Veganismusforum
Hier können Vorgehensweisen diskutiert und Informationen ausgetauscht werden, die dazu dienen, Veganismus zu fördern und eine vegane Gesellschaft zu etablieren.

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 Vegetarier sind toll - ein Lob des Vegetarismus
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/vegetariersindtoll

Datum: 14.06.08 14:42


Nein, ich habe nicht plötzlich den Verstand verloren, bin nicht Kaplanist geworden und/oder habe nicht sonstwie jegliche ethischen Grundsätze über Bord geworfen ;-) , sondern (wie schon angedeutet) einen Artikel mit diesem Titel geschrieben, bzw. schreibe ihn grade: Vegetarier sind toll - ein Lob des Vegetarismus.

Da "Vegetarier sind Mörder" ja sooo gemein ist, mal ein etwas anderer Ansatz.

Kritik, Ergänzungen, Verbesserungsvorschläge: bitte hier (oder per Mail).

Achim

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 Weltvegetariertag / Re: Vegetarier sind toll - ein Lob des Vegetarismus
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/2/6610/6802

Datum: 30.09.08 13:08


Da morgen Weltevegetariertag ist: http://maqi.de/presse/weltvegetariertag-welttierschutztag2008.html

Die Endfassung des Artikels steht unter http://antispe.de/txt/vegetarier-sind-toll.html

Achim

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 Welt-Vegetarier-Tag / Welt-Tierschutz-Tag 2009
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/weltvegetariertag2009

Datum: 29.09.09 16:14


Übermorgen ist wieder Weltvegetariertag: Welt-Vegetarier-Tag / Welt-Tierschutz-Tag 2009 - Vegetarier, Tierschützer und Metzger in einem Boot.

Achim

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 Re: Welt-Vegetarier-Tag / Welt-Tierschutz-Tag 2009
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/2/6610/7268

Datum: 29.09.09 17:38


Wie gesagt:
Zitat:
Tierschützer plädieren für fleischlosen Tag

Aachen (dpa) Der Klimaschutz beginnt für Tierschützer beim Essen. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte[sic!] hat zum Weltvegetariertag am 1. Oktober aufgerufen, weniger Fleisch zu essen und regelmäßige fleischlose Wochentage einzulegen. Bei Tieraufzucht und Fleischverarbeitung entstünden deutlich mehr Treibhausgase als bei der Herstellung vegetarischer Gerichte, betonte der Bundesverband am Dienstag in Aachen. Wer regelmäßig auf Fleisch verzichte, leiste daher einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Die belgische Stadt Gent habe kürzlich einen fleischlosen Wochentag [blablabla] http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Aus+aller+Welt/id/298396 Dienstag, 29. September 2009 (16:12)

Also genau das, was in der PM kritisert wird ...

Achim

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 Vegetarische Nudeln: Tierschützer loben Eiernudeln
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/2/6610/7271

Datum: 30.09.09 13:38


Zitat:
Tierschützer loben Nudelproduzenten

„Deutschland wird käfigfrei“ ist mehr als nur ein Slogan: Nach dem Lebensmitteleinzelhandel setzen auch die deutschen Nudelhersteller in Zukunft auf Eier aus alternativen Haltungsformen.

Deutlicher kann ein Trend nicht ausfallen: Praktisch alle deutschen Nudelproduzenten haben den zehn Tierschutzorganisationen der „Käfigfrei“-Kampagne versichert, bereits jetzt oder schon in naher Zukunft keine Käfigeier mehr zu verwenden. Auch die von Tierschützern kritisierten „Kleingruppen“-Käfige stehen für Nudelproduzenten nicht zur Debatte. Damit setzt nach dem deutschen Lebensmitteleinzelhandel die zweite Branche ein klares Zeichen: Käfigeier haben in Deutschland keine Zukunft – auch nicht unter der beschönigenden Bezeichnung „Kleingruppenhaltung“.

Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, zeigt sich zufrieden: „Die Gespräche mit den Nudelherstellern verliefen sehr konstruktiv. Die wenigen Hersteller, die noch nicht geantwortet haben, fordern wir auf, sich dem starken Trend anzuschließen.“ [...]

Die „Käfigfrei“-Kampagne wird von der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt geleitet. Sie wird unterstützt von den Organisationen Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V., Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., Deutsches Tierschutzbüro, Politischer Arbeitskreis für Tierrechte in Europa e.V., PETA Deutschland e.V., PROVIEH – VgtM e.V., Stiftung Vegeterra, Tier und Mensch e.V. sowie Vegetarierbund Deutschland e.V. [...]

Die [Albert-Schweitzer-]Stiftungs-Aufgabe ist es, möglichst viel Leid zu vermindern. Deshalb setzt sich die Stiftung vor allem für die sogenannten »Nutztiere« ein. Mit 60 Milliarden Tieren, die jedes Jahr unter meist unvorstellbaren Bedingungen kostenoptimiert gemästet und getötet werden, ist das Engagement für diese Tiere die wohl größte Aufgabe, der man sich stellen kann.
Die Stiftung wirkt darauf hin, Haltungsbedingungen zu verbessern sowie die Überzüchtung (Qualzucht) der Tiere zurückzufahren. Außerdem stärkt die Stiftung die vegetarische Idee, da keine Haltungsform bekannt ist, die man als wirklich artgerecht bezeichnen könnte. Wem Tiere am Herzen liegen, kann durch eine möglichst rein pflanzliche [und natürlich ja nicht das böse Wort "vegan" verweden, daß Pilze oder Salz oder Wasser keine Pflanzen sind, was soll's, AS] Ernährung jederzeit einen effektiven Beitrag zum Wohl der Tiere leisten.

http://www.newsmax.de/tierschuetzer-loben-nudelproduzenten-news23022.html, meine Hervorhebungen


Ach, es ist schon schlimm mit dem Veganismus. Immer nur Salat und Körner. Ich würde ja sooooo gern mal wieder Nudeln essen.

Aber vielleicht erfindet ja mal jemand eifreie Nudeln? Das wär's doch, oder?

Aaaaaaarrrrrrrrghh.

Achim

PS: Bilder aus den "alternativen Haltungsformen", die die Tierschutzverbrecher da "loben", sind bekanntlich unter http://tierrechtsbilder.de zu finden.

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 eifreie Nudeln
Name: ClaudeClaude Permalink: http://tierrechtsforen.de/2/6610/7272

Datum: 30.09.09 14:02


> Aber vielleicht erfindet ja mal jemand eifreie Nudeln?
> Das wär's doch, oder?

*träum* Aber eifreies Brot wäre mir noch lieber. Das gibt's ja bekanntlich auch nicht.

Claude

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 VIER PFOTEN für Schlachtdaune
Name: ClaudeClaude Permalink: http://tierrechtsforen.de/2/6610/7285

Datum: 02.10.09 12:28


Ob Schlachtdaune der richtige Begriff ist weiss ich jetzt nicht, aber offenbar ist es ihnen lieber die Tiere sind schon tot, als dass sie noch leben. Seltsam, wo es bei Schafen doch umgekehrt ist, da wird von Tierschützern eher Schurwolle statt Schlachtwolle bevorzugt.
Wobei sie mit dem ersten Satz der Schlussaussage recht haben. Nützt aber nichts, ohne die Aussage, dass nur Veganismus dazu führt, dass nur noch Waren auf dem Markt bleiben, für die keine Tiere ausgebeutet werden.

Zitat:
Welttierschutztag: VIER PFOTEN warnt vor versteckter Tierquälerei in Kleidung

Wien, 30.09.2009 – In den nächsten Wochen steigt die Nachfrage nach Winterkleidung. Anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober ruft die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN Verbraucher dazu auf, diesmal keine Artikel mit Daunen oder Pelz zu kaufen.

Pelzmäntel, Pelzmützen, Pelzbesätze – rund 30 Millionen Nerze und Füchse werden in Europa jährlich unter grausamen Bedingungen gezüchtet und qualvoll getötet, um als modisches Pelz-Accessoire zu enden. Einfärbungen und modische Weiterverarbeitungen der Pelze sollen den Käufer zum Konsum verleiten. „Wir lehnen die Tötung von Pelztieren für die Pelzgewinnung entschieden ab“, erklärt Johanna Stadler-Wolffersgrün, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. „In diesem Herbst warnen wir besonders wieder vor verstecktem Pelz, denn bunt eingefärbter, flauschiger Besatz wird von vielen Käufern nicht als Tierfell erkannt.“ VIER PFOTEN fordert daher dringend eine klare Kennzeichnungspflicht. Die Herkunft eines Felles, die verwendete Tierart und die Haltungsbedingungen für das Tier müssen transparent sein. Die zentrale Forderung der internationalen Tierschutzorganisation ist aber ein Verbot der Pelztierhaltung und ein umfassendes Handelsverbot für sämtliche Pelzprodukte. In Österreich, der Schweiz, Großbritannien und Italien ist Pelztierhaltung seit Jahren verboten. Derzeit wird in den Niederlanden - mit jährlich 4,5 Millionen getöteten Nerzen zweitgrößter Produzent in der EU – ein solches Verbot diskutiert.

Auch bei Daunenprodukten gibt es keine Verbrauchersicherheit. Der Käufer kann nicht überprüfen, ob die Federn vom toten Tier stammen oder den Gänsen lebendig ausgerissen wurden. In diesem Jahr konnte VIER PFOTEN der deutschen Firma Schwerk das Handwerk legen, die ihre Tiere brutal lebend gerupft hatte. Diese Art der Daunengewinnung ist in der ganzen EU nur bei toten Tieren erlaubt, der illegale Lebendrupf ist besonders in Osteuropa jedoch weit verbreitet. Die Gänse werden pro Jahr bis zu vier Mal brutal gerupft. Die so gewonnenen Daunen landen schließlich in Bettdecken und Daunenjacken. Niemand kann nachprüfen welche Daunen ein Produkt enthält. VIER PFOTEN fordert deshalb strenge Kontrollen sämtlicher Gänsehaltungsbetriebe in Bezug auf Lebendrupf.

Verbraucher bestimmen durch ihre Kaufentscheidung maßgeblich, welche Waren auf den Markt kommen und sich dort halten. Damit liegt die Verantwortung, ob Tiere wegen ihres Felles oder Federkleides leiden müssen, bei jedem Einzelnen“, sagt Stadler-Wolffersgrün.

(Meine Hervorhebungen)
http://www.vier-pfoten.at/website/output.php?id=1051&idcontent=2618&language=1

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 Re: Welt-Vegetarier-Tag / Welt-Tierschutz-Tag 2009
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/2/6610/7289

Datum: 05.10.09 00:51


Grade im "Nachrichtenjournal", RTL II: Etwas verspäteter Bericht zum Weltvegetariertag, u.a. mit ...

"Schweinebauer" Schweisfurth, Statement: "Das ist zuviel, sagen selbst die, die davon leben" (Off-Kommentar), "lieber nur halb so viel [Fleisch] aber dafür besser" (Schweisfurth, Gedächtniszitate).

(Dazu Vegetarierbund-Zösch mit Gesundheits- und Klima-Nonos.)

Q.e.d.

Achim

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 Tierschutzpreis für professionelle Tierausbeuter
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/2/6610/7295

Datum: 07.10.09 01:44


Tierausbeuter halten sich mal ans Gesetz und stellen von einem Qual- und Mordverfahren auf ein anderes um, also wenn das keinen Tierschutzpreis wert ist, was dann?

Zitat:
Sozialministerin Christine Lieberknecht (CDU) vergibt heute (14.00) in Ollendorf bei Erfurt den mit 2600 Euro dotierten Thüringer Tierschutzpreis.
[...]


Er geht in diesem Jahr an drei Einzelpersonen und zwei Agrarunternehmen. Christa Scheler (Gehofen), Elfriede Wöllner (Schleiz) und Margrit Gleitsmann (Schmölln) gehören zu den Gründern von Tierschutzvereinen und kümmern sich vor allem um in Not geratene Tiere. Die Agrarproduktion «Goldene Aue» aus Görsbach und der Geflügelhof Hottelstedt erhalten die Auszeichnung für die Umstellung ihrer Anlagen auf tiergerechte Haltung.

http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/thueringen/art2935,1001283

Zitat:
Mit dem Thüringer Tierschutzpreis werden Menschen und Gruppen geehrt, die sich um herrenlose Tiere kümmern, Tierheimplätze schaffen und sich dafür einsetzen, den Tierschutzgedanken auch Kindern und Jugendlichen nahezubringen. Außerdem werden Initiativen zur artgerechten Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere gewürdigt. In diesem Jahr wurde der Tierschutzpreis bereits zum 15. Mal verliehen.

http://www.mdr.de/thueringen/6747884.html


Zitat:
Von glücklichen Hühnern will Dr. Christian Ulrich, Geschäftsführer der Hottelstedter Geflügelhof GmbH, nicht gern reden. Das ist, so sagt er, ein Vermenschlichen von Tieren. Oder ein Wohlbefinden der 240 000 Legehennen? Allein am Standort Hottelstedt liegt es ihm und seinen Mitarbeitern natürlich am Herzen, das jener Tiere an den anderen Produktionsstandorten und in Tochterunternehmen selbstverständlich auch. Der Beweis: Seit Mitte August dieses Jahres muss keine der insgesamt 480 000 Legehennen mehr ihr Dasein in einem Käfig fristen. Alle Stallanlagen wurden seit dem Jahr 2000 Schritt für Schritt auf die alternative Boden- und Freilandhaltung umgestellt. Das war kein leichter Prozess, ein billiger schon gar nicht. Aber er hat sich gelohnt.

http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?kennung=on7taTHUThuNational40089&zulieferer=ta&kategorie=THU&rubrik=Thueringen®ion=National&auftritt=TA&dbserver=1


In einem Boot eben.

Achim

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 Re: Tierschutzpreis für professionelle Tierausbeuter
Name: Urs Urs  Permalink: http://tierrechtsforen.de/2/6610/7296

Datum: 07.10.09 07:27


Ich finde es doch immer wieder sehr bizarr, dass für die einzelnen "herrenlosen" (mit ein wenig Intelligenz sollte einem dieses Wort doch auch aufstossen...) "Kuscheltiere" ein Platz gesucht wird und die "Nutztiere" so nebenbei erwähnt dann in die Ehre einer alternativen Tötungsmaschinerie kommen...

Ich weiss, diese Schiophrenie ist sooo alt, aber ich bin immer noch nicht "gewöhnt" daran.

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 moralische Schizophrenie / Doppelmoral
Name: martin Permalink: http://tierrechtsforen.de/2/6610/7301

Datum: 07.10.09 15:14

Urs schrieb:
>
> Ich finde es doch immer wieder sehr bizarr, dass für die
> einzelnen "herrenlosen" (mit ein wenig Intelligenz sollte
> einem dieses Wort doch auch aufstossen...) "Kuscheltiere" ein
> Platz gesucht wird und die "Nutztiere" so nebenbei erwähnt
> dann in die Ehre einer alternativen Tötungsmaschinerie
> kommen...
>
> Ich weiss, diese Schiophrenie ist sooo alt, aber ich bin
> immer noch nicht "gewöhnt" daran.

Es ist auf jeden Fall eine Ungleichbehandlung, aber genau genommen würde ich das nicht unter die im Titel stehenden Begriffe rechnen. Die Tiere in Tierheimen werden ja nur erst nach gewisser Zeit umgebracht, weil sie bis dahin noch ihre Funktion als "Haus"tier erfüllen könnten. Insofern sind Tierheime eine der speziesistischen Institutionen des Tierschutzes.
Auch die private "Haustierhaltung" ist eher selten doppelmoralisch, sondern eben nur (und auch nur dann) "gut" behandelt, wenn sie ihre Funktion erfüllen. (Man könnte es eher "Heuchelei" nennen.)

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 Re: moralische Schizophrenie / Doppelmoral
Name: Googler Permalink: http://tierrechtsforen.de/2/6610/7305

Datum: 07.10.09 23:34

martin schrieb:
>
> Auch die private "Haustierhaltung" ist eher selten
> doppelmoralisch, sondern eben nur (und auch nur dann) "gut"
> behandelt, wenn sie ihre Funktion erfüllen. (Man könnte es
> eher "Heuchelei" nennen.)

Das denke ich auch. Auch "Haustiere" sind letztlich "Nutztiere". Lediglich die Art des Nutzens ist eine andere.

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 Welteitag 2009
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/2/6610/7311

Datum: 09.10.09 00:10


Welt-Ei-Tag 2009 / Unveganer zelebrieren Hühnerausbeutung

Achim

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 Re: Tierschutzpreis für professionelle Tierausbeuter
Name: martin Permalink: http://tierrechtsforen.de/2/6610/7364

Datum: 07.11.09 11:17

Tierschutzpreise für "bessere" Tierausbeutung scheinen an der Tagesordnung zu sein (wobei auch nichts anderes zu erwarten war). Diesmal für das Umbringen von 2000 Tieren jährlich.

Zitat:
Horst Reiser erhält Tierschutzpreis: Betriebserfolg mit glücklichen Hühnern

Stuttgart - Bio-Landwirt und LBV-Vorstand Horst Reiser hat den Tierschutzpreis für besonders tiergerechte Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren am 2. November 2009 in Stuttgart entgegengenommen.
Der LBV gratuliert seinem Vorstandsmitglied und sieht die wiederholte Ehrung eines Landwirts als Anerkennung für die Tierhaltung in Baden-Württemberg.

„Der Preis für Horst Reiser beweist einmal mehr, wie gut es mit der landwirtschaft-lichen Tierhaltung in Baden-Württemberg bestellt ist“, erklärt LBV-Präsident Joachim Rukwied. „Wir gratulieren unserem Vorstandsmitglied und sehen den Preis als Ansporn für unsere ständigen Bemühungen um eine tiergerechte Haltung von Nutztieren.“

Reiser ist seit der ersten Ausschreibung des Tierschutzpreises 1997 der 17. Landwirt, der den Preis erhalten hat. Schon 2007 freute sich Familie Großhans über den Tierschutzpreis. Der LBV-Mitgliedsbetrieb bekam die Auszeichnung für seine vorbildhafte Milchviehhaltung. Das Landwirtschaftsministerium verleiht den Tierschutzpreis Baden-Württemberg alle zwei Jahre.

Horst Reiser bewirtschaftet einen Biohof in Straubenhardt-Feldrennach (Enzkreis). Insgesamt hält der Öko-Landwirt 1.800 Hühner und 60 Hähne. Neben Eiern liefert das Ge-flügel auch Fleisch, das Reiser in seinen zwei Biogeschäften vermarktet. Weiterer Clou: Der Hof mästet auch Wachteln, die direkt an einige Spitzenhotels im Umland gehen. Zudem hat der Betrieb 14 Mutterkühe, einen Bullen, sechs Mastschweine, Schafe, Ziegen und Pferde. Den 70 ha-Betrieb hat Reiser zusammen mit seiner Familie bereits vor 20 Jahren vom konventionellen auf biologischen Landbau umgestellt. Reiser arbeitet aber nicht nur für seinen eigenen Betrieb, sondern stellt seine Dienste auch in der Land-schaftspflege unter Beweis. Neben Winterdienst und Tätigkeiten im Forstbereich mäht Reiser regelmäßig Wiesen in den Tälern rund um seinen Wohnort. Für den Berufsstand engagiert er sich auch im LBV. Er ist Mitglied im LBV-Vorstand und Vorsitzender des Fachausschusses für Ökolandbau. (lbv-bw)

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/agrar_news_themen.php?SITEID=1140008702&WEITER=99&MEHR=99&Fu1=1257273131&Fu1Ba=1140008702&ArC=0&ArCJ=&ArCM=&ROalAk=1457&LaZ=15&LsZ=0&EgSa=&SuGi=&SuGo=&SuDat=&con=

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