Name: Achim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/2/7337
Datum: 29.10.09 18:57
Was soll eigentlich dieser blödsinnige Slogan, den derzeit VEBU, SVV (beide in der jeweiligen aktuellen PM), Foodwatch und diverse andere Grüppchen verbreiten, "Veganer dürfen Porsche fahren" (weil die Reduktion von CO2 etc. durch Vegankost gegenüber Standardfraß größer ist als der CO2-Schaden durch einen Porsche)?
Zitat:
Größte Klimasünder sind die konventionellen und ökologischen Allesesser. Der von ihnen durch den Verzehr landwirtschaftlicher Produkte verursachte Ausstoß von Treibhausgasen entspräche pro Jahr bei konventionellen Lebensmitteln einer Autostrecke von 4.758 Kilometer, also der Strecke Helsinki- Florenz hin und zurück. Der ökologische Allesesser wäre nicht viel besser; er käme auf 4.377 km.
Veganer dürfen Porsche fahren
Die besten Klimaschützer sind diejenigen, die weder Fleisch noch Milchprodukte verzehren. Ihre Ernährungsweise ergibt eine Strecke von 281 km pro Jahr (ökologisch), also der Strecke Hamburg-Hannover und zurück, oder 629 km bei konventionellen Nahrungsmitteln. http://www.foodwatch.de/e10/e17197/e17201/e28069/e28074/
Ist das so etwas wie ein persönlicher Emissionshandel?
Geht das auch mit anderen Aspekten? Dürfen z.B. Veganer Kleinkindern Lollys klauen - als "Ausgleich" dafür, daß sie den Hungernden nicht Soja und Weizen wegverfüttern?
Oder dürfen Veganer Kinder ab und zu mal an den Haaren ziehen, sie anschreien oder ohrfeigen (oder was es sonst noch für tierrechtsverletzende "Erziehungmethoden" gibt) - weil das immer noch weniger physischen und psychischen Schaden anrichtet als Kinder zum Unveganismus zu zwingen?
Wer hat diesen dümmlichen Spruch eigentlich erfunden?
Achim
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