Name: Achim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/2/6610/7271
Datum: 30.09.09 13:38
Zitat:
Tierschützer loben Nudelproduzenten
„Deutschland wird käfigfrei“ ist mehr als nur ein Slogan: Nach dem Lebensmitteleinzelhandel setzen auch die deutschen Nudelhersteller in Zukunft auf Eier aus alternativen Haltungsformen.
Deutlicher kann ein Trend nicht ausfallen: Praktisch alle deutschen Nudelproduzenten haben den zehn Tierschutzorganisationen der „Käfigfrei“-Kampagne versichert, bereits jetzt oder schon in naher Zukunft keine Käfigeier mehr zu verwenden. Auch die von Tierschützern kritisierten „Kleingruppen“-Käfige stehen für Nudelproduzenten nicht zur Debatte. Damit setzt nach dem deutschen Lebensmitteleinzelhandel die zweite Branche ein klares Zeichen: Käfigeier haben in Deutschland keine Zukunft – auch nicht unter der beschönigenden Bezeichnung „Kleingruppenhaltung“.
Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, zeigt sich zufrieden: „Die Gespräche mit den Nudelherstellern verliefen sehr konstruktiv. Die wenigen Hersteller, die noch nicht geantwortet haben, fordern wir auf, sich dem starken Trend anzuschließen.“ [...]
Die „Käfigfrei“-Kampagne wird von der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt geleitet. Sie wird unterstützt von den Organisationen Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V., Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., Deutsches Tierschutzbüro, Politischer Arbeitskreis für Tierrechte in Europa e.V., PETA Deutschland e.V., PROVIEH – VgtM e.V., Stiftung Vegeterra, Tier und Mensch e.V. sowie Vegetarierbund Deutschland e.V. [...]
Die [Albert-Schweitzer-]Stiftungs-Aufgabe ist es, möglichst viel Leid zu vermindern. Deshalb setzt sich die Stiftung vor allem für die sogenannten »Nutztiere« ein. Mit 60 Milliarden Tieren, die jedes Jahr unter meist unvorstellbaren Bedingungen kostenoptimiert gemästet und getötet werden, ist das Engagement für diese Tiere die wohl größte Aufgabe, der man sich stellen kann.
Die Stiftung wirkt darauf hin, Haltungsbedingungen zu verbessern sowie die Überzüchtung (Qualzucht) der Tiere zurückzufahren. Außerdem stärkt die Stiftung die vegetarische Idee, da keine Haltungsform bekannt ist, die man als wirklich artgerecht bezeichnen könnte. Wem Tiere am Herzen liegen, kann durch eine möglichst rein pflanzliche [und natürlich ja nicht das böse Wort "vegan" verweden, daß Pilze oder Salz oder Wasser keine Pflanzen sind, was soll's, AS] Ernährung jederzeit einen effektiven Beitrag zum Wohl der Tiere leisten.
http://www.newsmax.de/tierschuetzer-loben-nudelproduzenten-news23022.html, meine Hervorhebungen
Ach, es ist schon schlimm mit dem Veganismus. Immer nur Salat und Körner. Ich würde ja sooooo gern mal wieder Nudeln essen.
Aber vielleicht erfindet ja mal jemand eifreie Nudeln? Das wär's doch, oder?
Aaaaaaarrrrrrrrghh.
Achim
PS: Bilder aus den "alternativen Haltungsformen", die die Tierschutzverbrecher da "loben", sind bekanntlich unter http://tierrechtsbilder.de zu finden.
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