Veganismusforum
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 Martin Balluchs Kommentar zu Kaplans Antwort
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/2/298/336

Datum: 10.06.02 23:41
Dieser Beitrag wurde 4878 mal gelesen

Kommentar zu Kaplan’s Antwort auf die Reaktionen auf seinen Artikel „Müssen Tierrechtler Veganer sein?“

Kaplan’s Artikel „Müssen Tierrechtler Veganer sein?“ hat offenbar die Wogen hochschlagen lassen. Kein Wunder, geht es doch um Kernfragen in der Tierrechtsbewegung. Seine rasche Antwort auf die Reaktionen bedarf allerdings einiger klärender Kommentare.

So schreibt Kaplan: 1) Ich staune immer wieder über die Geschwindigkeit, mit der andere agieren: Ich habe an dem Text monatelang intensiv gearbeitet, die negativen Kritiken kamen buchstäblich binnen Minuten. Das ist sachlich unredlich und persönlich unhöflich.

Wir, die wir im gesellschaftspolitischen Geschehen die Tierrechts-Position als politisch Aktive vertreten, haben gelernt, dass man - im Gegensatz zur Situation bei akademischen Disputen - auf ein politisches Ereignis sofort reagieren muss. Wenn ich auf einen gesellschaftlichen Vorfall nicht sofort reagiere, brauche ich gleich gar nicht zu reagieren. 3 Monate später interessiert meine Reaktion keinen Menschen mehr, weil mir die Medien nicht zur Verfügung stehen um Themen anzureissen, sondern nur, um bereits angerissene Themen zu kommentieren. Ich allein bin nämlich für die Medien zu uninteressant.

Kaplan weiter: 2) Die Behauptung, daß es in bezug auf vegetarisch versus vegan überhaupt kein Problem gäbe, halte ich für eine arge Beschönigung und Selbsttäuschung. Das erinnert mich an die Puritaner, für die es mit Sex und Alkohol überhaupt keine Problem gibt ....

Naja, nachdem ich 8 Jahre lang in einer englischen Tierrechts-Gruppe aktiv war, und dann 5 Jahre lang in einer österreichischen, und auf etlichen Tierrechts-Kongressen, und seit über 10 Jahren ununterbrochen Internetdiskussionen zu Tierrechten führe usw., und dabei im Verhältnis zu echten Problemen fast nie erlebt habe, dass VegetarierInnen und VeganerInnen sich gegenseitig in die Haare gekommen sind, muss ich diesen Schluss ziehen. Ich kann nur sagen: in den Gruppen, in denen ich politisch tierrechts-aktiv war, habe ich NIE genau gewusst wer VegetarierIn und wer VeganerIn ist. Es war NIE das Thema, wie das die Leute persönlich halten. Wir waren uns alle einig, dass wir Tierrechte umsetzen und damit den Veganismus (vor allem in der Gesamtgesellschaft) anstreben wollen, aber wo auf diesem Weg die einzelnen Leute im Rahmen ihrer persönlichen Umstände gerade stecken geblieben sind, war kein Thema.

Kaplan: 3) Bei den Kritiken werden meist zwei Bereiche, die absolut nichts miteinander zu tun haben, vermengt und verwechselt: meine persönliche Lebenspraxis und die Stimmigkeit meines politischen / philosophischen Konzepts. Meine Fragestellung, die die allermeisten aus welchen Gründen immer nicht verstehen können oder nicht verstehen wollen, lautet: Was ist JETZT die effizienteste Strategie, um Tierrechte voranzubringen?

Vielleicht war das nicht Kaplan‘s Intention, aber ich eines ist klar: einE unbefangeneR LeserIn sieht in seinem Artikel NEBEN den taktischen Überlegungen auch, dass ihm, Kaplan, seine EMOTIONALE Intuition sagt, dass Vegetarismus, im Sinne von ab und zu Kuhmilchprodukte und Eier zu konsumieren, einfach (in der heutigen Gesellschaft) nicht so schlimm sei, im Sinne dessen, dass es nicht genügend MORALISCHE (nicht taktische) Motivationen gäbe sich da zu ändern bzw. zusammenzureissen. Deshalb auch der Bezug in manchen Reaktionen darauf, dass der Artikel wie eine Rechtfertigung für seine persönliche Lebensweise wirkt: Kaplan schreibt ja im Artikel selber, dass er durch den Artikel mehr Klarheit über diese moralische (und nicht nur taktische) Frage schaffen will, nämlich über diese seine persönliche Intuition eben. Wenn es nur darum ginge aus taktischen Gründen nicht-vegan vegetarisch zu leben, dann stünde dem heimlichen Veganismus, wenn niemand hinschaut, bei einem öffentlichen Bekenntnis zum nicht-veganen Vegetarismus, nichts im Wege. Und das ist ja wohl nicht Teil des Überlegungskalküls seines Artikels. Im Gegenteil, er schreibt er bestellt sich eine Pizza mit Kuhmilchkäse, und versucht das dann moralisch zu rechtfertigen. Was die Effizienz betrifft Tierrechte weiterzubringen ist DIESELBE Bestellung ohne Kuhmilchkäse KEINERLEI Energie- oder Zeitverlust, und hat kaum eine politische Bedeutung (solange er davon nicht in Artikeln schreibt). Ob Kaplan, wenn er für sich allein unbeobachtet ist, eine Pizza mit oder ohne Kuhmilchkäse bestellt, ist praktisch AUSSCHLIESSLICH eine MORALISCHE Frage.

Abgesehen davon, ist es eine MORALISCHE Frage, ob ich aus taktischen Gründen Tiere missbrauchen, bzw. diesen Missbrauch mitfinanzieren, dürfte. Ich persönlich meine nämlich, und zwar aus MORALISCHEN Gründen, dass ich keinen Kuhmilchkäse essen dürfte, selbst wenn es in einer gewissen Situation politisch-taktisch besser erschiene das zu tun. Wenn ich das vorsätzlich herbeigeführte Leiden einer Milchkuh gegen den daraus möglicherweise erwachsenden Vorteil für andere Milchkühe in der Zukunft aufzurechnen beginne, dann verlasse ich die Tierrechtsphilosophie und beginne nach untilitaristischen Prinzipien zu leben. Und schon ist die Rechtfertigung von Tierversuchen im Bereich des Möglichen. Der Utilitarismus ist nach Kaplan’s eigenen Worten in einem seiner Bücher mit dem Gleichheitsgrundsatz der Tierrechte nicht vereinbar.

Kaplan: 4) Den Aufsatz als „Anti-vegan-Aufsatz“ zu bezeichnen,ist absolut abwegig und völlig absurd.. Tipp: den Text lesen.

Aufgrund der Überlegungen aus Punkt 3) wird mir das schon verständlich, dass dieser Text als „anti-vegan“ interpretiert wird. Nicht nur, dass Kaplan Vegan-AktivistInnen vorwirft, GEGEN die Umsetzung der Tierrechte zu arbeiten, weil Veganpropaganda kontraproduktiv sei (ein schwerer Schlag für Leute, die genau diesem Thema ihr Leben gewidmet haben), und dass jeglicher MORALISCHE (im Gegensatz zum TAKTISCHEN) Rechtfertigungsversuch vom nicht-veganen Vegetarismus (von denen Kaplan‘s Artikel einige enthält) natürlich die moralische Dimension des Veganismus aushöhlt. In manchen seiner Aussagen findet er sich sogar plötzlich in gewisser Weise auf der anderen Seite seiner Argumente aus seinen früheren Büchern wieder (ich habe 2 solche Beispiele in meiner Replik expliziert). Und damals waren seine Argumente pro-vegan. Ein Beispiel dafür ist die unmotivierte Differenzierung zwischen dem Fleischfressen als einer Lebensform, die nicht tierrechtskonform möglich wäre, im Gegensatz zum Vegetarismus, dessen Kuhmilch- und Eierkonsum angeblich schon im Idealfall mit Tierrechten zu vereinbaren sei.

Kaplan: 5) Ich gewinne immer stärker den Eindruck, daß das Thema viel wichtiger und prekärer ist, als ich ohnehin schon dachte. Es scheint hier ein nicht zu unterschätzender Meinungsterror zu herrschen: Man
traut sich (öffentlich) kaum, mir recht zu geben. (Von den Haß- und Hysterie-Mails, die ich mengenweise
erhalte, rede ich gar nicht.) So ist denn auch das für mich bis jetzt wichtigste Ergebnis: Es herrscht in diesem Bereich eine immense DiskussionsUNkultur, eine Unfahigkeit oder Weigerung, sachlich und rational zu
diskutieren. Und das trotz weitestgehender Übereinstimmung in der Zielsetzung! Dieser starre Dogmatismus schadet am meisten und schreckt am meisten ab. Dieses Diskussionsverbot erinnert fatal an die seinerzeitige „Singer-Debatte“ - ebenfalls ein fürchterlicher Schaden für die Tierrechtsbwegung. Probleme, über die nicht diskutiert werden darf, können nicht gelöst werden.


Ich kenne nicht viele Antworten auf Kaplan‘s Artikel, aber zumindest meine war rational, sachlich, höflich und undogmatisch gehalten. Ich habe aber ein grosses Verständnis dafür, wenn Kaplan‘s Artikel die Leute in der Tierrechtsbewegung sehr aufregt. Ich wundere mich eher darüber, dass Kaplan das verwundert. Auch wenn er jetzt sagt, dass er es nicht so gemeint hätte: jeder normale Mensche, der seinen Artikel liest, bekommt den Eindruck, dass er (meinetwegen unter den gegebenen gesellschaftlichen Umständen) den Vegetarismus (und damit eine Art von Tierausbeutung und Tiermisshandlung) GEGEN den Veganismus MORALISCH verteidigt. Wenn das akzeptabel wäre, was stünde analogen Argumenten im Weg (meinetwegen unter den gegebenen gesellschaftlichen Umständen) z.B. auch ein paar Tierversuche MORALISCH zu rechtfertigen? Welche Tierausbeutung könnte dann eigentlich noch GRUNDSÄTZLICH (unter den gegebenen gesellschaftlichen Umständen, und in entsprechend leichter Dosierung "zu 95% nicht", siehe unten) abgelehnt werden? Wenn eine Lücke im Damm ensteht, folgt alsbald der Bruch. NATÜRLICH reagieren die Leute darauf sehr empfindlich.

Wenn Kaplan einfach gesagt hätte, er esse ab und zu Kuhmilchprodukte und Eier, aber fände das unmoralisch, nur sei er halt so, dann hätte ich persönlich jedenfalls das überlesen als wärs nicht dagestanden. Wir sind alle nur Menschen. Aber diesen Standpunkt rational-moralisch rechtfertigen zu wollen, das bringt auch mich auf die Barrikaden. Was seine TAKTISCHEN Überlegungen betrifft stimme ich ihm zwar größtenteils ebenfalls nicht zu, aber das allein hätte mich zu keiner Reaktion motiviert. Politische Taktik ist derart komplex, dass sie eher eine empirische als eine theoretische Wissenschaft ist. Was wirklich hilft und was nicht, hängt von unheimlich vielen Faktoren ab, und niemand kann hier mit Autorität endgültige und abschließendeWeisheiten von sich geben. Aber wenn Kaplan den Vegetarismus GEGEN den Veganismus (unter den gegebenen gesellschaftlichen Umständen) MORALISCH zu rechtfertigen versucht, dann trifft das auch mich ins Herz.

Kaplan: 6) Zum Schluß eine Frage an all jene Schlaumeier, die mir unterstellen, mir ginge es um eine philosophische Rechtfertigung meiner privaten Lebenspraxis: Warum um alles in der Welt sollte ich das tun? Ich bräuchte doch nur zu behaupten, ich sei 100 % vegan (zu 95 % bin ich es sowieso) - und hätte mir unendlich viel Arbeit erspart!

Es scheint mir nicht schlüssig zu sein, dass, wenn 95% von jemandes Nahrung vegan ist, er/sie als „95% vegan“ zu bezeichnen wäre. Ist eine Fleischfresserin, die bei jeder Mahlzeit zur Hälfte Gemüse und zur Hälfte Fleisch frisst, 50% vegan? Ob eine Lebensweise vegan ist, oder nicht, wird durch die jeweilige Bagatellgrenze bestimmt. Und, wie gesagt, der vorsätzliche Verzehr von Kuhmilchkäse auf einer Pizza muss IN JEDEM FALL die Bagatellgrenze überschreiten, und ist daher nicht mehr vegan.

Kaplan: Ich nehme meine Kennzeichnung bestimmter Formen des Veganismus als „Ersatzreligion“ zurück und korrigiere auf „Religion“.

Ich würde vorsichtig sein, Konsequenz mit Dogmatik zu verwechseln. Die vegane Position, und das sagt auch Kaplan selbst, ist durch und durch rational. Nur unter den gegebenen gesellschaftlichen Umständen, meint er offenbar, sei der Veganismus nicht moralisch verpflichtend. Ich habe GEGEN diese Ansicht argumentiert. Gesetzt meine Argumente treffen zu, dann ist der Veganismus unter den gegebeenen gesellschaftlichen Umständen keine Religion oder Dogmatik, sondern rationale Konsequenz.

Kaplan: Es war der entscheidende Fortschritt der Tierrechtsbewegung gegenüber dem traditionellen
Tierschutz, die religiös / esoterische / weltanschauliche Ecke verlassen zu haben und eine explizit rationale Diskussion über den moralischen Status von Tieren initiiert zu haben. Viele scheinen sich jetzt durch die vegane Hintertür wieder in die Glaubensecke zurückzuziehen. Eine Katastrophe!


Ich sehe in der vorliegenden Diskussion keine Katastrophe. Nur, weil TierrechtlerInnen ihren Unmut, bzw. ihre moralische Forderung nach Konsequenz, nicht rational vortragen, oder vorzutragen im Stande sind, ist ihre Meinung noch lange nicht irrational, religiös oder esoterisch. Der Veganismus und die Tierrechte bleiben weiterhin GEGEN den Vegetarismus (auch unter den gegebenen gesellschaftlichen Umständen) die rationale Option. Die meisten Menschen sind wahrscheinlich nicht sehr rational, aber deswegen muss die Ideologie, die sie leben, noch lange nicht irrational sein. Umgekehrt scheint mir der nicht-vegane Vegetarismus hochgradig irrational und inkonsistent zu sein, ähnlich eben wie der Tierschutz ohne konsequente Tierrechtsideologie. Beide basieren offenbar auf einem emotionalen Zwischenzustand, der rational inkonsistent ist: man erkennt die Tierausbeutung rational als falsch an, ist aber emotional nicht in der Lage sich im persönlichen Leben vollständig von ihr zu distanzieren. Emotional verständlich (wir alle können nur so viel tun, wie wir tun können), aber rational? Ich fürchte nicht.

Die taktischen Fragen zu Vegetarismus und Veganismus als politsche Ausdrucksmittel lassen sich am besten durch empirische Erfahrungswerte beurteilen. Am 8. Juni hatten wir z.B. das Vegane Sommerfest am Stefansplatz im Stadtzentrum in Wien, von 9 bis 22 Uhr. Wahrscheinlich haben rund 100,000 Menschen dort auf 22 Standeln den explizit als solchen propagierten Veganismus auf eine (fast?) rein POSITIVE Art kennen gelernt. D.h. es wurden viele vegane Waren verschenkt und verkauft, es gab Tierrechtsmusik und Informationen zum Veganismus, ein geselliges Beisammensein mit Volksfestcharakter und - vor allem - offensichtlich 100te normal und gesund wirkende, lustige VeganerInnen persönlich zu erleben. Veganismus zum anfassen. Ich würde mich wundern, wenn irgendjemand, der/die dieses Fest besucht oder dabei mitgewirkt hat, es als negativ (in Kaplan‘s Worten: "kontraproduktiv" für die TR-Bewegung) empfunden hat.

Ich sehe 3 mögliche (Alternativ-)Szenarien so ein Fest abzuhalten:

A) So, wie es war: der Veganismus wurde betont und nicht versteckt, und auch die Unterschiede zum Vegetarismus deutlich erklärt und begründet.

B) Das Fest wird "Vegetarisches Sommerfest" genannt, der Veganismus wird versteckt, es gibt keine Information zum Unterschied zwischen Vegetarismus und Veganismus, aber ALLE Produkte sind implizit, ohne explizit darauf aufmerksam zu machen, vegan.

C) Das Fest wird "Vegetarisches Sommerfest" genannt und es gibt auch viele nicht-vegan vegetarische Produkte zu kaufen. Veganismus kommt weder implizit noch explizit vor.

Was würden wir als am meisten effizient für die Umsetzung von Tierrechten, oder meinetwegen auch für die Reduktion von Tierleid, empfinden? Welches Fest hätte den größten Erfolg im Sinne der Tierrechte?

Fest C) ist meine Interpretation von dem, was Kaplan in seinem Artikel propagiert. Können wir die Folgen abschätzen? Wir hätten haufenweise Produkte verkauft, die direkt Tierleid und indirekt Tiermord zur Folge haben. Hätte sich dieses "Opfer" (wobei wir die wirklichen Opfer nicht gefragt, sondern zu ihrem "Glück" gezwungen hätten) ausgezahlt, d.h. hätte ein solches Fest um das entsprechende Maß MEHR politischen oder utilitaristischen Erfolg für Tierrechte gebracht? Ich kann keinen einzigen Anhaltspunkt sehen, warum das so sein sollte.

Das Interesse an unserem Veganen Sommerfest war RIESENGROSS: am frühen Nachmittag waren die veganen Hot Dogs ausverkauft, genauso wie die veganen Mehlspeisen usw. Es gab praktisch KEINE negativen Stimmen. Könnte einE VegetarierIn, der/die auf das Fest kommt, WEGEN dem Fest zum/zur FleischfresserIn zurückmutiert sein? Bei all dieser fröhlichen und positiven Stimmung? Ich kann beim besten Willen nicht sehen warum. Einige Leute kamen zum Infotisch der Veganen Gesellschaft, haben STOLZ gesagt, sie seien VegetarierInnen, und haben sich über den Veganismus erkundigt. VIELE Leute haben sich als vegetarisch deklariert und uns für unseren Einsatz gedankt. Wir haben IRRSINNIG VIELE Vegansticker verkauft, und viele neue Mitglieder für die Vegane Gesellschaft geworben. Der VgT hat gut 50 T-Shirts mit vegetarischer Botschaft verkauft. Dieses Fest war SICHER NICHT anti Vegetarismus. KeinE VegetarierIn hat sich ausgegrenzt oder angegriffen gefühlt! Und trotzdem war es ein eindeutig VEGANES Fest.

Szenario B) stünde für mich eher zur Diskussion, würde ich aber auch wegen obiger Eindrücke nicht bevorzugen. Ich glaube die Zeit ist echt REIF für die Vegan-Botschaft. Und nicht zuletzt werden durch das Fest die teilnehmenden Firmen angeregt, sich über die Veganisierung und den Vegancharakter ihrer Produkte Gedanken zu machen. Diese Feste - jetzt das 5te Jahr in Österreich und das 3te Fest in diesem Jahr (nach St. Pölten und Linz, und vor Salzburg und Graz, siehe www.vegan.at) - haben sicher einen unvergleichlichen Veganschub ausgelöst: in der Tierrechts-Szene, bei den Firmen und in der allgemeinen Bevölkerung.

Auf welcher empirischen Basis könnte also gegen den Vegan-Aktivismus argumentiert werden, dass er kontraproduktiv für die Tierrechtsbewegung sei?

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 Themen Name  Datum
 Kaplans Antiveganismuspropaganda   neu 
 Achim Stößer 01.06.02 13:15 
 Durchgeknallt   neu 
 Waldo 01.06.02 13:48 
 Nicht lustig   neu 
 Achim Stößer 01.06.02 16:42 
 Kirschen, Tomaten und Haselnüsse sind ungenießbar   neu 
 Waldo 03.06.02 11:27 
 Kaplans Käse   neu 
 Achim Stößer 03.06.02 14:39 
 Veganismus nur für den Pöbel   neu 
 Achim Stößer 03.06.02 14:46 
 Kaplan: Pro-Veganismus viel tierfeindlicher als Pro-Fleisch   neu 
 Achim Stößer 01.06.02 21:57 
 Nachtrag   neu 
 Achim Stößer 01.06.02 23:37 
 Wie zu erwarten ...   neu 
 Achim Stößer 02.06.02 00:04 
 Blut an Kaplans Händen   neu 
 Achim Stößer 02.06.02 03:18 
 ... und bei Fellbeißer natürlich ...   neu 
 Achim Stößer 07.06.02 13:36 
 Link hierauf   neu 
 Achim Stößer 02.06.02 11:15 
 Links hierzu   neu 
 Achim Stößer 03.06.02 14:51 
 e-mail an Kaplan   neu 
 Toma 04.06.02 17:58 
 Re: email an Kaplan   neu 
 Achim Stößer 05.06.02 12:24 
 Re: e-mail   neu 
 Toma 05.06.02 23:16 
 Vorsicht!   neu 
 Maglor 23.12.04 21:13 
 Re: Vorsicht!   neu 
 Achim Stößer 23.12.04 21:16 
 Beispiel   neu 
 Maglor 23.12.04 21:27 
 Re: Beispiel   neu 
 Achim Stößer 23.12.04 23:31 
 Das wäre super   neu 
 Maglor 24.12.04 00:58 
 Grundkurs Hume   neu 
 Achim Stößer 24.12.04 11:21 
 Danke   neu 
 Maglor 24.12.04 19:34 
 Re: Vorsicht!   neu 
 Sebastian Vøllnhals 24.12.04 05:27 
 Veganismus als Sport und die Tötungsfrage   neu 
 Detlef.L 21.06.02 15:25 
 Totschweigen?   neu 
 Achim Stößer 05.06.02 11:51 
  Eher lähmendes Entsetzen wahrscheinlich (hoffentlich?)   neu 
 Tanja 05.06.02 22:38 
 Tier'rechtler'   neu 
 Achim Stößer 06.06.02 09:54 
 Müssen Tierausbeuter Tierrechtlern Vorschriften machen?   neu 
 Iris 06.06.02 02:32 
 Teil 2   neu 
 Iris 06.06.02 02:52 
 Teil 3   neu 
 Iris 06.06.02 02:54 
 Teil 4   neu 
 Iris 06.06.02 02:55 
 Martin Balluchs Replik   neu 
 Achim Stößer 07.06.02 11:01 
 Vegetarier unterminieren die Tierrechtsbewegung   neu 
 Achim Stößer 07.06.02 11:12 
 100% vegan / Sojajoghurtmythos   neu 
 Achim Stößer 07.06.02 11:44 
 Martin Balluchs Kommentar zu Kaplans Antwort   neu 
 Achim Stößer 10.06.02 23:41 
 Abbildungen   neu 
 Waldo 07.06.02 12:09 
 Sein heißt abgebildet werden   neu 
 Achim Stößer 07.06.02 13:50 
 ... :- )   neu 
 daniela 07.06.02 14:26 
 Silke+Kaplan---Geschichten einer Selbstdarstellungssucht   neu 
 Delef A. 07.06.02 17:25 
 Interview zum Tag der Milch   neu 
 Achim Stößer 13.06.02 12:30 
 Kaplan???   neu 
 Detlef A. 07.06.02 17:12 
 Traumdeutung gesucht   neu 
 Detlef A. 11.06.02 01:32 
 Kaplans Reaktion   neu 
 Achim Stößer 08.06.02 13:00 
 95% vegan   neu 
 Achim Stößer 09.06.02 14:04 
 Ich nehme es zurück   neu 
 Achim Stößer 09.06.02 13:25 
 Kurzfassung   neu 
 Achim Stößer 09.06.02 15:43 
 Kaplan - The Sequels   neu 
 Achim Stößer 19.06.02 18:11 
 Sequel #2   neu 
 Achim Stößer 22.06.02 04:20 
 Kaplan, das ist ein schlechter Witz aus Österreich !   neu 
 Detlef A. 23.06.02 16:53 
 [Anti]Tierrechtskongreß   neu 
 Achim Stößer 26.06.02 12:50 
 Re: [Anti]Tierrechtskongreß   neu 
 Achim Stößer 17.08.02 15:23 
 Kaplan, der Mann mit der Maske   neu 
 Detlef.L 26.06.02 16:41 
 Kaplan steigert sich ...   neu 
 Achim Stößer 21.07.02 22:55 
 Sie sind unter uns   neu 
 Achim Stößer 21.07.02 23:31 
 Es ist noch schlimmer   neu 
 kerberos 03.08.02 18:22 
 Briefwechsel   neu 
 kerberos 05.08.02 13:39 
 2+2=5 (Orwell)   neu 
 Achim Stößer 05.08.02 16:57 
 Auf Kaplans Wunsch   neu 
 kerberos 05.08.02 17:08 
 Artikel in der Voice   neu 
 Achim Stößer 05.08.02 17:01 
 Re: Artikel in der Voice   neu 
 Achim Stößer 06.08.02 01:31 
 Fellbeisser-"Hingucker"   neu 
 Achim Stößer 07.08.02 00:27 
 Nachtrag   neu 
 Achim Stößer 08.08.02 12:28 
 Kaplans Ausfälle   neu 
 Achim Stößer 08.08.02 12:58 
 Sein und Sollen   neu 
 Achim Stößer 09.08.02 19:03 
 Strategie?   neu 
 Achim Stößer 13.08.02 23:24 
 Kaplan spricht   neu 
 Achim Stößer 09.09.02 22:12 
 Kaplan - gibt es perfekte Menschen?   neu 
 Magdalena 11.12.02 21:13 
 fördert Vegetarismus Veganismus?   neu 
 Thomas 11.12.02 22:09 
 Sehr interessant, danke   neu 
 Magdalena 12.12.02 12:51 
 Re: fördert Vegetarismus Veganismus?   neu 
 Magdalena 17.12.02 20:12 
 Re: fördert Vegetarismus Veganismus?   neu 
 martin 17.12.02 20:51 
 Re: fördert Vegetarismus Veganismus?   neu 
 Magdalena 17.12.02 21:22 
 Kaplans Wahn schon seit langem   neu 
 Achim Stößer 18.12.02 11:10 
 Re: fördert Vegetarismus Veganismus?   neu 
 Thomas S 18.12.02 13:24 
 Re: fördert Vegetarismus Veganismus?   neu 
 Thomas S 17.12.02 23:36 
 Re: fördert Vegetarismus Veganismus?   neu 
 martin 18.12.02 15:53 
 Re: fördert Vegetarismus Veganismus?   neu 
 Casi 18.12.02 17:53 
 Re: fördert Vegetarismus Veganismus?   neu 
 Volker 18.12.02 11:45 
 Kaplan   neu 
 Iris 18.12.02 13:50 
 Re: Kaplan   neu 
 Volker 18.12.02 14:16 
 Re: Kaplan   neu 
 martin 18.12.02 16:05 
 Re: fördert Vegetarismus Veganismus?   neu 
 Achim Stößer 17.12.02 21:31 
 Re: fördert Vegetarismus Veganismus?   neu 
 Thomas S 18.12.02 00:43 
 zu sich selbst stehen..   neu 
 Magdalena 22.12.02 15:19 
 'Verzicht'   neu 
 Iris 03.01.03 23:56 
 Re: 'Verzicht'   neu 
 Magdalena 04.01.03 14:22 
 Re: 'Verzicht' - Nachtrag   neu 
 Magdalena 04.01.03 14:53 
 Re: Kaplans Antiveganismuspropaganda   neu 
 Tanja 16.12.02 01:54 
 TR vs Vegetarismus   neu 
 Achim Stößer 04.01.03 15:53 
 Re: Kaplans Antiveganismuspropaganda   neu 
 Barbara 10.01.03 19:32 
 Kaplans neue Webseite   neu 
 Iris 11.01.03 00:34 
 Re: Kaplans neue Webseite   neu 
 Achim Stößer 11.01.03 00:43 
 erneute Rechtfertigtungsversuche   neu 
 martin 11.10.03 22:01 
 Vegetarier sind immer noch toll   neu 
 Hannes Benne 22.01.11 21:18 
 Re: Kaplans Antiveganismuspropaganda   neu 
 Hannes Benne 22.05.11 15:10 
 Und immer wieder Antiveganismus   neu 
 Hannes Benne 07.08.11 17:23 
 Kaplan lebt weiter unvegan   neu 
 Hannes Benne 26.03.13 18:51 


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