprobleme geben kann.


Ja und sonst nichts? Also wenn es nur am Akzeptanzproblem liegt...


Zitat:
Was Katzen (auch Großkatzen) brauchen ist nicht "Fleisch", sondern sind die erforderlichen Nährstoffe (Proteine, Spurenelemente, Ballaststoffe usw.) und ihnen ist es ziemlich egal, wo die herkommen, solange sie sie erhalten. Da eine vegane Katzenernährung diese Stoffe enthält (sofern Taurin zugesetzt ist), ist das (auch pysiologisch) kein Problem.


Ja da muss ich zustimmen , das ist ein gutes Argument.


Die FAQ habe ich mir schon durchgelesen *;)*

Hmm, jetzt hast du mich endlich doch zu umdenken gebracht, was die vegane Katzenernährung angeht.
Dennoch habe ich noch Angst was falsch zu machen.
Es gibt im deutschsprachigen Raum noch sehr wenige Erfahrungen, alles was ich bis jetzt immer gelesen habe, waren eher negative, eben wie oben schon erwähnt...und immer wieder liest man (auch von "veganen" Leuten) auf gar keinen Fall eine Katze vegan zu ernähren...

Lg!

Ich habe noch vergessen hinzuzufügen, dass ich zu 90 % barfe und auch Taurin usw. extra supplementiere, von daher bin ich eigentlich offen was eine "gesunde" Katzenernährung angeht...

Kurzum, ich lese mich einfach herum, und werde mal einen Versuch starten, mal sehen wie es ankommt.

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 Re: vegane Katzenernährung
Name: martin Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2259

Datum: 04.03.11 18:02


> Ja und sonst nichts? Also wenn es nur am Akzeptanzproblem
> liegt...

Wobei "nur" leicht gesagt. Manche Katzen akzeptieren es schnell, manche sehr langsam, manche gar nicht. Falsch ist jedoch das Gerücht, dass man ältere Katze gar nicht umstellen könnte. Zwar spielt das Alter (bzw. die Gewöhnung) eine Rolle, insofern auch das Alter, aber das es bei älteren Katzen nicht möglich sei, ist pauschal jedenfalls falsch.

Trotzdem muss man sich darauf einstellen, dass die Umstellung lange dauern kann (einige Monate). Die beste Methode ist bisher, die vegane und unvegane Nahrung zu mischen und zu pürieren, dann ganz langsam den Anteil der veganen Nahrung zu steigern, die Gesamtmenge muss natürlich gleich bleiben. Außerdem mögen Katzen unterschiedliche Nahrung (manche Brokkoli, manche Tomaten, manche Zucchini, Nudeln, Avocados usw., manche wiederum nicht), die jeweilige Vorliebe und Abneigung sollte man herausfinden. Außerdem soll helfen, etwas Öl beizufügen. Was Katzen niemals bekommen sollen, sind Zwiebeln und wenn man Tofu nimmt, sollte man den nehmen, dessen Bindemittel Calciumsulfat ist, nicht die andere Sorte.

Das einzige ernsthafte Problem, was auftreten kann sind Harnkristalle. Das betrifft vorwiegend Kater, insbesondere übergewichtige. Das liegt allerdings nicht an der veganen Ernährung an sich, sondern am Magnesium, was hier in größeren Mengen auftritt als in herkömmerlicher Nahrung. (Wobei die Katzen-Vollnahrungen daher auch magnesiumarm gehalten sind.)

> Dennoch habe ich noch Angst was falsch zu machen.

Beim langsamen Umstellen kann nichts Plötzliches passieren. Zudem kannst du am Anfang in Abständen die Blutwerte überprüfen lassen, um sicher zu gehen.

> Kurzum, ich lese mich einfach herum, und werde mal einen
> Versuch starten, mal sehen wie es ankommt.

Auch noch interessant dazu: http://www.vegepet.com/faq.html

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 Re: vegane Katzenernährung
Name: Lady Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2260

Datum: 04.03.11 18:47

Zitat:
...(auch Großkatzen) brauchen ist nicht "Fleisch", sondern sind die erforderlichen Nährstoffe (Proteine, Spurenelemente, Ballaststoffe usw.) und ihnen ist es ziemlich egal, wo die herkommen, solange sie sie erhalten.


du meinst also der Theorie nach könnte man also einen Löwen oder Puma usw. auch vegan ernähren?


Danke für den Link, übrigens habe ich da eine Katze gesehen, "Eclipse" boah..so eine schöne Katze habe ich noch nie gesehen...das Gesicht wirklich in der Mitte durch in zwei Farben (hier: http://www.vegepet.com/cat_stories/eclipse.html)

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 Re: vegane Katzenernährung
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2262

Datum: 04.03.11 19:19


> Ja und sonst nichts? Also wenn es nur am Akzeptanzproblem

Doch, z.B. Arachidonsäure, aber auch das ist nur ein Beispiel. Siehe FAQ.

> Die FAQ habe ich mir schon durchgelesen *;)*

Warum stellst Du dann hier lauter Frage, die dort schon beantwortet sind?

> Dennoch habe ich noch Angst was falsch zu machen.

Mit der Ermordung von Tieren, um Tiere, die vegan ernährt werden können, zu ernähren, machst Du aber auf jeden Fall etwas falsch. Siehe FAQ.

> Es gibt im deutschsprachigen Raum noch sehr wenige
> Erfahrungen, alles was ich bis jetzt immer gelesen habe,

Wenn ich nach Amerika führe würde ich ja auch keinen "Erfahrungsbericht" darüber schreiben, dass ich nicht vom Rand der Erde gefallen bin.

Aber bitte: die Katze, die derzeit bei mir lebt, ist seither (seit zwei, drei Jahren) vegan. Umstellung zum Glück völlig problemlos von 0 auf 100. Zwei Katzen, die früher bei mir gelebt haben (wohl die oder zumindest mit die ersten veganen Katzen in Deutschland) waren es ebenfalls, obwohl damals das Essen noch selbst zubereitet werden musste und es nicht zahlreiche Sorten vegane Katzen-Fertignahrung zu kaufen gab; sie wurden übrigens vier Mal so alt wie ihre Wurfschwester, trotz FIV).

> waren eher negative, eben wie oben schon erwähnt...und immer
> wieder liest man (auch von "veganen" Leuten) auf gar keinen
> Fall eine Katze vegan zu ernähren...

Man liest auch immer wieder von "veganen" Leuten, die sich selbst nicht vegan ernähren.

> Ich habe noch vergessen hinzuzufügen, dass ich zu 90 % barfe

Das ist ethisch gesehen m.E. nicht oder nicht wesentlich schlimmer als "normale" Dosenernährung, warum erwähnst Du das? Weil daraus folgt, dass Du eh "Taurin supplementierst"? Das tut jeder, ob vegan oder unvegan, gebarft oder nicht.

Achim

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 Re: vegane Katzenernährung
Name: martin Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2263

Datum: 04.03.11 20:03


> du meinst also der Theorie nach könnte man also einen Löwen
> oder Puma usw. auch vegan ernähren?

Oder einen Geier oder einen Orca. Nur die praktische Umsetzung ist wohl etwas schwieriger.

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 Verwertbarkeit pflanzlicher Nahrung bei Katzen
Name: michael j Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2267

Datum: 04.03.11 22:42

Ich fand die "Anmerkung" von Rolf gar nicht mal so uninteressant und finde schade das der Beitrag gelöscht wurde bzw. nicht im nachhinein nochmal drauf eingegangen wurde.

Die Annahme lautete: Katzen könnten nur "Fleisch" gut verwerten, aufgrund ihrer Physiologie (z.b. ihres kurzen Darmes). Und dementsprechend schlecht/unzureichend die Nährstoffe aus pflanzlicher Nahrung aufnehmen.

Ich gehe mal davon aus das vegane Katzennahrung zum großteil gekocht wird (also nicht roh ist) und somit auch besser verwertbar ist. Ist das schon die Antwort?

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 Re: vegane Katzenernährung
Name: Lady Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2268

Datum: 05.03.11 00:34

Zitat:
Warum stellst Du dann hier lauter Frage, die dort schon beantwortet sind?



Ganz einfach, weil mir die Antworten so nicht ausreichen.

Zitat:
Mit der Ermordung von Tieren, um Tiere, die vegan ernährt werden können, zu ernähren, machst Du aber auf jeden Fall etwas falsch. Siehe FAQ.


Das ist ja die Frage ob man es kann, und die versuche ich herauszufinden. Die FAQ reicht mir da nicht.

Zitat:
warum erwähnst Du das? Weil daraus folgt, dass

Hab ich geschrieben, weil ich eigentlich offen bin was einer Umstellung angeht, von daher scheitert es schon mal nicht. Viele können/ wollen nicht barfen.

Zitat:
dass Du eh "Taurin supplementierst"? Das tut jeder, ob vegan oder unvegan, gebarft oder nicht.


Taurin supplementiert keiner der einfach nur Whiskas kauft, weil der gar keine Ahnung hat, dass in den Dosen wenig bis gar kein Taurin drinne ist. ALso die unveganen - nicht barfenden tun das nicht. Damit meine ich natürlich diejenigen die ihre Katze nicht vegan ernähren, also die die Dosendreck füttern. Aber das ist doch hier jetzt egal, glaube ich.

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 Re: Gerüchte etc.
Name: Lady Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2270

Datum: 05.03.11 01:46

Zitat:
> Es ist vielleicht möglich aber es liegen noch keine Studien
> vor, die darauf aufbauen, wir können also nur von Erfahrungen
> ausgehen,

Doch, es liegen schon Studien vor. Die haben aber nichts ergeben, was nicht bekannt wäre, nämlich dass Taurin zugesetzt werden muss und dass es Akzeptanzprobleme geben kann.


Zitat:
> Ja und sonst nichts? Also wenn es nur am Akzeptanzproblem

Doch, z.B. Arachidonsäure, aber auch das ist nur ein Beispiel. Siehe FAQ.


Ich habe ja gefragt ob es wissenschaftliche Beiträge überhaupts dazu gibt, und ob die auch was anderes ergeben haben als in den FAQ, den vielen Anleitungen zur veganen Katzen-Ernährung, steht, denn es sind nur Anleitungen.

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 Re: Verwertbarkeit pflanzlicher Nahrung bei Katzen
Name: martin Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2271

Datum: 05.03.11 17:03


> Die Annahme lautete: Katzen könnten nur "Fleisch" gut
> verwerten, aufgrund ihrer Physiologie (z.b. ihres kurzen
> Darmes). Und dementsprechend schlecht/unzureichend die
> Nährstoffe aus pflanzlicher Nahrung aufnehmen.

Vegane Ernährung heißt nicht, ihnen rohe Hülsenfrüchte hinzuwerfen. Natürlich ist bzw. wird die Nahrung darauf abgestimmt (zerkleinert, gekocht usw.). Dass es trotz des vergleichsweise kürzeren Darms für Katzen kein Problem ist, belegen die zahlreichen veganen Katzen (denen sich nicht der Darm verlängert wurde). Das Darm-Argument ignoriert völlig die natürliche Anpassungsfähigkeit.

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 künstliches Taurin
Name: martin Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2272

Datum: 05.03.11 17:07


> Taurin supplementiert keiner der einfach nur Whiskas kauft,
> weil der gar keine Ahnung hat, dass in den Dosen wenig bis
> gar kein Taurin drinne ist.

Doch, das ist dort zugesetzt. Du meinst vielleicht, dass ohne diese Zusätze nicht genügend enthalten wäre - das ist richtig. Dieser Punkt - das in herkömmlicher, also aus Schlachtabfällen bestehender Nahrung das Taurin auch nur zugesetzt ist - ist auch (eine) Begründung dafür, weshalb künstliches Taurin genauso gut ist wie natürliches. Dass das nicht so wäre, wird auch gerne als Argument gegen vegane Katzenernährung vorgebracht wird.

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 Re: überraschend: katzen verweigern unvegane nahrung...
Name: Petra Martina Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2478

Datum: 09.08.14 17:43

Hallo, wie komme ich denn an vegane Rezepte für meine Katze? Kann man die irgendwem "klauen" :-)?
Grüße, Petra

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 Re: Vegane Katzen: Produktwarnung Vegecat-Supplemente
Name: Greta Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2498

Datum: 01.09.14 08:56

Hallo
Mir gehts nicht um die Produktwarnung , ich habe eine Frage: ich vertrage absolut keine Milch UND keinen Tofu.
Mein Kater verträgt keine Milch - wer sagt mir, dass er Tofu verträgt???? Das Dikemma danach möchte ich nicht wegmachen müssen.
Gibt es eine Alternative???
Grüsse

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 Tofufreie vegane Katzenernährung
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2499

Datum: 01.09.14 20:42


> ich vertrage absolut keine Milch UND keinen Tofu.

Absolut keine Milch? Meinst Du Drüsensekret oder richtige Milch? Falls richtige: weder Soja- noch Mandel- noch Hafer- noch Reismilch etc. (dann hast Du wohl eine Wsserallergie)?

> Mein Kater verträgt keine Milch - wer sagt mir, dass er Tofu

Das ist kein Wunder, Katzen "vertragen" (wie 90% der Menschen) keine Kuhmilch.

> verträgt???? Das Dikemma danach möchte ich nicht wegmachen

Da es da (falls Du nicht jeweils Sojamilch meintest, die, wie Tofu, aus Sojabohnen besteht) keinen Zusammenhang gibt, lässt das eine keinerlei Rückschlüsse auf das andere zu.

> Gibt es eine Alternative???

Ja, es gibt inzwischen jede Menge Sorten veganer Katzenfertignahrung, die wenigsten davon dürften "Tofu" enthalten.

Achim

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 Re: vegane Katzenernährung
Name: Lucy Schulz Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2552

Datum: 14.07.18 22:54


Hallo Achim,

bin gerade auf deine Homepage gestoßen, da ich sehr viel Tierschutz/-recht recherchiere. Muss aber gestehen, daß ich erst ca. 10 Monate Internet habe. Ich bin seit Jahrzehnten Veganer und Katzenliebhaber. Natürlich hatte ich ständig Gewissensbisse, da Katzen Carnis sind. Nun lese ich hier von der Möglichkeit, sie vegan ernähren zu können, und bin sofort Feuer und Flamme. Ich möchte dich nun fragen, ob in D Rezeptbücher, ernährungsspezifische Zusätze, Fertignahrung etc.erhältlich sind, und ob du und Kollegen mir weiterhelfen könnt? Gibt es preislich große Spannen? Auch in der Qualität?

Ich hoffe, dir nicht allzu viel Umstände zu bereiten, bin aber sehr dankbar für jede Hilfe.

Herzlichst,

Lucy

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 Re: vegane Katzenernährung
Name: F Permalink: http://tierrechtsforen.de/14/556/2553

Datum: 28.07.18 00:58

Lucy Schulz schrieb:
> Ich möchte dich nun fragen, ob in D
> Rezeptbücher, ernährungsspezifische Zusätze, Fertignahrung
> etc.erhältlich sind, und ob du und Kollegen mir weiterhelfen
> könnt?

Hi, ich weiß nicht ob es Rezeptbücher gibt. Hier gibt es jedenfalls ein Rezept: http://antispe.de/txt/veganekatze.html Dafür braucht man allerdings den Vegecat Nahrungszusatz. Vegecat kann man in verschiedenen Onlineshops kaufen, aber es dürfte häufiger nicht auf Lager sein. Bei Vegecat sind offenbar Rezepte dabei.

Einfacher ist es wahrscheinlich Fertignahrung wie "Benevo Cat" "Benevo Duo" oder "Amicat" zu erwerben.

LG
Fritz

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