Veganismusforum
Hier können Vorgehensweisen diskutiert und Informationen ausgetauscht werden, die dazu dienen, Veganismus zu fördern und eine vegane Gesellschaft zu etablieren.

 Forenübersicht  •  neues Thema  •  nach oben  •  zum Thema  •  Suche  •  Anmelden  •  RSS   neueres Thema  •  früheres Thema 
 Die (wirkliche) Wahrheit über Soja
Name: martin Permalink: https://tierrechtsforen.de/soja

Datum: 10.10.09 10:13

Überschriften wie "Ist Soja schädlich?", "Die Wahrheit über Soja", "Die giftige Bohne", "Soja-Mythen" oder auch weniger dramatisch: "Soja – Eine Gefahr für die Menschheit?", häufen sich langsam, aber zunehmend. Sie führen zu Texten, die Soja als giftig, schädlich, wenn nicht tödlich bezeichnen und alle Aussagen über die gesundheitsfördernde Wirkung auf die Propaganda der internationalen Sojamafia schieben.

Zwar ist für die vegane Ernährung Soja keineswegs notwendig (d.h. selbst wenn Soja wirklich was-auch-immer wäre, ist das kaum als Argument gegen Veganismus brauchbar), aber solche dreisten Verunglimpfungen sollen nicht unwidersprochen bleiben. Zudem ist es sicher nur eine Frage der Zeit, bis die dümmern Veganismusgegner (und von denen gibt es genug) versuchen, das als Argument gegen Veganismus zu gebrauchen (also all die, die nicht merken, daß sie sich damit ins eigene Fleisch schneiden). Zudem habe ich es schon in zwei Veganismus-Foren gesehen, wo es teilweise Verunsicherung auszulösen scheint und ein genereller Gegentext fehlt wohl bisher.

Ein verbreitetes Beispiel, dessen Aussagen so oder in anderer Form wiederholt werden ist folgendes (erkennbar sind sie übrigens an der schlechten Orthographie):
Zitat:
Märchen: Sojaprodukte werden schon seit Jahrtausenden gegessen.

Wahrheit: Soja wurde zuerst als Nahrungsmittel genutzt während der Chou Dynasie (1134-246 v.Christus) nachdem die Chinesen das Fermentieren von Sojabohnen erlernt hatten. Nicht-fermentiertes Soja war ungeeignet zur Ernährung. Sie stellten Tempeh, Natto und Tamari her.

Märchen: Asiaten essen große Mengen von Sojaprodukten.

Wahrheit: Der durchschnittliche Verbrauch von Sojaprodukten in Japan und China ist 10 Gramm (etwa 2 Teelöffel) pro Tag. Asiaten essen Sojaprodukte in kleinen Mengen als Zugabe und nicht als Ersatz für tierische Produkte.

Märchen: Moderne Soyaprodukte vermitteln dieselben gesundheitlichen Vorteile wie die traditionell fermentierten Sojaprodukte.

Wahrheit: Die meisten modernen Sojaprodukte werden nicht im Hinblick der Neutralisierung von Giftstoffen fermentiert, sondern in einer Weise, die die Eiweisse denaturiert und dadurch den Anteil der krebserregenden Stoffe erhöht

Märchen: Soja ist ein komplettes Eiweiss.

Wahrheit: Wie alle Hülsenfruechte, sind auch Sojabohnen arm an schwefelhaltigen Aminosäuren wie Methionin und Cystin. Ausserdem denaturiert die moderne Verarbeitung das fragile Lysin.

Märchen: Fermentierte Sojaprodukte können bei vegetarischer Ernährung Vitamin B 12 anbieten.

Wahrheit: Die chemische Verbindung, die Vitamin B 12 ähnelt, kann vom menschlichen Körper nicht genutzt werden; im übrigen verursachen Sojaprodukte einen erhöhten Bedarf an Vitamin B 12.

Märchen: Sojaprodukte sind für Kleinkinder unbedenklich.

Wahrheit: Sojaprodukte enthalten Trypsinantagonisten, die die Eiweissverdauung und Bauchspeicheldrüsenfunktion beeinflussen. In Versuchstieren führte eine Ernährung, die viel Trypsinantagonisten enthielt, zu Bauchspeicheldrüsenkrankheiten sowie zur Wachstumshemmung. Soja erhöht den körperlichen Bedarf an Vitamin D, welches für normales Wachstum und feste Knochen gebraucht wird. Phytinsäure in Sojaprodukten verursachen reduzierte Eisen- und Zinkaufnahme, was für die Gesundheit von Hirn und Nervensystem gebraucht wird. Soja hat kein Cholesterin, was auch für die Entwicklung von Hirn und Nervensystem erforderlich ist. Megadosierungen von Phytoöstrogenen in Sojaprodukten werden in der heute beobachteten Frühentwicklung in Mädchen sowie in der sexuellen Spätentwicklung von Jungen verdächtigt.

Märchen: Sojaprodukte können Osteoporose verhindern.

Wahrheit: Soja kann einen Mangel an Kalzium und Vitamin D verursachen, beide werden für gesunde Knochen gebraucht. Kalzium von Knochenbrühe und Vitamin D von Meeresfrüchten, Schweineschmalz und Innereien verhindern Osteoporose in asiatischen Ländern - nicht Soyaprodukte.

Märchen: Moderne Sojaprodukte schützen vor vielen Arten von Krebs.

Wahrheit: Ein Bericht der britischen Regierung besagt, dass wenig Beweise für eine schützende Rolle vor Brustkrebs oder anderen Krebsarten den Sojaprodukten zugeordnet werden kann. Eher könnte es sein, daß Soja das Krebsrisiko erhöht.

Märchen: Soja schützt vor Herzkrankheiten.

Wahrheit: Bei manchen Menschen erniedrigt Soja das Cholesterin, aber es gibt wenig Anzeichen, daß niedriges Cholesterin das Risiko von Herzkrankheit vermindert.

Märchen: Sojaestrogene sind gesund.

Wahrheit: Sojaisoflavone sind Phyto-endokrine Störstoffe. Bei Normalaufnahme können sie den Eisprung verhindern und das Wachstum von Krebszellen fördern. Die geringe Menge von 30 Gramm (etwa 4 Eßlöffel) pro Tag kann zu Schilddrüsenunterfunktion mit den Symptomen Müdigkeit, Verstopfung, Gewichtszunahme und Schlappheit führen.

Märchen: Soja ist harmlos und gesund für Frauen in den Jahren nach Beginn des Klimakteriums.

Wahrheit: Soja kann das Wachstum von östrogenabhängigen Tumoren fördern und Schilddrüsenprobleme verursachen. Schilddrüsenunterfunktion ist mit Schwierigkeiten der Menstrualblutung assoziiert.

Märchen: Phytoestrogene in Soja können die Hirnfunktion steigern.

Wahrheit: Eine neue Studie fand, dass Frauen mit dem höchsten Blutspiegel von Östrogenen den niedrigsten Hirnfunktionsstand hatten; bei Japan-Amerikanern wird der Verzehr von Tofu in den mittleren Jahren mit dem Auftreten der Alzheimerkrankheit in späteren Jahren assoziiert.

Märchen: Sojaisoflavone und Sojaproteinisolate haben den (US-) Status GRAS (allgemein als unbedenklich anerkannt).

Wahrheit: Archer Daniels Midland (ADM) hat unlängst seinen Antrag bei der FDA auf GRAS-Status für Sojaisoflavone zurückgezogen - nach Protesten der Wissenschaftlicher. Die FDA hat nie den GRAS-Status für Sojaeiweissisolat genehmigt wegen der Präsenz von Giftstoffen und Krebserregern in verarbeiteten Sojaprodukte.

Märchen: Soja ist für Ihr Sexleben gut.

Wahrheit: Zahlreiche Tierversuche haben gezeigt, daß Soja Unfruchtbarkeit in Tieren verursacht. Sojakonsum fördert Haarwachstum in Männern im mittleren Alter, was einen niedrigen Östrogenspiegel vermuten lässt. Japanische Hausfrauen füttern Tofu an ihre Ehegatten, wenn sie ihre Fruchtbarkeit vermindern wollen.

Märchen: Sojabohnen sind für die Umwelt gut.

Wahrheit: Die Mehrzahl (ca. 70 %) der in den USA gewachsenen Soyabohnen sind genetisch manipuliert, um den Bauern eine liberale Anwendung von Pestiziden zu erlauben.

Märchen: Sojabohnen sind für Entwicklungsländer von Vorteil.

Wahrheit: In Ländern der Dritten Welt ersetzen Sojabohnen die traditionellen Anbauprodukte und übertragen den Mehrwert durch Verarbeitung durch die lokale Bevölkerung an die multinationalen Aktiengesellschaften.



Hierbei und bei den anderen "Texten" kann bereits Folgendes pauschal festgestellt werden:

1. Es werden keine genauen oder nur relative Zahlen mitgeteilt. Wenn es gemacht wird, wird nicht gesagt, inwiefern sie relevant sind. Beispiel sind die "30 g Isoflavone". Sojamilch enthält allerdings nur 2,0 mg/g, d.h. in einem Liter Sojamilch (1000 g) sind 2 g enthalten, sodaß man 15 Liter Sojamilch täglich trinken müßte, um diese hohen Mengen zu erreichen. (Der Isoflavongehalt schwankt je nach Anbaugebiet, -bedingungen, -weiterverarbeitung usw. Dabei ist die Angabe von 2 mg/g übrigens noch hoch, nach anderen Angaben zur Isoflavon-Menge in Sojaprodukten können es auch mal täglich 300 Liter oder mehr werden, die getrunken werden müßten.)
Der nächste Taschenspielertrick findet sich (oben nicht enthalten) bei relativen Angaben ("sechs mal höher als", ich glaube es war Cadmium), die keinerlei Aussage darüber machen, wie hoch Vergleichsgehalt ist und welche Dosen schädlich sind. 6 µg wären beispielsweise "sechs mal mehr" als 1 µg und trotzdem sind beides bei ziemlich allen Stoffen keine gefährlichen Dosen.

2. Es fehlen Quellennachweise oder nähere Informationen zu diesen. "Ein Bericht des/der .." – welcher? welches Jahr? in welchem Zusammenhang? usw. (Ansonsten könnte man ja dahinter kommen, daß sich alles zusammengesponnen wurde.) Wenn man Quellen auftauchen, werden fast nie Aussagen über die Untersuchungsmodelle gemacht, die (s.u.) die größte Fehlerquelle sind.
Aber nicht nur Quellen, sondern auch überhaupt Erklärungen, z.B. daß Soja Vit.-D-Mangel auslösen könnte wird mit keinem Wort begründet.

3. Pauschalisierungen. Was wirklich untersucht wurde, ist oftmals nebensächlich. Einmal sind es die rohen Bohnen (die so wohl kaum jemand ißt), von denen mir nichts dir nichts auf verarbeitete Sojaprodukte geschlossen wird, mal (oder eher: oft) ist es irgendwelche Sojasäuglingsnahrung, von deren Zusatzstoffen oder produktionsbedingten Rückständen auf Sojasäuglingsnahrung allgemein oder gar auf alle anderen (völlig anders verarbeiteten Produkte) geschlossen wird.

4. Fehlerhafte Untersuchungsmethoden. Fast alle diese "Erkenntnisse" kommen, wenn man doch einmal angegebenen Quellen nachgeht, aus Tierversuchen oder In-vitro-Tests. Tierversuche sind, wie wir wissen, nicht auf Menschen übertragbar. Die Ergebnisse bestätigen das (die Menschenversuche widersprechen den Nichtmenschenversuchen), s.u.
Dazu gehören auch all die Untersuchungen, die sich auf isolierte Sojaisoflavone oder Sojaproteine beziehen und völlig außer acht lassen, daß sich diese Stoffe in den wesentlich geringeren Mengen der Nahrungsmittel und vor allem im aktiven Nährstoffverbund völlig anders verhalten bzw. auswirken, als unter diesen künstlichen Bedingungen.


Entsprechend dem Märchen-Wahrheit-Schema von oben kommt hier jetzt also die wirkliche Wahrheit über Soja, wobei ich bei Aussagen mit völligem Unsinn ("Japanische Hausfrauen füttern Tofu an ihre Ehegatten...") bzw. völlig irrelevante Aspekte (wielange Soja gegessen wird oder nicht) auslasse. Ergänzt habe ich es mit weiteren Vorurteilen aus anderen Texten.


Märchen: Der durchschnittliche Verbrauch von Sojaprodukten in Japan und China ist 10 Gramm (etwa 2 Teelöffel) pro Tag.

Wahrheit: Laut der Studien "Kobayashi: Trends in national nutritional survey of Japan" (in: Nutr. Health 8 (2-3), S. 91-96) liegt der Konsum in Japan bei 65 g/Tag und in manchen Regionen in China bei bis zu 76 g/Tag.


Märchen: [Schlechtes Eiweiß.] Wie alle Hülsenfruechte, sind auch Sojabohnen arm an schwefelhaltigen Aminosäuren wie Methionin und Cystin. Ausserdem denaturiert die moderne Verarbeitung das fragile Lysin.

Wahrheit: Seit wann ergibt sich der Eiweißstatus aus nur zwei Aminosäuren? Was ist mit Arginin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Tyrosin und Valin, die in Soja enthalten sind? Soja ist die einzige Pflanze, die alle neun Aminosäuren zusammen besitzt, u.a. deshalb hat es auch bei der FAO/WHO-Untersuchung über die Proteinwertigkeit die höchste Wertigkeit erzielt, vor allen Tierproduktproteinen.


Märchen: Die Produktionsverfahren zerstören xy und erhöhen krebserregende Stoffe usw.

Wahrheit: Die Produktionsverfahren zerstören die schädlichen Stoffe (z.B. Phytate) und zerstören das Protein nicht, sondern entfalten die Proteinstrukturen, sodaß es leichter verdaubar wird. Weitere Beispiele finden sich in den anderen Antworten.


Märchen: Sojaprodukte sind ungeeignet für die Vit.-B12-Versorgung.

Wahrheit: Auch wenn Soja an sich kein verwertbares B12 enthält (die einzige, halbwegs richtige Aussage von oben), gibt es viele Sojaprodukte, denen es zugesetzt ist, damit sind sie gute Quellen unter den angereicherten Nahrungsmitteln.


Märchen: Sojaprodukte verhindern Osteoporose nicht, sondern bedingen sie.

Wahrheit: Wie erwähnt, gibt es a) keine Begründung dafür und b) ist die empirische Grundlage falsch. Die Forschung kam hingegen zu dem Ergebnis: "Soja-Isoflavone weisen durch Aktivierung des Estrogen-Rezeptor-β-Systems in den Knochen einen schützenden Effekt vor Knochenabbau auf."


Märchen: Soja ist schädlich, weil es Protease-Inhibitoren (ins. Trypsinhemmer auch Trypsinantagonisten genannt) enthält.

Wahrheit: Protease-Inhibitoren werden einerseits bei der Herstellung von Sojaprodukten durch Verfahren wie Erhitzen oder Raffinieren denaturiert und damit unschädlich gemacht und andererseits wurde ermittelt, daß sie zu 90% nicht aufgenommen, sondern wieder ausgeschieden werden ("Protease inhibitors in plant foods. Content and inactivation", in: Advances in experimental medicine and biology, Heft 199, Seite 299-347).


Märchen: Soja ist schädlich, weil es Phytoöstrogene (Isoflavone wie Genistein, Glycitein, Daidzein) enthält, die zu Krebs auslösen, Herzkrankheiten bedingen, zu Schilddrüsenunterfunktion führen, verfrühte sexuelle Reife bedingen etc. pp. usw. usf.

Wahrheit: Zu solchen "Ergebnissen" kommt man, wenn man nutzlose Tierversuche macht. Isoflavon-Forschungsinitiative e.V. hat das wie folgt zusammengefaßt:
Zitat:
Die Hypothese, dass Isoflavone möglicherweise Krebs auslösen könnten, scheint durch experimentelle Studien gestützt zu werden - Studien, bei denen Isoflavone das Wachstum menschlicher Brustkrebszellen, die in Versuchstiere transplantiert wurden, förderten. Dieses Modell wurde jedoch als viel zu künstlich kritisiert: Die Tiere hatten keine eigene Estrogenproduktion und kein Immunsystem, und sie erhielten die Isoflavone in unglaublich hohen Dosen. Schlimmer noch: in diesem Modell spielt der Estrogen-beta-Rezeptor keine Rolle. Es konnte gezeigt werden, dass bereits eine kleine Abwandlung der Studienbedingungen in Richtung eines etwas natürlicheren Umfeldes das Krebszellwachstum nicht länger fördert, sondern im Gegenteil hemmt!
Dass diese vermeintlich das Krebsrisiko bestätigenden Tierversuche für den Beleg eines Risikos gar nicht geeignet sind, wird auch durch die Tatsache unterstrichen, dass diese Hypothese den Beobachtungen an mittlerweile weit mehr als 400.000 Frauen in epidemiologischen Studien widerspricht, ebenso wie den Ergebnissen klinischer Studien, in deren Verlauf Biomarker der Sicherheit an der Brust gemessen wurden.

Wer einen weiteren Beweis für die Nicht-Übertragbarkeit von Tierversuchen braucht, hat ihn hiermit bekommen.

Mehr zu den fehlerhaften Untersuchungsbedingungen:
Risks extrapolated from in vivo experiments
Risks extrapolated from in vitro-models

Weiterführend zur hormonellen Fragen: Soja und Hormonelle Sicherheit

Für das Märchen über Schilddrüsenschädigung gilt Ähnliches:
Zitat:
Again the concerns can be traced back to in vitro-studies and animal experiments, from which it was extrapolated that isoflavones might aggravate the symptoms of patients with thyroidal gland insufficiency, especially when these women are iodine deficient. Again, this risk has not been confirmed through clinical observations. A recent review of the available clinical data concluded that even adults with thyroidal gland insufficiency do not need to avoid soy.

Noch einmal: diese verunsichernden Aussagen können auf In-vitro-Experimente und Tierversuche zurückverfolgt werden, aus denen geschlossen wurde, daß Isoflavone die Symptome von Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion verschlechtern können, insbesondere wenn diese Frauen an Jodmangel leiden. Noch einmal: dieses Risiko wurde in klinischen Bebachtungen nicht bestätigt. Eine neue Überprüfung der verfügbaren klinischen Daten ergab, daß selbst Erwachsene mit Schilddrüsenunterfunktion Soja nicht vermeiden müssen.

Entgegen diesen Aussagen, gibt es etliche Studien, die die entgegengesetzte, ursprüngliche Aussage stützen, daß diese Stoffe eben genau die sind, die die gesundheitlich positiven Effekte bewirken. Siehe auch den nächsten Beitrag im Thread.

Weiterführend: Soja und Schilddrüsensicherheit


Märchen: Soja ist schädlich, weil es den GRAS-Status nicht bekommen hat.

Wahrheit: Dieser Status betrifft ausschließlich Zusatzstoffe für weiterverarbeitete Nahrungsmittel. Isolierte Sojaisoflavone und isolierte Sojaproteine haben diesen Status nicht bekommen und nicht etwa sojabasierte Nahrungsmittel oder Sojabohnen allgemein.


Märchen: Soja macht unfruchtbar.

Wahrheit: Wie in der "Erklärung" oben bereits stand: alles Tierversuche, also völlig aussagelos für Menschen. Zudem wird auch hier sehr gerne mit konzentrierten Isoflavonen gearbeitet, wie sie – wie gesagt – in normalen Sojaprodukten nicht vorkommen.
Daneben (in Studien mit Menschen) werden gerne Zahlen von Spermienkonzentrationen heruntergebetet, ungeachtet dessen, daß die Konzentration allein keine Aussagen über die Fruchtbarkeit macht (die Spermienmobilität, Spermienmortalität, Spermienmorphologie und das Ejakulatvolumen ist genauso wichtig). Wenn man einige Studien genauer betrachtet, dann sieht das Ergebnis plötzlich anders aus (so wurden nichtrepräsentative Versuchspersonen benutzt, die Anzahl der Versuchspersonen war zu klein, die Spermienkonzentration war geringer lag aber im Normalbereich usw.).
Nicht zu vergessen, daß die Presse gerne Studienergebnisse verdreht bzw. aus den relativen Zahlen (mehr/weniger als) eigenmächtig unwissenschaftliche Rückschlüsse zieht. (Wie es auch bei der verlinkten Studie der Fall gewesen ist.)


Märchen: Soja ist schlecht für die Umwelt.

Wahrheit: Wie bekannt dient der extensive Sojaanbau zu mehr als 70% der Herstellung von Tiernahrung. Ergo: Unveganismus ist schlecht für die Umwelt, nicht Soja. Siehe auch silch.de-Vorurteile: "Der Anbau von Soja ist umweltschädlich.".


Märchen: Soja ist für die Entwicklungsländer von Nachteil.

Wahrheit: Hier gilt das gleiche.


Märchen: Soja ist schädlich, weil es Phytate/Phytinsäure enthält.

Wahrheit: Phytinsäure wird zum einen durch die körpereigene Phytase sowie durch Phosphatase aus pflanzlicher Nahrung gespalten und unschädlich gemacht. Daneben wird bei der Herstellung verschiedener Sojaprodukte Phytinsäure durch den Fermentierungsprozeß sowie bei der Zubereitung durch Erhitzen reduziert.
Einen hohen Phytinsäuregehalt besitzen übrigens auch Reise, Weizen, Mais, Roggen, Gerste und Erdnüsse (und trotzdem leben wir noch).


Märchen: Soja ist schädlich, weil es Carrageen enthält.

Wahrheit: Soja enthält keineswegs Carrageen, sondern dieses ist ein Zusatzstoff, der bei Sojaprodukten eingesetzt sein kann. Wer es vermeiden will, muß sich lediglich über die jeweiligen Inhaltsstoffe informieren.


Märchen: Soja ist schädlich, weil es Fluor enthält.

Wahrheit: Sojabohnen enthalten ca. 0,3 mg/100 g, aus einem Kilo werden sieben Liter Sojamilch hergestellt, d.h. ein Liter Sojamilch enthält ca. 0,4 mg. Bei einer toxischen Dosis von 20 mg müßten also 50 Liter Sojamilch täglich getrunken werden, um eine Fluorvergiftung zu bekommen (und das auch nur, wenn Fluor zu 100% resorbiert werden würde). Aber wieso richtig rechnen, wenn man auch rumschreien kann.
Daneben ist Fluor ein Spurenelement und wird für den Aufbau von Knochen und Zähnen benötigt, es ist also in den kleinen in Sojaprodukten enthaltenen Mengen nicht schädlich, sondern gesund.


Märchen: Soja ist schädlich, weil es Cadmium enthält.

Wahrheit: Reine Behauptung ohne Zahlen. Die Studie "Cadmium And Lead Content Of Soybean Products" (Journal of Food Science, Heft 45, Nr. 5, Seite 1105-1453) kommt zu dem Ergebnis, daß Sojaprodukte weder relevante Mengen Cadmium noch Blei enthalten und sie bezieht sich auf Soja allgemein. Die Studie, die für die Cadmiumhaltigkeit dahergebetet wird, bezieht sich hingegen nur auf bestimmte, verarbeitete Sojasäuglingsnahrung. (Siehe auch Fazit.)


Märchen: Soja ist schädlich, weil es Lektine, Lysinoalanine und Hämagglutinine enthält.

Wahrheit: Auch diese werden bei der Herstellung von Sojaprodukten durch Verfahren wie Erhitzen denaturiert und damit unschädlich gemacht.
Darüber hinaus sind diese Stoffe auch in vielen anderen Nahrungspflanzen (wie Tomanten) enthalten (und die Schädlichkeit wurde unter Garantie auch in Tierversuchen "ermittelt").


Märchen: Soja ist schädlich, weil es Goitrogene enthält.

Wahrheit: Soja enthält Goitrogene genauso wie etliche andere Nahrungspflanzen (Brokkoli, Raps, Hirse, Mais, Kohl, Radieschen usw.). Solange keine konkreten Zahlen über die Menge vorliegen, ist diese Aussage genauso unrelevant wie die anderen.


Märchen: Soja ist schädlich, weil es Raffinose und Stachyose enthält.

Wahrheit: Dies sind Kohlenhydrate (Mehrfachzucker), die in vielen Hülsenfrüchten vorkommen und schlimmstenfalls zu Blähungen führen können. Das als "schädlich" zu bezeichnen ist reichlich übertrieben.


Märchen: Soja ist schädlich, weil es Aluminium enthält.

Wahrheit: Auch das bezieht sich auf bestimmte Sojasäuglingsnahrung und selbst dort liegen erstens die gefundenen Mengen innerhalb der Toleranzgrenze der WHO und zweitens gibt es keine Informationen zu Langzeitwirkungen einer erhöhten Aluminiumaufnahme bei Kindern (so eine Stellungnahme der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin et al.).


Fazit: Viel heiße Luft und wenig Fakten. Es mag sein, daß irgendwelche Sojasäuglingsnahrung irgendwelche produktionsbedingten schädlichen Zusatzstoffe enthalten könnte, nur liegt das dann an den Zusatzstoffen bzw. der Produktion. Deshalb alle Sojaprodukte als schädlich zu bezeichnen, ist etwas weit hergeholt bzw. eben frei erfunden, aus Halbwahrheiten zusammengeklaubt usw.
Das heißt auch nicht, daß jeder völlig bedenkenlos Soja konsumieren soll. Wie jede Nahrungspflanze hat es einige spezifische, höherkonzentrierte Inhaltsstoffe (wie die Isoflavone), auf die manche Menschen gut und andere vielleicht weniger gut reagieren. Von Menschen mit einer Sojaallergie abgesehen. Aber ob man es gut verträgt (bzw. in welchen Mengen) oder weniger gut, ist individuell und nur weil es einige Menschen gibt, die es weniger gut vertragen, ist Soja sicher keine "Gefahr für die Menschheit".

Beitrag beantworten
 
 Studien
Name: martin Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7314

Datum: 10.10.09 10:14

Die Studienübersichten stelle ich nicht rein, um Soja als besonders gesund darzustellen (auch wenn zutrifft, aber Gesundheit ist nunmal ein argumentatives Nono), sondern als weiterte Gegenargumente gegen die o.g. reichlich platte Anti-Soja-Propaganda.
Wieso die Gegenstudien (von denen es auch ein paar gibt) fehlerhaft sind, ist oben erläutert. Wer der Meinung ist, auch die Pro-Soja-Studien seien alle unwissenschaftlich usw., kann die Übersicht nutzen, um das zu beweisen.


Soja und Osteoporosevorbeugung

Vgl. http://www.isoflavon-forschung.de/en/clinical-effects/osteoporosis/117-osteoporosis.html




Soja und Brustkrebsvorbeugung

Erläuterungen und die zusammengefaßten Ergebnisse der einzelnen Studien als pdf unter: http://www.isoflavon-forschung.de/de/epidemiology/115-isoflavones-and-breast-cancer-epidemiology.html

Zitat:
Adebamowo, C. A., Hu, F. B., Cho, E., Spiegelman, D., Holmes, M. D., and Willett, W. C. (2005). Dietary patterns and the risk of breast cancer. Ann. Epidemiol. 15 (10): 789-795.

Antignac, J. P., Cariou, R., Le Bizec, B., Cravedi, J. P., and Andre, F. (2003). Identification of phytoestrogens in bovine milk using liquid chromatography/electrospray tandem mass spectrometry. Rapid Commun. Mass Spectrom. 17 (12): 1256-1264.

Cotterchio, M., Boucher, B. A., Kreiger, N., Mills, C. A., and Thompson, L. U. (2008). Dietary phytoestrogen intake-lignans and isoflavones-and breast cancer risk (Canada). Cancer Causes Control 19 (3): 259-272.

Dai, Q., Franke, A. A., Jin, F., Shu, X. O., Hebert, J. R., Custer, L. J., Cheng, J., Gao, Y. T., and Zheng, W. (2002). Urinary excretion of phytoestrogens and risk of breast cancer among Chinese women in Shanghai. Cancer Epidemiol. Biomarkers Prev. 11 (9): 815-821.

Dai, Q., Franke, A. A., Yu, H., Shu, X. O., Jin, F., Hebert, J. R., Custer, L. J., Gao, Y. T., and Zheng, W. (2003). Urinary phytoestrogen excretion and breast cancer risk: evaluating potential effect modifiers endogenous estrogens and anthropometrics. Cancer Epidemiol. Biomarkers Prev. 12 (6): 497-502.

Dai, Q., Shu, X. O., Jin, F., Potter, J. D., Kushi, L. H., Teas, J., Gao, Y. T., and Zheng, W. (2001). Population-based case-control study of soyfood intake and breast cancer risk in Shanghai. Br. J. Cancer 85 (3): 372-378.

den Tonkelaar, I., Keinan-Boker, L., Veer, P. V., Arts, C. J., Adlercreutz, H., Thijssen, J. H., and Peeters, P. H. (2001). Urinary phytoestrogens and postmenopausal breast cancer risk. Cancer Epidemiol. Biomarkers Prev. 10 (3): 223-228.

Do, M. H., Lee, S. S., Kim, J. Y., Jung, P. J., and Lee, M. H. (2007). Fruits, vegetables, soy foods and breast cancer in pre- and postmenopausal Korean women: a case-control study. Int. J. Vitam. Nutr. Res. 77 (2): 130-141.

dos Santos Silva, I, Mangtani, P., McCormack, V., Bhakta, D., McMichael, A. J., and Sevak, L. (2004). Phyto-oestrogen intake and breast cancer risk in South Asian women in England: findings from a population-based case-control study. Cancer Causes Control 15 (8): 805-818.

Fang, C. Y., Tseng, M., and Daly, M. B. (2005). Correlates of soy food consumption in women at increased risk for breast cancer. J. Am Diet. Assoc. 105 (10): 1552-1558.

Fink, B. N., Steck, S. E., Wolff, M. S., Britton, J. A., Kabat, G. C., Gaudet, M. M., Abrahamson, P. E., Bell, P., Schroeder, J. C., Teitelbaum, S. L., Neugut, A. I., and Gammon, M. D. (2007). Dietary Flavonoid Intake and Breast Cancer Survival among Women on Long Island. Cancer Epidemiol. Biomarkers Prev. 16 (11): 2285-2292.

Gikas, P. D. and Mokbel, K. (2005). Phytoestrogens and the risk of breast cancer: a review of the literature. Int. J. Fertil. Womens Med 50 (6): 250-258.

Grace, P. B., Taylor, J. I., Low, Y. L., Luben, R. N., Mulligan, A. A., Botting, N. P., Dowsett, M., Welch, A. A., Khaw, K. T., Wareham, N. J., Day, N. E., and Bingham, S. A. (2004). Phytoestrogen concentrations in serum and spot urine as biomarkers for dietary phytoestrogen intake and their relation to breast cancer risk in European prospective investigation of cancer and nutrition-norfolk. Cancer Epidemiol. Biomarkers Prev. 13 (5): 698-708.

Hedelin, M., Lof, M., Olsson, M., Adlercreutz, H., Sandin, S., and Weiderpass, E. (2008). Dietary phytoestrogens are not associated with risk of overall breast cancer but diets rich in coumestrol are inversely associated with risk of estrogen receptor and progesterone receptor negative breast tumors in Swedish women. J. Nutr. 138 (5): 938-945.

Hirose, K., Imaeda, N., Tokudome, Y., Goto, C., Wakai, K., Matsuo, K., Ito, H., Toyama, T., Iwata, H., Tokudome, S., and Tajima, K. (2005). Soybean products and reduction of breast cancer risk: a case-control study in Japan. Br. J. Cancer 93 (1): 15-22.

Hirose, K., Tajima, K., Hamajima, N., Inoue, M., Takezaki, T., Kuroishi, T., Yoshida, M., and Tokudome, S. (1995). A large-scale, hospital-based case-control study of risk factors of breast cancer according to menopausal status. Jpn J. Cancer Res. 86 (2): 146-154.

Hirose, K., Takezaki, T., Hamajima, N., Miura, S., and Tajima, K. (2003). Dietary factors protective against breast cancer in Japanese premenopausal and postmenopausal women. Int. J. Cancer 107 (2): 276-282.

Horn-Ross, P. L., Hoggatt, K. J., West, D. W., Krone, M. R., Stewart, S. L., Anton, H., Bernstei, C. L., Deapen, D., Peel, D., Pinder, R., Reynolds, P., Ross, R. K., Wright, W., and Ziogas, A. (2002). Recent diet and breast cancer risk: the California Teachers Study (USA). Cancer Causes Control 13 (5): 407-415.

Horn-Ross, P. L., John, E. M., Lee, M., Stewart, S. L., Koo, J., Sakoda, L. C., Shiau, A. C., Goldstein, J., Davis, P., and Perez-Stable, E. J. (2001). Phytoestrogen consumption and breast cancer risk in a multiethnic population: the Bay Area Breast Cancer Study. Am J. Epidemiol. 154 (5): 434-441.

Ingram, D., Sanders, K., Kolybaba, M., and Lopez, D. (1997). Case-control study of phyto-oestrogens and breast cancer. Lancet 350 (9083): 990-994.

Iwasaki, M., Inoue, M., Otani, T., Sasazuki, S., Kurahashi, N., Miura, T., Yamamoto, S., and Tsugane, S. (2008). Plasma Isoflavone Level and Subsequent Risk of Breast Cancer Among Japanese Women: A Nested Case-Control Study From the Japan Public Health Center-Based Prospective Study Group. J. Clin Oncol. 26 (10): 1677-1683.

Keinan-Boker, L., Der Schouw, Y. T., Grobbee, D. E., and Peeters, P. H. (2004). Dietary phytoestrogens and breast cancer risk. Am J. Clin Nutr. 79 (2): 282-288.

Key, T. J., Sharp, G. B., Appleby, P. N., Beral, V., Goodman, M. T., Soda, M., and Mabuchi, K. (1999). Soya foods and breast cancer risk: a prospective study in Hiroshima and Nagasaki, Japan. Br. J. Cancer 81 (7): 1248-1256.

King, R. A., Mano, M. M., and Head, R. J. (1998). Assessment of isoflavonoid concentrations in Australian bovine milk samples. J. Dairy Res. 65 (3): 479-489.

Kuhl, H. (2008). Die Rolle der Gestagene ist nach wie vor ungeklärt. Dtsch. Apoth. Ztg. 148 (30): 3284-3286.

Lampe, J. W., Nishino, Y., Ray, R. M., Wu, C., Li, W., Lin, M. G., Gao, D. L., Hu, Y., Shannon, J., Stalsberg, H., Porter, P. L., Frankenfeld, C. L., Wahala, K., and Thomas, D. B. (2007). Plasma isoflavones and fibrocystic breast conditions and breast cancer among women in Shanghai, China. Cancer Epidemiol. Biomarkers Prev. 16 (12): 2579-2586.

Lee, H. P., Gourley, L., Duffy, S. W., Esteve, J., Lee, J., and Day, N. E. (1991). Dietary effects on breast-cancer risk in Singapore. Lancet 337 (8751): 1197-1200.

Lee, H. P., Gourley, L., Duffy, S. W., Esteve, J., Lee, J., and Day, N. E. (1992). Risk factors for breast cancer by age and menopausal status: a case-control study in Singapore. Cancer Causes Control 3 (4): 313-322.

Lee, M. M., Chang, I. Y., Horng, C. F., Chang, J. S., Cheng, S. H., and Huang, A. (2005). Breast cancer and dietary factors in Taiwanese women. Cancer Causes Control 16 (8): 929-937.

Li, W., Ray, R. M., Lampe, J. W., Lin, M. G., Gao, D. L., Wu, C., Nelson, Z. C., Fitzgibbons, E. D., Horner, N., Hu, Y. W., Shannon, J., Satia, J. A., Patterson, R. E., Stalsberg, H., and Thomas, D. B. (2005). Dietary and other risk factors in women having fibrocystic breast conditions with and without concurrent breast cancer: a nested case-control study in Shanghai, China. Int. J. Cancer 115 (6): 981-993.

Linseisen, J., Piller, R., Hermann, S., and Chang-Claude, J. (2004). Dietary phytoestrogen intake and premenopausal breast cancer risk in a German case-control study. Int. J. Cancer 110 (2): 284-290.

Murkies, A., Dalais, F. S., Briganti, E. M., Burger, H. G., Healy, D. L., Wahlqvist, M. L., and Davis, S. R. (2000). Phytoestrogens and breast cancer in postmenopausal women: a case control study. Menopause 7 (5): 289-296.

Nagata, C. (2000). Ecological study of the association between soy product intake and mortality from cancer and heart disease in Japan. Int. J. Epidemiol. 29 (5): 832-836.

Nishio, K., Niwa, Y., Toyoshima, H., Tamakoshi, K., Kondo, T., Yatsuya, H., Yamamoto, A., Suzuki, S., Tokudome, S., Lin, Y., Wakai, K., Hamajima, N., and Tamakoshi, A. (2007). Consumption of soy foods and the risk of breast cancer: findings from the Japan Collaborative Cohort (JACC) Study. Cancer Causes Control 18 (8): 801-808.

Peterson, J., Lagiou, P., Samoli, E., Lagiou, A., Katsouyanni, K., La Vecchia, C., Dwyer, J., and Trichopoulos, D. (2003). Flavonoid intake and breast cancer risk: a case--control study in Greece. Br. J. Cancer 89 (7): 1255-1259.

Piller, R., Chang-Claude, J., and Linseisen, J. (2006). Plasma enterolactone and genistein and the risk of premenopausal breast cancer. Eur. J. Cancer Prev. 15 (3): 225-232.

Qin, L. Q., Xu, J. Y., Wang, P. Y., and Hoshi, K. (2006). Soyfood intake in the prevention of breast cancer risk in women: a meta-analysis of observational epidemiological studies. J. Nutr. Sci. Vitaminol. (Tokyo) 52 (6): 428-436.

Sanderson, M., Shu, X. O., Yu, H., Dai, Q., Malin, A. S., Gao, Y. T., and Zheng, W. (2004). Insulin-like growth factor-I, soy protein intake, and breast cancer risk. Nutr. Cancer 50 (1): 8-15.

Shannon, J., Ray, R., Wu, C., Nelson, Z., Gao, D. L., Li, W., Hu, W., Lampe, J., Horner, N., Satia, J., Patterson, R., Fitzgibbons, D., Porter, P., and Thomas, D. (2005). Food and botanical groupings and risk of breast cancer: a case-control study in Shanghai, China. Cancer Epidemiol. Biomarkers Prev. 14 (1): 81-90.

Shu, X. O., Jin, F., Dai, Q., Wen, W., Potter, J. D., Kushi, L. H., Ruan, Z., Gao, Y. T., and Zheng, W. (2001). Soyfood intake during adolescence and subsequent risk of breast cancer among Chinese women. Cancer Epidemiol. Biomarkers Prev. 10 (5): 483-488.

Tempfer, C. B., Bentz, E. K., Leodolter, S., Tscherne, G., Reuss, F., Cross, H. S., and Huber, J. C. (2007). Phytoestrogens in clinical practice: a review of the literature. Fertil. Steril. 87 (6): 1243-1249.

Trock, B. J., Hilakivi-Clarke, L., and Clarke, R. (2006). Meta-analysis of soy intake and breast cancer risk. J. Natl. Cancer Inst. 98 (7): 459-471.

Tseng, M., Olufade, T., Kurzer, M. S., Wahala, K., Fang, C. Y., van der Schouw, Y. T., and Daly, M. B. (2008). Food frequency questionnaires and overnight urines are valid indicators of daidzein and genistein intake in U.S. women relative to multiple 24-h urine samples. Nutr. Cancer 60 (5): 619-626.

Verheus, M., van Gils, C. H., Keinan-Boker, L., Grace, P. B., Bingham, S. A., and Peeters, P. H. (2007). Plasma phytoestrogens and subsequent breast cancer risk. J. Clin Oncol. 25 (6): 648-655.

Ward, H. A., Chapelais, G., Kuhnle, G. G. C., Luben, R., Khaw, K.-T., and Bingham, S. (2008). Breast cancer risk in relation to urinary and serum biomarkers of phytoestrogen exposure in the EPIC-Norfolk study. Breast Cancer Res. 10(2): R32

Witte, J. S., Ursin, G., Siemiatycki, J., Thompson, W. D., Paganini-Hill, A., and Haile, R. W. (1997). Diet and premenopausal bilateral breast cancer: a case-control study. Breast Cancer Res. Treat. 42 (3): 243-251.

Wu, A. H., Wan, P., Hankin, J., Tseng, C. C., Yu, M. C., and Pike, M. C. (2002). Adolescent and adult soy intake and risk of breast cancer in Asian-Americans. Carcinogenesis 23 (9): 1491-1496.

Wu, A. H., Yu, M. C., Tseng, C. C., Hankin, J., and Pike, M. C. (2003). Green tea and risk of breast cancer in Asian Americans. Int. J. Cancer 106 (4): 574-579.

Wu, A. H., Yu, M. C., Tseng, C. C., and Pike, M. C. (2008). Epidemiology of soy exposures and breast cancer risk. Br. J. Cancer 98 (1): 9-14.

Wu, A. H., Ziegler, R. G., Horn-Ross, P. L., Nomura, A. M., West, D. W., Kolonel, L. N., Rosenthal, J. F., Hoover, R. N., and Pike, M. C. (1996). Tofu and risk of breast cancer in Asian-Americans. Cancer Epidemiol. Biomarkers Prev. 5 (11): 901-906.

Yamamoto, S., Sobue, T., Kobayashi, M., Sasaki, S., and Tsugane, S. (2003). Soy, isoflavones, and breast cancer risk in Japan. J. Natl. Cancer Inst. 95 (12): 906-913.

Yuan, J. M., Wang, Q. S., Ross, R. K., Henderson, B. E., and Yu, M. C. (1995). Diet and breast cancer in Shanghai and Tianjin, China. Br. J. Cancer 71 (6): 1353-1358.

Zheng, W., Dai, Q., Custer, L. J., Shu, X. O., Wen, W. Q., Jin, F., and Franke, A. A. (1999). Urinary excretion of isoflavonoids and the risk of breast cancer. Cancer Epidemiol. Biomarkers Prev. 8 (1): 35-40.




Soja und Gebärmutterkrebs

Erläuterungen und die zusammengefaßten Ergebnisse der einzelnen Studien als pdf unter: http://www.isoflavon-forschung.de/de/epidemiology/114-epidemiology-endometrial-cancer.html

Zitat:
Bandera, E. V., Williams, M. G., Sima, C., Bayuga, S., Pulick, K., Wilcox, H., Soslow, R., Zauber, A. G., and Olson, S. H. (2009). Phytoestrogen consumption and endometrial cancer risk: a population-based case-control study in New Jersey. Cancer Causes Control 20 (7): 1117-1127.

Dai, Q., Shu, X. O., Jin, F., Potter, J. D., Kushi, L. H., Teas, J., Gao, Y. T., and Zheng, W. (2001). Population-based case-control study of soyfood intake and breast cancer risk in Shanghai. Br. J. Cancer 85 (3): 372-378.

A correlation between an increased intake of isoflavones and protection from endometrial cancer was observed in case control studies in at least three studies with a total of 3.490 patients and controls (Goodman et al. 1997; Horn-Ross et al. 2003; Xu et al. 2004). In contrast, the same effect was not found for the regular consumption of tofu in 1,623 patients and controls (Littman et al. 2001). The opposite question, i.e. the search for a potentially increased risk with tofu-rich diet, was answered in favour of soy in a large study with 26,896 participants: an increased risk of endometrial carcinoma was not observed (Hirose et al. 1996).]Goodman, M. T., Wilkens, L. R., Hankin, J. H., Lyu, L. C., Wu, A. H., and Kolonel, L. N. (1997). Association of soy and fiber consumption with the risk of endometrial cancer. Am J. Epidemiol. 146 (4): 294-306.

Hirose, K., Tajima, K., Hamajima, N., Takezaki, T., Inoue, M., Kuroishi, T., Kuzuya, K., Nakamura, S., and Tokudome, S. (1996). Subsite (cervix/endometrium)-specific risk and protective factors in uterus cancer. Jpn J. Cancer Res. 87 (9): 1001-1009.

Horn-Ross, P. L., John, E. M., Canchola, A. J., Stewart, S. L., and Lee, M. M. (2003). Phytoestrogen intake and endometrial cancer risk. J. Natl. Cancer Inst. 95 (15): 1158-1164.

Littman, A. J., Beresford, S. A., and White, E. (2001). The association of dietary fat and plant foods with endometrial cancer (United States). Cancer Causes Control 12 (8): 691-702.

Xu, W. H., Zheng, W., Xiang, Y. B., Ruan, Z. X., Cheng, J. R., Dai, Q., Gao, Y. T., and Shu, X. O. (2004). Soya food intake and risk of endometrial cancer among Chinese women in Shanghai: population based case-control study. BMJ 328 (7451): 1285



Soja und Prostatakrebs

Vgl.: http://www.isoflavon-forschung.de/de/epidemiology/113-epidemiology-prostate-cancer.html

Zitat:
Akaza, H., Miyanaga, N., Takashima, N., Naito, S., Hirao, Y., Tsukamoto, T., and Mori, M. (2002). Is daidzein non-metabolizer a high risk for prostate cancer? A case-controlled study of serum soybean isoflavone concentration. Jpn J. Clin Oncol. 32 (8): 296-300.

Allen, N. E., Sauvaget, C., Roddam, A. W., Appleby, P., Nagano, J., Suzuki, G., Key, T. J., and Koyama, K. (2004). A prospective study of diet and prostate cancer in Japanese men. Cancer Causes Control 15 (9): 911-920.

Heald, C. L., Ritchie, M. R., Bolton-Smith, C., Morton, M. S., and Alexander, F. E. (2007). Phyto-oestrogens and risk of prostate cancer in Scottish men. Br. J. Nutr. 98 (2): 388-396.

Hebert, J. R., Hurley, T. G., Olendzki, B. C., Teas, J., Ma, Y., and Hampl, J. S. (1998). Nutritional and socioeconomic factors in relation to prostate cancer mortality: a cross-national study. J. Natl. Cancer Inst. 90 (21): 1637-1647.

Hedelin, M., Klint, A., Chang, E. T., Bellocco, R., Johansson, J. E., Andersson, S. O., Heinonen, S. M., Adlercreutz, H., Adami, H. O., Gronberg, H., and Balter, K. A. (2006). Dietary phytoestrogen, serum enterolactone and risk of prostate cancer: the cancer prostate Sweden study (Sweden). Cancer Causes Control 17 (2): 169-180.

Jacobsen, B. K., Knutsen, S. F., and Fraser, G. E. (1998). Does high soy milk intake reduce prostate cancer incidence? The Adventist Health Study (United States). Cancer Causes Control 9 (6): 553-557.

Kolonel, L. N., Hankin, J. H., Whittemore, A. S., Wu, A. H., Gallagher, R. P., Wilkens, L. R., John, E. M., Howe, G. R., Dreon, D. M., West, D. W., and Paffenbarger, R. S., Jr. (2000). Vegetables, fruits, legumes and prostate cancer: a multiethnic case-control study. Cancer Epidemiol. Biomarkers Prev. 9 (8): 795-804.

Kurahashi, N., Iwasaki, M., Sasazuki, S., Otani, T., Inoue, M., and Tsugane, S. (2007). Soy product and isoflavone consumption in relation to prostate cancer in Japanese men. Cancer Epidemiol. Biomarkers Prev. 16 (3): 538-545.

Lee, M. M., Gomez, S. L., Chang, J. S., Wey, M., Wang, R. T., and Hsing, A. W. (2003). Soy and isoflavone consumption in relation to prostate cancer risk in China. Cancer Epidemiol. Biomarkers Prev. 12 (7): 665-668.

Lee, M. M., Wang, R. T., Hsing, A. W., Gu, F. L., Wang, T., and Spitz, M. (1998). Case-control study of diet and prostate cancer in China. Cancer Causes Control 9 (6): 545-552.

Nagata, C. (2000). Ecological study of the association between soy product intake and mortality from cancer and heart disease in Japan. Int. J. Epidemiol. 29 (5): 832-836.

Nomura, A. M., Hankin, J. H., Lee, J., and Stemmermann, G. N. (2004). Cohort study of tofu intake and prostate cancer: no apparent association. Cancer Epidemiol. Biomarkers Prev. 13 (12): 2277-2279.

Ozasa, K., Nakao, M., Watanabe, Y., Hayashi, K., Miki, T., Mikami, K., Mori, M., Sakauchi, F., Washio, M., Ito, Y., Suzuki, K., Wakai, K., and Tamakoshi, A. (2004). Serum phytoestrogens and prostate cancer risk in a nested case-control study among Japanese men. Cancer Sci. 95 (1): 65-71.

Severson, R. K., Nomura, A. M., Grove, J. S., and Stemmermann, G. N. (1989). A prospective study of demographics, diet, and prostate cancer among men of Japanese ancestry in Hawaii. Cancer Res. 49 (7): 1857-1860.

Sonoda, T., Nagata, Y., Mori, M., Miyanaga, N., Takashima, N., Okumura, K., Goto, K., Naito, S., Fujimoto, K., Hirao, Y., Takahashi, A., Tsukamoto, T., Fujioka, T., and Akaza, H. (2004). A case-control study of diet and prostate cancer in Japan: possible protective effect of traditional Japanese diet. Cancer Sci. 95 (3): 238-242.

Strom, S. S., Yamamura, Y., Duphorne, C. M., Spitz, M. R., Babaian, R. J., Pillow, P. C., and Hursting, S. D. (1999). Phytoestrogen intake and prostate cancer: a case-control study using a new database. Nutr. Cancer 33 (1): 20-25.

Sung, J. F., Lin, R. S., Pu, Y. S., Chen, Y. C., Chang, H. C., and Lai, M. K. (1999). Risk factors for prostate carcinoma in Taiwan: a case-control study in a Chinese population. Cancer 86 (3): 484-491.

Villeneuve, P. J., Johnson, K. C., Kreiger, N., and Mao, Y. (1999). Risk factors for prostate cancer: results from the Canadian National Enhanced Cancer Surveillance System. The Canadian Cancer Registries Epidemiology Research Group. Cancer Causes Control 10 (5): 355-367.



Soja und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Vgl. http://www.isoflavon-forschung.de/de/clinical-effects/cardiovascular-effects/118-cardiovascular-studies.html (dort drei Studien)



Soja und geistige Leistungsfähigkeit

Vgl. http://www.isoflavon-forschung.de/de/clinical-effects/cognitive-performance/119-cognitive-functions.html

Zitat:
Basaria, S., Wisniewski, A., Dupree, K., Bruno, T., Song, M. Y., Yao, F., Ojumu, A., John, M., und Dobs, A. S. (2009). Effect of high-dose isoflavones on cognition, quality of life, androgens, and lipoprotein in post-menopausal women. J. Endocrinol. Invest 32 (2): 150-155.

Carswell, H. V., Macrae, I. M., Gallagher, L., Harrop, E., und Horsburgh, K. J. (2004). Neuroprotection by a selective estrogen receptor beta agonist in a mouse model of global ischemia. Am J. Physiol Heart Circ. Physiol 287 (4): H1501-H1504.

Casini, M. L., Marelli, G., Papaleo, E., Ferrari, A., D'Ambrosio, F., und Unfer, V. (2006). Psychological assessment of the effects of treatment with phytoestrogens on postmenopausal women: a randomized, double-blind, crossover, placebo-controlled study. Fertil. Steril. 85 (4): 972-978.

Duffy, R., Wiseman, H., und File, S. E. (2003). Improved cognitive function in postmenopausal women after 12 weeks of consumption of a soya extract containing isoflavones. Pharmacol. Biochem. Behav. 75 (3): 721-729.

File, S. E., Jarrett, N., Fluck, E., Duffy, R., Casey, K., und Wiseman, H. (2001). Eating soya improves human memory. Psychopharmacology (Berl) 157 (4): 430-436.

Fournier, L. R., Ryan Borchers, T. A., Robison, L. M., Wiediger, M., Park, J. S., Chew, B. P., McGuire, M. K., Sclar, D. A., Skaer, T. L., und Beerman, K. A. (2007). The effects of soy milk and isoflavone supplements on cognitive performance in healthy, postmenopausal women. J. Nutr. Health Aging 11 (2): 155-164.

Fugger, H. N., Cunningham, S. G., Rissman, E. F., und Foster, T. C. (1998). Sex differences in the activational effect of ERalpha on spatial learning. Horm. Behav. 34 (2): 163-170.

Fugger, H. N., Foster, T. C., Gustafsson, J., und Rissman, E. F. (2000). Novel effects of estradiol and estrogen receptor alpha and beta on cognitive function. Brain Res. 883 (2): 258-264.

Gleason, C. E., Carlsson, C. M., Barnet, J. H., Meade, S. A., Setchell, K. D., Atwood, C. S., Johnson, S. C., Ries, M. L., und Asthana, S. (2009). A preliminary study of the safety, feasibility and cognitive efficacy of soy isoflavone supplements in older men and women. Age Ageing 38 (1): 86-93.

Ho, S. C., Chan, A. S., Ho, Y. P., So, E. K., Sham, A., Zee, B., und Woo, J. L. (2007). Effects of soy isoflavone supplementation on cognitive function in Chinese postmenopausal women: a double-blind, randomized, controlled trial. Menopause 14 (3 Pt 1): 489-499.

Hogervorst, E., Sadjimim, T., Yesufu, A., Kreager, P., und Rahardjo, T. B. (2008). High Tofu Intake Is Associated with Worse Memory in Elderly Indonesian Men and Women. Dement. Geriatr. Cogn Disord. 26 (1): 50-57.

Islam, F., Sparkes, C., Roodenrys, S., und Astheimer, L. (2008). Short-term changes in endogenous estrogen levels and consumption of soy isoflavones affect working and verbal memory in young adult females. Nutr. Neurosci. 11 (6): 251-262.

Kreijkamp-Kaspers, S., Kok, L., Grobbee, D. E., de Haan, E. H., Aleman, A., Lampe, J. W., und van der Schouw, Y. T. (2004). Effect of soy protein containing isoflavones on cognitive function, bone mineral density, and plasma lipids in postmenopausal women: a randomized controlled trial. JAMA 292 (1): 65-74.

Kritz-Silverstein, D., Von Muhlen, D., Barrett-Connor, E., und Bressel, M. A. (2003). Isoflavones and cognitive function in older women: the SOy and Postmenopausal Health In Aging (SOPHIA) Study. Menopause 10 (3): 196-202.

Lee, Y. B., Lee, H. J., und Sohn, H. S. (2005). Soy isoflavones and cognitive function. J. Nutr. Biochem. 16 (11): 641-649.

Lee, Y. B., Lee, H. J., Won, M. H., Hwang, I. K., Kang, T. C., Lee, J. Y., Nam, S. Y., Kim, K. S., Kim, E., Cheon, S. H., und Sohn, H. S. (2004). Soy isoflavones improve spatial delayed matching-to-place performance and reduce cholinergic neuron loss in elderly male rats. J. Nutr. 134 (7): 1827-1831.

Linford, N. J. und Dorsa, D. M. (2002). 17beta-Estradiol and the phytoestrogen genistein attenuate neuronal apoptosis induced by the endoplasmic reticulum calcium-ATPase inhibitor thapsigargin. Steroids 67 (13-14): 1029-1040.

Lund, T. D., West, T. W., Tian, L. Y., Bu, L. H., Simmons, D. L., Setchell, K. D., Adlercreutz, H., und Lephart, E. D. (2001). Visual spatial memory is enhanced in female rats (but inhibited in males) by dietary soy phytoestrogens. BMC Neurosci. 2: 20

Nilsen, J., Mor, G., und Naftolin, F. (2000). Estrogen-regulated developmental neuronal apoptosis is determined by estrogen receptor subtype and the Fas/Fas ligand system. J. Neurobiol. 43 (1): 64-78.

Rissman, E. F., Heck, A. L., Leonard, J. E., Shupnik, M. A., und Gustafsson, J. A. (2002). Disruption of estrogen receptor beta gene impairs spatial learning in female mice. Proc Natl. Acad. Sci. U. S A 99 (6): 3996-4001.

Sampei, K., Goto, S., Alkayed, N. J., Crain, B. J., Korach, K. S., Traystman, R. J., Demas, G. E., Nelson, R. J., und Hurn, P. D. (2000). Stroke in estrogen receptor-alpha-deficient mice. Stroke 31 (3): 738-743.

Thorp, A. A., Sinn, N., Buckley, J. D., Coates, A. M., und Howe, P. R. (2009). Soya isoflavone supplementation enhances spatial working memory in men. Br. J. Nutr. 1-7.

White, L. R., Petrovitch, H., Ross, G. W., Masaki, K., Hardman, J., Nelson, J., Davis, D., und Markesbery, W. (2000). Brain aging and midlife tofu consumption. J. Am Coll. Nutr. 19 (2): 242-255.

Zhao, L., Mao, Z., und Brinton, R. D. (2009). A select combination of clinically relevant phytoestrogens enhances estrogen receptor beta-binding selectivity and neuroprotective activities in vitro and in vivo. Endocrinology 150 (2): 770-783



Soja und entzündungshemmende Effekte

Vgl. http://www.isoflavon-forschung.de/de/clinical-effects/inflammatory-disorders/120-other-effects.html (dort vier Studien)


Soja und Wechseljahresbeschwerden

Erläuterungen und die zusammengefaßten Ergebnisse der einzelnen Studien als pdf unter: http://www.isoflavon-forschung.de/de/clinical-effects/menopausal-disorders/116-menopause-clinical-studies.html

Zitat:
Anon. (2007). Positionspapier der Internationalen und Österreichischen Menopausegesellschaft. Sekretariat Österreichische Menopausegesellschaft.

Albert, A., Altabre, C., Baro, F., Buendia, E., Cabero, A., Cancelo, M. J., Castelo-Branco, C., Chantre, P., Duran, M., Haya, J., Imbert, P., Julia, D., Lanchares, J. L., Llaneza, P., Manubens, M., Minano, A., Quereda, F., Ribes, C., und Vazquez, F. (2002). Efficacy and safety of a phytoestrogen preparation derived from Glycine max (L.) Merr in climacteric symptomatology: a multicentric, open, prospective and non-randomized trial. Phytomedicine 9 (2): 85-92.

Albertazzi, P., Pansini, F., Bonaccorsi, G., Zanotti, L., Forini, E., und De Aloysio, D. (1998). The effect of dietary soy supplementation on hot flushes. Obstet. Gynecol. 91 (1): 6-11.

Albertazzi, P., Steel, S. A., und Bottazzi, M. (2005). Effect of pure genistein on bone markers and hot flushes. Climacteric. 8 (4): 371-379.

Brzezinski, A., Adlercreutz, H., Shaoul, R., Rösler, A., Shmueli, A., Tanos, V., und Schenker, J. G. (1997). Short-term effects of phytoestrogen-rich diet on postmenopausal women. Menopause 4 (2): 89-94.

Burke, G. L., Legault, C., Anthony, M., Bland, D. R., Morgan, T. M., Naughton, M. J., Leggett, K., Washburn, S. A., und Vitolins, M. Z. (2003). Soy protein and isoflavone effects on vasomotor symptoms in peri- and postmenopausal women: the Soy Estrogen Alternative Study. Menopause 10 (2): 147-153.

Campagnoli, C., Abba, C., Ambroggio, S., Peris, C., Perona, M., und Sanseverino, P. (2005). Polyunsaturated fatty acids (PUFAs) might reduce hot flushes: an indication from two controlled trials on soy isoflavones alone and with a PUFA supplement. Maturitas 51 (2): 127-134.

Cassidy, A., Brown, J. E., Hawdon, A., Faughnan, M. S., King, L. J., Millward, J., Zimmer-Nechemias, L., Wolfe, B., und Setchell, K. D. (2006). Factors affecting the bioavailability of soy isoflavones in humans after ingestion of physiologically relevant levels from different soy foods. J. Nutr. 136 (1): 45-51.

Cheng, G., Wilczek, B., Warner, M., Gustafsson, J. A., und Landgren, B. M. (2007). Isoflavone treatment for acute menopausal symptoms. Menopause 14 (3 Pt 1): 468-473.

Colacurci, N., Zarcone, R., Borrelli, A., De Franciscis, P., Fortunato, N., Cirillo, M., und Fornaro, F. (2004). Effects of soy isoflavones on menopausal neurovegetative symptoms. Minerva Ginecol. 56 (5): 407-412.

Crisafulli, A., Marini, H., Bitto, A., Altavilla, D., Squadrito, G., Romeo, A., Adamo, E. B., Marini, R., D'Anna, R., Corrado, F., Bartolone, S., Frisina, N., und Squadrito, F. (2004). Effects of genistein on hot flushes in early postmenopausal women: a randomized, double-blind EPT- and placebo-controlled study. Menopause 11 (4): 400-404.

D'Anna, R., Cannata, M. L., Atteritano, M., Cancellieri, F., Corrado, F., Baviera, G., Triolo, O., Antico, F., Gaudio, A., Frisina, N., Bitto, A., Polito, F., Minutoli, L., Altavilla, D., Marini, H., und Squadrito, F. (2007). Effects of the phytoestrogen genistein on hot flushes, endometrium, and vaginal epithelium in postmenopausal women: a 1-year randomized, double-blind, placebo-controlled study. Menopause 14 (4): 648-655.

Dalais, F. S., Rice, G. E., Wahlqvist, M. L., Grehan, M., Murkies, A. L., Medley, G., Ayton, R., und Strauss, B. J. (1998). Effects of dietary phytoestrogens in postmenopausal women. Climacteric. 1 (2): 124-129.

Drapier Faure, E., Chantre, P., und Mares, P. (2002). Effects of a standardized soy extract on hot flushes: a multicenter, double-blind, randomized, placebo-controlled study. Menopause 9 (5): 329-334.

FDA (2003). Guidance for Industry. Estrogen and estrogen/progestin drug prudcuts to treat vasomotor symptoms and vulvar and vaginal atrophy symptoms - recommendations for clinical evaluation. Online at http://www.fda.gov/downloads/Drugs/DrugSafety/InformationbyDrugClass/UCM135338.pdf

Gocan, A., Dellar, M., Dellar, G., Rohr, U., Reithmayr, F., Lipovac, M., und Imhof, M. (2007). Placebo-controlled clinical study of soy-isoflavone exhibits significant relief for menopausal symptoms. 7th Congress of the Turkish-German Gynaecological Association (TGGA), Antalya. May 16-20

Han, K. K., Soares, J. M., Jr., Haidar, M. A., de Lima, G. R., und Baracat, E. C. (2002). Benefits of soy isoflavone therapeutic regimen on menopausal symptoms. Obstet. Gynecol. 99 (3): 389-394.

Howes, L. G., Howes, J. B., und Knight, D. C. (2006). Isoflavone therapy for menopausal flushes: a systematic review and meta-analysis. Maturitas 55 (3): 203-211.

Ikeda, Y., Iki, M., Morita, A., Kajita, E., Kagamimori, S., Kagawa, Y., und Yoneshima, H. (2006). Intake of fermented soybeans, natto, is associated with reduced bone loss in postmenopausal women: Japanese Population-Based Osteoporosis (JPOS) Study. J. Nutr. 136 (5): 1323-1328.

Imhof, M., Gocan, A., Imhof, M., und Schmidt, M. (2008). Improvement of menopausal symptoms by soy isoflavones: A randomized, double-blind study. Planta Med 74 (9): 928.

Kaari, C., Haidar, M. A., Junior, J. M., Nunes, M. G., Quadros, L. G., Kemp, C., Stavale, J. N., und Baracat, E. C. (2006). Randomized clinical trial comparing conjugated equine estrogens and isoflavones in postmenopausal women: a pilot study. Maturitas 53 (1): 49-58.

Khaodhiar, L., Ricciotti, H. A., Li, L., Pan, W., Schickel, M., Zhou, J., und Blackburn, G. L. (2008). Daidzein-rich isoflavone aglycones are potentially effective in reducing hot flashes in menopausal women. Menopause 15 (1): 125-132.

Kim, H. W., Kwon, M. K., Kim, N. S., und Reame, N. E. (2006). Intake of dietary soy isoflavones in relation to perimenstrual symptoms of Korean women living in the USA. Nurs. Health Sci. 8 (2): 108-113.

Knight, D. C., Howes, J. B., Eden, J. A., und Howes, L. G. (2001). Effects on menopausal symptoms and acceptability of isoflavone-containing soy powder dietary supplementation. Climacteric. 4 (1): 13-18.

Kotsopoulos, D., Dalais, F. S., Liang, Y. L., McGrath, B. P., und Teede, H. J. (2000). The effects of soy protein containing phytoestrogens on menopausal symptoms in postmenopausal women. Climacteric. 3 (3): 161-167.Kurzer, M. S. (2008). Soy Consumption for Reduction of Menopausal Symptoms. Inflammopharmacology. 16: 1-3.

Kurzer, M.S. (2009). Soy isoflavones reduce postmenopausal hot flush frequency and severity: Results of a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Symposium on Evaluating the Efficacy and Safety of Isoflavones for Postmenopausal Women, 13-14 May. Milan (Italy): Council for Responsible Nutrition.

McCarty, M. F. (2006). Isoflavones made simple - Genistein's agonist activity for the beta-type estrogen receptor mediates their health benefits. Med. Hypotheses 66 (6): 1093-1114.

Messina, M. und Hughes, C. (2003). Efficacy of soyfoods and soybean isoflavone supplements for alleviating menopausal symptoms is positively related to initial hot flush frequency. J. Med. Food 6 (1): 1-11.

Messina, M., Kucuk, O., und Lampe, J. W. (2006a). An overview of the health effects of isoflavones with an emphasis on prostate cancer risk and prostate-specific antigen levels. J. AOAC Int. 89 (4): 1121-1134.

Messina, M., Nagata, C., und Wu, A. H. (2006b). Estimated Asian adult soy protein and isoflavone intakes. Nutr. Cancer 55 (1): 1-12.

Murkies, A. L., Lombard, C., Strauss, B. J., Wilcox, G., Burger, H. G., und Morton, M. S. (1995). Dietary flour supplementation decreases post-menopausal hot flushes: effect of soy and wheat. Maturitas 21 (3): 189-195.

Nagata, C., Shimizu, H., Takami, R., Hayashi, M., Takeda, N., und Yasuda, K. (1999). Hot flushes and other menopausal symptoms in relation to soy product intake in Japanese women. Climacteric. 2 (1): 6-12.

Nagata, C., Takatsuka, N., Kawakami, N., und Shimizu, H. (2001). Soy product intake and hot flashes in Japanese women: results from a community-based prospective study. Am J. Epidemiol. 153 (8): 790-793.

Nahas, E. A. P., Nahas-Neto, J., Orsatti, F. L., Carvalho, E. P., Oliveira, M. L., und Dias, R. (2007). Efficacy and safety of a soy isoflavone extract in postmenopausal women: A randomized, double-blind, and placebo-controlled study. Maturitas 58 (3): 249-258.

Nelson, H. D., Vesco, K. K., Haney, E., Fu, R., Nedrow, A., Miller, J., Nicolaidis, C., Walker, M., und Humphrey, L. (2006). Nonhormonal therapies for menopausal hot flashes: systematic review and meta-analysis. JAMA 295 (17): 2057-2071.

Nielsen, I. L. und Williamson, G. (2007). Review of the factors affecting bioavailability of soy isoflavones in humans. Nutr. Cancer 57 (1): 1-10.

Penotti, M., Fabio, E., Modena, A. B., Rinaldi, M., Omodei, U., und Vigano, P. (2003). Effect of soy-derived isoflavones on hot flushes, endometrial thickness, and the pulsatility index of the uterine and cerebral arteries. Fertil. Steril. 79 (5): 1112-1117.

Petri Nahas, E. A., Nahas Neto, J., De Luca, L., Traiman, P., Pontes, A., und Dalben, I. (2004). Benefits of soy germ isoflavones in postmenopausal women with contraindication for conventional hormone replacement therapy. Maturitas 48 (4): 372-380.

Qin, L. Q., Xu, J. Y., Wang, P. Y., und Hoshi, K. (2006). Soyfood intake in the prevention of breast cancer risk in women: a meta-analysis of observational epidemiological studies. J. Nutr. Sci. Vitaminol. (Tokyo) 52 (6): 428-436.

Ricciotti, H. A., Khaodhiar, L., und Blackburn, G. L. (2005). Daidzein-rich isoflavone-aglycones for menopausal symptoms. Int. J. Gynaecol. Obstet. 89 (1): 65-66.

Scambia, G., Mango, D., Signorile, P. G., Anselmi Angeli, R. A., Palena, C., Gallo, D., Bombardelli, E., Morazzoni, P., Riva, A., und Mancuso, S. (2000). Clinical effects of a standardized soy extract in postmenopausal women: a pilot study. Menopause 7 (2): 105-111.

Schindler, A. E. (2006). Wie sinnvoll ist die Kombination von Sexualsteroiden und Phytohormonen? Gyne (4): 82-84.

St Germain, A., Peterson, C. T., Robinson, J. G., und Alekel, D. L. (2001). Isoflavone-rich or isoflavone-poor soy protein does not reduce menopausal symptoms during 24 weeks of treatment. Menopause 8 (1): 17-26.

Uesugi, S., Watanabe, S., Ishiwata, N., Uehara, M., und Ouchi, K. (2004). Effects of isoflavone supplements on bone metabolic markers and climacteric symptoms in Japanese women. Biofactors 22 (1-4): 221-228.

Upmalis, D. H., Lobo, R., Bradley, L., Warren, M., Cone, F. L., und Lamia, C. A. (2000). Vasomotor symptom relief by soy isoflavone extract tablets in postmenopausal women: a multicenter, double-blind, randomized, placebo-controlled study. Menopause 7 (4): 236-242.

Verhoeven, M. O., Teerlink, T., Kenemans, P., Zuijdgeest-van Leeuwen, S. D., und van der Mooren, M. J. (2007). Effects of a supplement containing isoflavones and Actaea racemosa L. on asymmetric dimethylarginine, lipids, and C-reactive protein in menopausal women. Fertil. Steril. 87 (4): 849-857.

Verhoeven, M. O., van der Mooren, M. J., van de Weijer, P. H., Verdegem, P. J., van der Burgt, L. M., und Kenemans, P. (2005). Effect of a combination of isoflavones and Actaea racemosa Linnaeus on climacteric symptoms in healthy symptomatic perimenopausal women: a 12-week randomized, placebo-controlled, double-blind study. Menopause 12 (4): 412-420.

Washburn, S., Burke, G. L., Morgan, T., und Anthony, M. (1999). Effect of soy protein supplementation on serum lipoproteins, blood pressure, and menopausal symptoms in perimenopausal women. Menopause 6 (1): 7-13.

Welty, F. K., Lee, K. S., Lew, N. S., Nasca, M., und Zhou, J. R. (2007). The association between soy nut consumption and decreased menopausal symptoms. J. Womens Health (Larchmt. ) 16 (3): 361-369.

Williamson-Hughes, P. S., Flickinger, B. D., Messina, M. J., und Empie, M. W. (2006). Isoflavone supplements containing predominantly genistein reduce hot flash symptoms: a critical review of published studies. Menopause 13 (5): 831-839.



Soja und Krebsschutzmechanismen allgemein

Vgl. http://www.isoflavon-forschung.de/de/cancer/protective-mechanisms.html und Unterseiten

Zitat:
Farina, H. G., Pomies, M., Alonso, D. F., und Gomez, D. E. (2006). Antitumor and antiangiogenic activity of soy isoflavone genistein in mouse models of melanoma and breast cancer. Oncol. Rep. 16 (4): 885-891.

Owen, J. L., Torroella-Kouri, M., und Iragavarapu-Charyulu, V. (2008). Molecular events involved in the increased expression of matrix metalloproteinase-9 by T lymphocytes of mammary tumor-bearing mice. Int. J. Mol. Med 21 (1): 125-134.

Anandanadesan, R., Gong, Q., Chipitsyna, G., Witkiewicz, A., Yeo, C. J., und Arafat, H. A. (2007). Angiotensin II Induces Vascular Endothelial Growth Factor in Pancreatic Cancer Cells Through an Angiotensin II Type 1 Receptor and ERK1/2 Signaling. J. Gastrointest. Surg. 12: 57-66.

Guo, Y., Wang, S., Hoot, D. R., und Clinton, S. K. (2007). Suppression of VEGF-mediated autocrine and paracrine interactions between prostate cancer cells and vascular endothelial cells by soy isoflavones. J. Nutr. Biochem. 18 (6): 408-417.

Piao, M., Mori, D., Satoh, T., Sugita, Y., und Tokunaga, O. (2006). Inhibition of endothelial cell proliferation, in vitro angiogenesis, and the down-regulation of cell adhesion-related genes by genistein. Combined with a cDNA microarray analysis. Endothelium 13 (4): 249-266.

Schindler, R. und Mentlein, R. (2006). Flavonoids and vitamin E reduce the release of the angiogenic peptide vascular endothelial growth factor from human tumor cells. J. Nutr. 136 (6): 1477-1482.

Alvero, A. B., Brown, D., Montagna, M., Matthews, M., und Mor, G. (2007). Phenoxodiol-Topotecan co-administration exhibit significant anti-tumor activity without major adverse side effects. Cancer Biol. Ther. 6 (4): 612-617.

Choueiri, T. K., Mekhail, T., Hutson, T. E., Ganapathi, R., Kelly, G. E., und Bukowski, R. M. (2006a). Phase I trial of phenoxodiol delivered by continuous intravenous infusion in patients with solid cancer. Ann. Oncol. 17 (5): 860-865.

Choueiri, T. K., Wesolowski, R., und Mekhail, T. M. (2006b). Phenoxodiol: isoflavone analog with antineoplastic activity. Curr. Oncol. Rep. 8 (2): 104-107.

Constantinou, A. I. und Husband, A. (2002). Phenoxodiol (2H-1-benzopyran-7-0,1,3-(4-hydroxyphenyl)), a novel isoflavone derivative, inhibits DNA topoisomerase II by stabilizing the cleavable complex. Anticancer Res. 22 (5): 2581-2585.

de Souza, P. L., Liauw, W., Links, M., Pirabhahar, S., Kelly, G., und Howes, L. G. (2006). Phase I and pharmacokinetic study of weekly NV06 (Phenoxodiol), a novel isoflav-3-ene, in patients with advanced cancer. Cancer Chemother. Pharmacol. 58 (4): 427-433.

Farina, H. G., Pomies, M., Alonso, D. F., und Gomez, D. E. (2006). Antitumor and antiangiogenic activity of soy isoflavone genistein in mouse models of melanoma and breast cancer. Oncol. Rep. 16 (4): 885-891.

Gamble, J. R., Xia, P., Hahn, C. N., Drew, J. J., Drogemuller, C. J., Brown, D., und Vadas, M. A. (2006). Phenoxodiol, an experimental anticancer drug, shows potent antiangiogenic properties in addition to its antitumour effects. Int. J. Cancer 118 (10): 2412-2420.

Kiriakidis, S., Hogemeier, O., Starcke, S., Dombrowski, F., Hahne, J. C., Pepper, M., Jha, H. C., und Wernert, N. (2005). Novel tempeh (fermented soyabean) isoflavones inhibit in vivo angiogenesis in the chicken chorioallantoic membrane assay. Br. J. Nutr. 93 (3): 317-323.

Klein, R., Brown, D., und Turnley, A. M. (2007). Phenoxodiol protects against Cisplatin induced neurite toxicity in a PC-12 cell model. BMC Neurosci. 8: 61

Kluger, H. M., McCarthy, M. M., Alvero, A. B., Sznol, M., Ariyan, S., Camp, R. L., Rimm, D. L., und Mor, G. (2007). The X-linked inhibitor of apoptosis protein (XIAP) is up-regulated in metastatic melanoma, and XIAP cleavage by Phenoxodiol is associated with Carboplatin sensitization. J. Transl. Med 5: 6-21.

McDonnell, C. O., Holden, G., Sheridan, M. E., Foley, D., Moriarty, M., Walsh, T. N., und Bouchier-Hayes, D. J. (2004). Improvement in efficacy of chemoradiotherapy by addition of an antiangiogenic agent in a murine tumor model. J. Surg. Res. 116 (1): 19-23.

Mor, G., Fu, H. H., und Alvero, A. B. (2006). Phenoxodiol, a novel approach for the treatment of ovarian cancer. Curr. Opin. Investig. Drugs 7 (6): 542-548.

Morre, D. J., Chueh, P. J., Yagiz, K., Balicki, A., Kim, C., und Morre, D. M. (2007). ECTO-NOX target for the anticancer isoflavene phenoxodiol. Oncol. Res. 16 (7): 299-312.

Oh, H. Y., Kwon, S. M., Kim, S. I., Jae, Y. W., und Hong, S. J. (2005). Antiangiogenic effect of ZD1839 against murine renal cell carcinoma (RENCA) in an orthotopic mouse model. Urol. Int. 75 (2): 159-166.

Pietras, R. J. und Weinberg, O. K. (2005). Antiangiogenic Steroids in Human Cancer Therapy. Evid. Based Complement Alternat. Med 2 (1): 49-57.

Ravindranath, M. H., Muthugounder, S., Presser, N., und Viswanathan, S. (2004). Anticancer therapeutic potential of soy isoflavone, genistein. Adv. Exp. Med Biol. 546: 121-165.

Gamble, J. R., Xia, P., Hahn, C. N., Drew, J. J., Drogemuller, C. J., Brown, D., und Vadas, M. A. (2006). Phenoxodiol, an experimental anticancer drug, shows potent antiangiogenic properties in addition to its antitumour effects. Int. J. Cancer 118 (10): 2412-2420.

Gu, Y., Zhu, C. F., Iwamoto, H., und Chen, J. S. (2005). Genistein inhibits invasive potential of human hepatocellular carcinoma by altering cell cycle, apoptosis, and angiogenesis. World J. Gastroenterol. 11 (41): 6512-6517.

Handayani, R., Rice, L., Cui, Y., Medrano, T. A., Samedi, V. G., Baker, H. V., Szabo, N. J., und Shiverick, K. T. (2006). Soy isoflavones alter expression of genes associated with cancer progression, including interleukin-8, in androgen-independent PC-3 human prostate cancer cells. J. Nutr. 136 (1): 75-82.

Ho, S. M. (2004). Estrogens and anti-estrogens: key mediators of prostate carcinogenesis and new therapeutic candidates. J. Cell Biochem. 91 (3): 491-503.

Singh, A. V., Franke, A. A., Blackburn, G. L., und Zhou, J. R. (2006). Soy phytochemicals prevent orthotopic growth and metastasis of bladder cancer in mice by alterations of cancer cell proliferation and apoptosis and tumor angiogenesis. Cancer Res. 66 (3): 1851-1858.

Beitrag beantworten
 
 Re: Die (wirkliche) Wahrheit über Soja
Name: Paddelz Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7315

Datum: 10.10.09 17:53

Danke für die Aufklärung!


Also.
das erste Märchen-Wahrheit ist falsch. !?

das zweite Märchen- Wahrheit ist richtig ?!

Wo hast du das erste Märchen-Wahrheit denn her? Und was war die Intention des Authors, Soja derart schlecht zu machen?


Und wenn Soja so ungesund wäre...Fleisch ist genauso ungesund =D
heutzutage ist ja eh alles krebserregend..

Außerdem sind Sojaprodukte eine schöne Abwechslung für Veganer!

Beitrag beantworten
 
 Re: Die (wirkliche) Wahrheit über Soja
Name: martin Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7316

Datum: 11.10.09 09:06

Paddelz schrieb:
>

> Also.
> das erste Märchen-Wahrheit ist falsch. !?
>
> das zweite Märchen- Wahrheit ist richtig ?!

Im Groben ja. Genauer gesagt, ist das erste eine absurde Übertreibung und das zweite die wissenschaftlich fundierte Relativierung.

> Wo hast du das erste Märchen-Wahrheit denn her? Und was war
> die Intention des Authors, Soja derart schlecht zu machen?

Wie gesagt, gibt es noch ähnliche Texte bzw. immer wieder Presseartikel in dieser Richtung, aber den Text von oben habe ich von der "Weston A. Price Foundation".
Warum sie das machen, ist nicht ganz klar, aber es finden sich auffällig viele "Artikel" gegen Vegetarismus und für "natürliche [Kuh-]Milch", Leichenteile usw., also ist es vielleicht doch mehr omnivore Propaganda, als ich annahm.

Beitrag beantworten
 
 Ursachen der Sojadenunziation
Name: martin Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7320

Datum: 25.10.09 15:35

martin schrieb:
>
> Warum sie das machen, ist nicht ganz klar, aber es finden
> sich auffällig viele "Artikel" gegen Vegetarismus und für
> "natürliche [Kuh-]Milch", Leichenteile usw., also ist es
> vielleicht doch mehr omnivore Propaganda, als ich annahm.

Wie ich gerade lese, richtet sich diese Vereinigung (die so ihre Probleme mit substantiellen Aussagen und Quellenbelegen hat) doch offen gegen Veganismus. Insofern ist die Frage wohl geklärt.

Zitat:
Are Vegetarians Healthier?
[...]
It is typical for vegans and vegetarians in the Western world to rely on various soy products for their protein needs. There is little doubt that the billion-dollar soy industry has profited immensely from the anti-cholesterol, anti-meat gospel of current nutritional thought.
(opposingviews.com)

Beitrag beantworten
 
 Re: Die (wirkliche) Wahrheit über Soja
Name: K.D. Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7345

Datum: 04.11.09 21:14

Lieber Herr "martin",

wenn Kritik dann bitte sachlich-
bspw ist nicht etwa die Rede von "30 g Isoflavone",
sondern von 30g Soja(-Protein).
I.A. wird eine Isoflavonmenge von über 400mg/Tag als bedenklich gesehen.
Egal wie sehr jemand Soja reinwaschen will: Soja (und andere Pflanzen/teile) sind natürlicherweise nicht zum verzehr gedacht.
D.h. die Pflanzen schützen diese Teile, wie bspw ihre Samen usw.;
es sind vitale Teile der Pflanzen und selbstverständlich versuchen
die Pflanzen den (Fress-)Räubern den Verzehr dieser Teile so
nachteilig wie möglich zu machen.
D.h. allein diese Logik gebietet, dass ein Verzehr dieser Pflanze(n) nicht so ohne weiteres unbedenklich sein dürfte (und die Folgen einer weiteren Verarbeitung durch den Menschen will ich gar nicht betrachten).
Tatsächlich fehlt dem Veganismus so etwas wie ein Nahrungsmittel, denn ausgenommen Früchte, ist kein Teil irgendeiner Pflanze zum Verzehr gemacht...
Früchte aber können den Menschen nicht ernähren, schon gar nicht die heutigen, auf hohe fruktosemengen gezüchtete und dadurch eher problematischen Früchte (Obst).
So etwas kann nur die Gentechnik bzw die synthetische Biologie vollbringen. Das wäre mal ein Betätigungsfeld für Veganer:
die Schaffung einer Pflanze und der deren Frucht, die frei von Antinährstoffen ist, zugeschnitten auf die Bedürfnisse des Menschen.

MfG

Beitrag beantworten
 
 Re: Die (wirkliche) Wahrheit über Soja
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7347

Datum: 04.11.09 22:25


> Egal wie sehr jemand Soja reinwaschen will: Soja (und andere
> Pflanzen/teile) sind natürlicherweise nicht zum verzehr
> gedacht.
> D.h. die Pflanzen schützen diese Teile, wie bspw ihre Samen
> usw.;
> es sind vitale Teile der Pflanzen und selbstverständlich
> versuchen
> die Pflanzen den (Fress-)Räubern den Verzehr dieser Teile so
> nachteilig wie möglich zu machen.
...
> (und die Folgen einer weiteren Verarbeitung durch den
> Menschen will ich gar nicht betrachten).

Klar, da eben diese "Verarbeitung" (z.B. so schreckliche Dinge wie das Kochen von roh ungenießbaren Hülsenfrüchten) sein Wahngebäude zum Einstürzen bringt, will er das gar nicht betrachten.

> Tatsächlich fehlt dem Veganismus so etwas wie ein
> Nahrungsmittel, denn ausgenommen Früchte, ist kein Teil
> irgendeiner Pflanze zum Verzehr gemacht...

Tatsächlich fehlt damit auch dem Unveganismus ein Nahrungsmittel, denn auch Schweinebäuche oder Wachtelmenstruationsprodukte sind nicht "zum Verzehr gemacht". Ups, da ist aber jemand in eine selbstgegrabene Grube gefallen ...

> die Schaffung einer Pflanze und der deren Frucht, die frei
> von Antinährstoffen ist, zugeschnitten auf die Bedürfnisse
> des Menschen.

Machen wir. Vielleicht. Sobald wir eine Gesellschaft erschaffen haben die frei von solchen Antiethikern ist.

Achim

Beitrag beantworten
 
 Atmen ist unnatürlich
Name: martin Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7354

Datum: 05.11.09 08:36

K.D. schrieb:
>
> wenn Kritik dann bitte sachlich-

Allerdings. DEshalb habe ich mich auch gegen die unhaltbaren Verallgemeinerungen und aus der Luft gegriffenen oder verdrehten Zahlen gewehrt.

> bspw ist nicht etwa die Rede von "30 g Isoflavone",
> sondern von 30g Soja(-Protein).

In welchem Zusammenhang?

> I.A. wird eine Isoflavonmenge von über 400mg/Tag als
> bedenklich gesehen.

Wer ist "I.A."?

> Egal wie sehr jemand Soja reinwaschen will: Soja (und andere
> Pflanzen/teile) sind natürlicherweise nicht zum verzehr
> gedacht.

Und Sauerstoff ist ein Abfallprodukt der Photosynthese, trotzdem atme ich lieber weiter (auch wenn ich nur "Müll" atme).

> Tatsächlich fehlt dem Veganismus so etwas wie ein
> Nahrungsmittel, denn ausgenommen Früchte, ist kein Teil
> irgendeiner Pflanze zum Verzehr gemacht...

Steine sind nicht zum Häuserbauen gemacht, funktioniert trotzdem; Holz ist nicht zum Verbrennen gemacht, funktioniert trotzdem. Deine Logik (?) verstehe ich jedenfalls nicht.

Beitrag beantworten
 
 Re: Atmen ist unnatürlich
Name: K.D. Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7355

Datum: 05.11.09 15:00

A propos verdrehte Zahlen: unter Punkt eins deiner Antipropaganda legst du der Propaganda eine absurde Zahl "in den Mund" ("30g Isoflavone") und führst sie dann ad absurdum, was keine Kunst ist. In Wirklichkeit bezieht sich die Grammangabe auf Sojaprotein, nicht auf Isoflavone.
Isoflavonhaltiges Spojaproteinisolat enthält 2-4mg Isoflavone/g.
"I.A." steht für "im Allgemeinen" aka Konsens (->Studienergebnisse).
Meine Logik ist, dass relevant ist, wie gut sich eine Sache für einen Zweck eignet..
Schau ich konsumiere kein Fleisch aber meine Motivation ist nicht religiöser Natur.
Ich denke das ist ein Problem vieler Veganer, ihre Weltanschauung basiert auf falschen Vorstellungen.

Beitrag beantworten
 
 Re: Atmen ist unnatürlich
Name: TobiTobi Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7356

Datum: 05.11.09 15:14


> Meine Logik ist, dass relevant ist, wie gut sich eine Sache
> für einen Zweck eignet.

Viele Pflanzen eignen sich nun mal sehr gut zum Ernähren. Auch wenn sie nicht "dafür gemacht wurden". Als ob es eine Vorsehung geben müsste, dass es zu etwas gut ist.

> Schau ich konsumiere kein Fleisch aber meine Motivation ist
> nicht religiöser Natur.

Moment: Deine Motivation scheint egoistischer Herkunft zu sein. Die Motivation der meisten (hier anzutreffenden) Veganer ist altruistisch, wie kommst Du auf "religiös"?

> Ich denke das ist ein Problem vieler Veganer, ihre
> Weltanschauung basiert auf falschen Vorstellungen.

Was ist (angeblich) das Problem vieler Veganer? Das verstehe ich nicht.

Tobi

Beitrag beantworten
 
 Re: Atmen ist unnatürlich
Name: martin Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7357

Datum: 05.11.09 17:12

K.D. schrieb:
>
> A propos verdrehte Zahlen: unter Punkt eins deiner
> Antipropaganda legst du der Propaganda eine absurde
> Zahl "in den Mund" ("30g Isoflavone") und führst sie dann ad
> absurdum, was keine Kunst ist. In Wirklichkeit bezieht sich
> die Grammangabe auf Sojaprotein, nicht auf Isoflavone.

Ich zitiere gerne noch einmal: "Sojaisoflavone sind Phyto-endokrine Störstoffe. Bei Normalaufnahme können sie den Eisprung verhindern und das Wachstum von Krebszellen fördern. Die geringe Menge von 30 Gramm (etwa 4 Eßlöffel) pro Tag kann [...]". Alles unterstrichene bezieht sich aufeinander, von Protein ist überhaupt nicht die Rede. Wie kommst du also darauf, daß hier Protein gemeint sei?

> "I.A." steht für "im Allgemeinen" aka Konsens
> (->Studienergebnisse).

Ah ja (ich wäre nie darauf gekommen, das "i.A." "im Allgemeinen" heißt). Welche Studien sind das?

Beitrag beantworten
 
 Re: Atmen ist unnatürlich
Name: K.D. Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7359

Datum: 05.11.09 23:30

Die Menge "30 Gramm" bezieht sich auf Soja.
Das Zitat ist enweder falsch übernommen oder der Term "Soja" wurde versehentlich vergessen.
Weil die Menge Isoflavone ist absurd. In der Klammer steht ja noch "etwa 4 Esslöffel" - wer konsumiert löffelweise Isoflavone?
Und vor den "30 Gramm" steht noch "geringe Menge von". Geringe Menge? 30 Gramm Isoflavone? LOL

Ich denke ich muß mich korrigieren, die Angabe bezieht sich tatsächlich auf Soja, nicht Sojaprotein.
Ich denke es ist Folgendes gemeint:
"In 1991, Japanese researchers reported that consumption of as little as 30 grams or 2 tablespoons of soybeans/day for only 1 month resulted in a significant increase in thyroid-stimulating hormone. Diffuse goiter and hypothyroidism appeared in some of the subjects and many complained of constipation, lethargy and fatigue, even though their intake of iodine was adequate."
[Ishizuki, Y. et al., "The effects on the thyroid gland of soybeans administered experimentally in healthy subjects", Nippon Naibunpi Gakkai Zasshi (1991) 767:622-629.]

Ich habe jetzt nicht alle Studien zu Soja parat, weil ich mich normalerweise damit nicht weiter beschäftige. Das Thema ist (für mich) abgehakt. Einmal gelesen, registriert, für plausibel befunden.. Lässt sich alles mit etwas Mühe wiederfinden, aber das ist es mir einfach nicht wert.
Ich habe nur diesen Unsinn (von dir) durch Zufall gesehen und konnte das nicht unwidersprochen lassen.
Viel Spass noch beim jagen von Geistern..

Beitrag beantworten
 
 Dichtung und Wahrheit
Name: martin Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7361

Datum: 06.11.09 16:49

K.D. schrieb:
>
> Die Menge "30 Gramm" bezieht sich auf Soja.
> Das Zitat ist enweder falsch übernommen oder der Term "Soja"
> wurde versehentlich vergessen.

Man findet diesen Text so wie oben. Wenn das falsch ist, zeige mir doch, wo es "richtig" steht.

> Weil die Menge Isoflavone ist absurd. In der Klammer steht ja
> noch "etwa 4 Esslöffel" - wer konsumiert löffelweise
> Isoflavone?
> Und vor den "30 Gramm" steht noch "geringe Menge von".
> Geringe Menge? 30 Gramm Isoflavone? LOL

Tja, nur daß einige dieser Leute bei ihren lächerlichen Verdrehungen es nicht auf die Reihe bekommen, einen logischen und zusammenhängenden Text zu schreiben, wird man wohl kaum mir vorwerfen können.

> Ich denke ich muß mich korrigieren, die Angabe bezieht sich
> tatsächlich auf Soja, nicht Sojaprotein.
> Ich denke es ist Folgendes gemeint:
> "In 1991, Japanese researchers reported that consumption of
> as little as 30 grams or 2 tablespoons of soybeans/day for
> only 1 month resulted in a significant increase in
> thyroid-stimulating hormone. Diffuse goiter and
> hypothyroidism appeared in some of the subjects and many
> complained of constipation, lethargy and fatigue, even though
> their intake of iodine was adequate."
> [Ishizuki, Y. et al., "The effects on the thyroid gland of
> soybeans administered experimentally in healthy subjects",
> Nippon Naibunpi Gakkai Zasshi (1991) 767:622-629.]

Immer noch falsch: Dort steht Sojabohnen (nicht "Soja", was du daraus gemacht hast), genauer "excessive soybean ingestion" (übertriebener Konsum von Sojabohnen). Wie schon im Ausgangsbeitrag steht, ißt kein Mensch große Mengen roher Sojabohnen, sondern fast ausschließlich Sojaprodukte im verarbeiteten Zustand (wobei die Verarbeitung diverse Inhaltsstoffe umwandelt, sodaß man eben nicht die Menge der Sojabohnen mit der entsprechenden Menge in verabeiteten Produkten gleichsetzen kann).

Von der Frage, wie repräsentativ 37 Personen bei einem Untersuchungszeitraum von wenigen Monaten in einer zwanzig Jahre alten Studie sein können, mal abgesehen.

> Das Thema
> ist (für mich) abgehakt. Einmal gelesen, registriert, für
> plausibel befunden..

Deine bisherigen Beiträge zeigen eindruckvoll, wie viel Mühe du dir beim Hinterfragen der aus dem Zusammenhang gerissenen Behauptungen gemacht hast (s.o., rohe Sojabohnen sind auf einmal verarbeitete Sojaprodukte, die relevanten Unterschiede kann man schließlich weglassen..).

Beitrag beantworten
 
 Re: Dichtung und Wahrheit
Name: K.D. Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7362

Datum: 06.11.09 19:05

Tut mir leid aber du bist eindeutig derjenige, der aus dem Zusammenhang gerissene Behauptungen aufstellt.
Selbstverständlich isst niemand rohe Sojabohnen..
Die Sojabohnen in der genannten Studie waren ja wohl verzehrsfähig aka (mindestens) gekocht.

Sieh's doch ein, du hast einen Bock geschossen und nun willst du ums verrecken nicht zugeben, dass es so ist.
Du mußt einfach nur zugeben, dass du den Term "30 g Isoflavone" erfunden hast, bzw du hättest es gerne, wenn es so geheißen hätte. damit du zeigen kannst, wie verstandfrei die Sojakritiker zu Werk gehen.
Du machst dich lächerlich.

Also die strittige Passage in dem Text heißt korrekt so:
"Der Verzehr einer geringen Menge von 30 Gramm Sojabohnen [nein, nicht rohe Sojab.!] pro Tag kann zu Schilddrüsenunterfunktion mit den Symptomen Müdigkeit, Verstopfung, Gewichtszunahme und Schlappheit führen."

Hast du das jetzt kapiert?
Ungefähr von selbiger Qualität ist deine restliche Schreibe, sorry.

Beitrag beantworten
 
 Re: Dichtung und Wahrheit
Name: martin Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7363

Datum: 07.11.09 09:29

K.D. schrieb:
>
> Tut mir leid aber du bist eindeutig derjenige, der aus dem
> Zusammenhang gerissene Behauptungen aufstellt.

Wo? Du hast bisher nicht ein Beispiel genannt.

> Selbstverständlich isst niemand rohe Sojabohnen..
> Die Sojabohnen in der genannten Studie waren ja wohl
> verzehrsfähig aka (mindestens) gekocht.

Und wo steht das? Dort steht "Sojabohnen", nicht "Sojaprodukte". Wenn du dich nicht weiter blamieren willst, solltest du anfangen zu lesen.

> Du mußt einfach nur zugeben, dass du den Term "30 g
> Isoflavone" erfunden hast,

Wenn du dich nicht weiter blamieren willst, solltest du anfangen zu lesen:
Zitat:
Sojaisoflavone sind Phyto-endokrine Störstoffe. Bei Normalaufnahme können sie den Eisprung verhindern und das Wachstum von Krebszellen fördern. Die geringe Menge von 30 Gramm (etwa 4 Eßlöffel) pro Tag kann...

steht u.a. hier. Aber natürlich habe ich das erfunden...

> Du machst dich lächerlich.

Bisher sieht es eher andersrum aus.

> Also die strittige Passage in dem Text heißt korrekt so:
> "Der Verzehr einer geringen Menge von 30 Gramm Sojabohnen
> [nein, nicht rohe Sojab.!] pro Tag kann zu
> Schilddrüsenunterfunktion mit den Symptomen Müdigkeit,
> Verstopfung, Gewichtszunahme und Schlappheit führen."

Google-Treffer (aus für dieses Forum) für obige Aussage: Fünf. Für deine zurechtgebastelte Behauptung: Null. Wer hat hier was erfunden?

Beitrag beantworten
 
 Re: Dichtung und Wahrheit
Name: human Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7471

Datum: 08.01.10 15:50

Hier noch ein weiterer (fundierter Beitrag) zu Soja den ich gerade aus persönlichem Interesse recherchiert habe:

In der Broschüre des Bundesinstituts für Risikobewertung heisst es auf S.36 "... das nicht die hoch belasteten, aber wenig verzehrten Lebensmittel wie Nieren, Meerestiere oder Ölsaaten (zu denen Soja gehört) hauptsächlich zur Cadmiumaufnahme beitragen." Das heisst für mich das der Verbraucher sein Risiko einer schädlichen Cadmiumaufnahme stark erhöht wenn er Soja von einem wenig verzehrten Lebensmittel zu einem viel verzehrtem Lebensmittel macht. Und das Vegetarier die Fleisch durch Sojaprodukte ersetzen mit Sicherheit über dem unbedenklichen Wert der Cadmiumaufnahme liegen und so ihre Gesundheit schädigen.

Quelle: http://www.bfr.bund.de/cm/238/cadmium_in_lebensmitteln.pdf

Beitrag beantworten
 
 Cadmium
Name: martin Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7473

Datum: 08.01.10 17:42

> In der Broschüre des Bundesinstituts für Risikobewertung
> heisst es auf S.36 "... das nicht die hoch belasteten, aber
> wenig verzehrten Lebensmittel wie Nieren, Meerestiere oder
> Ölsaaten (zu denen Soja gehört) hauptsächlich zur
> Cadmiumaufnahme beitragen." Das heisst für mich das der
> Verbraucher sein Risiko einer schädlichen Cadmiumaufnahme
> stark erhöht wenn er Soja von einem wenig verzehrten
> Lebensmittel zu einem viel verzehrtem Lebensmittel macht.

Und was heißt "viel verzehrt"? Im Text heißt es, "Vielverzehrer" essen eine Menge, die von 95% der Bevölkerung nicht erreicht wird (d.h. 95% verzehren weniger). Es scheint mir also schwierig, diese Menge zu erreichen.

> Und
> das Vegetarier die Fleisch durch Sojaprodukte ersetzen mit
> Sicherheit über dem unbedenklichen Wert der Cadmiumaufnahme
> liegen und so ihre Gesundheit schädigen.

Wo siehst du das? Ich sehe nur, daß eine Broschüre über Cadmium Soja kein einziges Mal erwähnt (sodaß du es im obigen Zitat hineinschreiben mußtest), was mir bei der von dir unterstellten hohen Gefährlichkeit schon seltsam erscheint.

Im Text hingegen wird gesagt, daß Getreide und Gemüse (die 75% der Cadmiumaufnahme ausmachen im Gegensatz zu Ölsaaten mit weniger als 10%) die Hauptquelle sind. D.h. ein Mehrkonsum dieser Stoffe ist "gefährlicher" als ein Mehrkonsum an Soja. (Wobei die Grenze auch erst von den "Vielverzehrern" überschritten wird, die Mengen essen, die scheinbar nur schwer zu erreichen sind.)

Nützlicher wäre es, wenn du nach Quellen über den tatsächlichen Cadmium-Gehalt suchen würdest, an denen man die Aufnahme errechnen kann, im Gegensatz zu solchen Schlußfolgerungen über drei Ecken.

Beitrag beantworten
 
 Re: Cadmium
Name: human Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7478

Datum: 10.01.10 14:28

martin schrieb:

Zitat:
Im Text hingegen wird gesagt, daß Getreide und Gemüse (die > 75% der Cadmiumaufnahme ausmachen im Gegensatz zu Ölsaaten > mit weniger als 10%) die Hauptquelle sind. D.h. ein > Mehrkonsum dieser Stoffe ist "gefährlicher" als ein > Mehrkonsum an Soja. (Wobei die Grenze auch erst von den > "Vielverzehrern" überschritten wird, die Mengen essen, die > scheinbar nur schwer zu erreichen sind.) >


Diese Schlußfolgerung halte ich für falsch.

Wieviel Soja zur Cadmiumaufnahme beiträgt hängt davon ab wieviel davon verzehrt wird? richtig?

Feststellung der Wissenschaftler der Studie : Ölsaaten sind hoch belastet, somit auch Soja.

Auch in dieser Quelle heisst es unter Störfaktoren "Sojanahrung enthält zu hohe Konzentrationen an (...) Cadmium ...".
(http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/soja.htm)

Für die Mehrheit der Bevölkerung ist das unbedeutend da sie wenig Ölsaaten und noch weniger Sojaprodukte zu sich nehmen. Das heißt Ölsaaten sind keine Hauptquelle und tragen weniger als 10% zur Cadmiumaufnahme der Durchschnittsbevölkerung bei. Deshalb wird meiner Meinung nach in der Studie auch nicht explizit auf Soja eingegangen.

Aus der Studie geht aber auch hervor das Vegetarier eine Cadmiumaufnahme über dem empfohlenen Grenzwert haben! Man müsste also untersuchen wieviel Soja ein durchscnittlicher Vegetarier aufnimmt und wieviel % der Vegetarier ihren kompletten Eiweissbedarf über Soja decken. Das sind dann möglicherweise nur 5% oder weniger der Gesamtbevölkerung die man als Vielverzehrer bezeichnen könnte.

Soja entfaltet meiner Meinung nach erst seine bedenklichen Wirkungen wenn man es zu einem Hauptnahrungsmittel macht. Was auch die Asiaten nie getan haben. Noch dazu wird es in Asien anders verarbeitet und hat deshalb viele nachteilige Inhaltsstoffe und Wirkungen nicht!

Ich glaube die Cadmiumbelastung von Sojaprodukten ist auch ein Grund warum Soja von der zuständigen Aufsichtsbehörde in den USA (Food and Drug Administration) nie den GRAS (Generally Recognized as Safe) Status der Unbedenklichkeit bekommen hat.

Beitrag beantworten
 
 Re: Cadmium
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7479

Datum: 10.01.10 15:16


> Wieviel Soja zur Cadmiumaufnahme beiträgt hängt davon ab
> wieviel davon verzehrt wird? richtig?

Na dann - Unveganer "verzehren" Unmengen mehr Soja als Veganer (durch die Leichen, Drüsensekrete usw.).

> Feststellung der Wissenschaftler der Studie : Ölsaaten sind
> hoch belastet, somit auch Soja.

Mal davon abgesehen, daß das keineswegs zwingend ist: s.o.

> Auch in dieser Quelle heisst es unter Störfaktoren
> "Sojanahrung enthält zu hohe Konzentrationen an (...) Cadmium
> ...".

Dann sollten Cadminungphobiker schleunigst vegan werden, um weniger Soja zu konsumieren.

> Für die Mehrheit der Bevölkerung ist das unbedeutend da sie
> wenig Ölsaaten und noch weniger Sojaprodukte zu sich nehmen.

Blödsinn, da das Gros der Bevölkerung 80% des Weltsojaanbaus über unvegane Ernährung zu sich nimmt.

> Aus der Studie geht aber auch hervor das Vegetarier eine
> Cadmiumaufnahme über dem empfohlenen Grenzwert haben! Man

Soso. Und Veganer, die ja weniger Soja (nämlich z.B. keine Eier und Milchprodukte) konsumieren?

> müsste also untersuchen wieviel Soja ein durchscnittlicher
> Vegetarier aufnimmt und wieviel % der Vegetarier ihren
> kompletten Eiweissbedarf über Soja decken. Das sind dann

Das kann ich Dir auch ohne Untersuchung sagen: 0% (oder glaubst Du, es gibt Leutel die sich ausschließlich von Soja und Wasser und Salz (denn außer Wasser und Salz enthält jedes Lebensmittel Ewiweiß) konsumieren? Mal davon abgesehen, daß durchschnittliche Vegetarier en masse "Eiweiß" in Form von Vogeleiern und Drüsensekreten konsumieren, kann uns das ja relativ egal sein, denn wir sind ja Veganer (und decken idR unseren Eiweißbedarf überwiegend durch Hülsenfrüchte und Getreide)..

> Soja entfaltet meiner Meinung nach erst seine bedenklichen
> Wirkungen wenn man es zu einem Hauptnahrungsmittel macht. Was

Und, welcher Veganer tut das?

> Ich glaube die Cadmiumbelastung von Sojaprodukten ist auch

Soso, Du glaubst.

Dann solltest Du versuchen, das zu ändern. Relevant ist nämlich Wissen, nicht Glauben.

Achim

Beitrag beantworten
 
 Re: Cadmium
Name: martin Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7480

Datum: 10.01.10 16:21

human schrieb:
>
> Wieviel Soja zur Cadmiumaufnahme beiträgt hängt davon ab
> wieviel davon verzehrt wird? richtig?
>
> Feststellung der Wissenschaftler der Studie : Ölsaaten sind
> hoch belastet, somit auch Soja.

Und weiter? Das sind alles relative Angaben (sowohl "'hoch' belastet" als auch "'viel' verzehrt"), die keinerlei Aussagen über die tatsächliche Aufnahme (xy µg pro Tag) machen und erst an dieser kann man feststellen, ob und wie starke Grenzwerte (und welche) überschritten werden.

> Auch in dieser Quelle heisst es unter Störfaktoren
> "Sojanahrung enthält zu hohe Konzentrationen an (...) Cadmium
> ...".
> (http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/soja.htm)

Noch eine "Quelle" ohne jede Fußnote. Sehr glaubwürdig. (Das ist genau so eine, die ich im Ausgangsbeitrag kritisiert haben, den solltest du evt. erst einmal lesen.)

> Aus der Studie geht aber auch hervor das Vegetarier eine
> Cadmiumaufnahme über dem empfohlenen Grenzwert haben!

Du meinst "Vielverzehrer"-Vegetarier (also 5%), im Gegensatz zu "normalverzehrenden" (95%), deren Wert unterhalb der Grenze liegt. Solche "Details" solltest du nicht "vergessen".
Und wenn das auf Soja zurückgehen würde, was deine Behauptung ohne jeden Beleg ist, frage ich mich wieder, warum das nicht im Text steht.

> Soja entfaltet meiner Meinung nach erst seine bedenklichen
> Wirkungen wenn man es zu einem Hauptnahrungsmittel macht.

Die Hauptnahrungsmittel für Veganer sind Gemüse und Getreide. Mir ist unklar, wie so viele Menschen auf die Idee kommen, das bißchen Soja sei ein "Hauptnahrungsmittel".

> Was
> auch die Asiaten nie getan haben. Noch dazu wird es in Asien
> anders verarbeitet und hat deshalb viele nachteilige
> Inhaltsstoffe und Wirkungen nicht!

Welche Nachteile? Bisher sind mir nur Vorteile bekannt.

> Ich glaube die Cadmiumbelastung von Sojaprodukten ist auch
> ein Grund warum Soja von der zuständigen Aufsichtsbehörde in
> den USA (Food and Drug Administration) nie den GRAS
> (Generally Recognized as Safe) Status der Unbedenklichkeit
> bekommen hat.

Du glaubst viel, das ist nicht zu übersehen. Zum GRAS siehe, mal wieder, Ausgangsbeitrag. Aber da du das wahrscheinlich nicht tust, zitiere ich extra für dich:

Zitat:
Märchen: Soja ist schädlich, weil es den GRAS-Status nicht bekommen hat.

Wahrheit: Dieser Status betrifft ausschließlich Zusatzstoffe für weiterverarbeitete Nahrungsmittel. Isolierte Sojaisoflavone und isolierte Sojaproteine haben diesen Status nicht bekommen und nicht etwa sojabasierte Nahrungsmittel oder Sojabohnen allgemein.

Wenn es jedoch so wahrscheinlich ist, zeige mir, wo du auf der GRAS-Webseite irgendetwas von Cadminum liest.

Beitrag beantworten
 
 Re: Cadmium
Name: human Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7483

Datum: 11.01.10 11:52

@Achim Stößer : ich fände eine sachliche Diskussion gut. ich habe große Sympathien für Vegetarier. Allein um das Weltklima zu schützen muss der Fleischkonsum eingeschränkt werden. (30% klimaschädlicher Emmissionen werden durch unsere Ernährung verursacht). Und eine artgerechte Haltung die nur durch einen verringerten Konsum möglich ist (z.B. einmal pro Woche, wie früher auch) ist für meinen Konsum Bedingung (Bio-Fleisch) und sollte gesamtgesellschaftliches Ziel sein.
Aber in der von mir zitierten Studie des Bundesamtes für Risikobewertung
(http://www.bfr.bund.de/cm/238/cadmium_in_lebensmitteln.pdf)
wird Milch als ausdrücklich cadmiumarm genannt. Wo sind deine Quellen die die hohe Cadmiumbelastung von tierischen Produkten belegen? Die Rechnung sie fressen viel Soja also sind alle tierischen Produkte hoch belastet halte ich für nicht zutreffend. Es gibt einen Stoffwechsel und Cadmium reichert sich dann z.B. in der Leber an, die man ja nicht essen muss.

Im Gegensatz zu Vegetariern gefährden Veganer ihre Gesundheit. Oft leiden sie unter Vitamin B12 Mangel und anderen Mangelerscheinungen. Auch ist es schwer den Eiweißbedarf zu decken da z.B.: Getreide sehr wenig Eiweiß enthält das auch für den Körper nicht so gut verwertbar ist wie tierisches Eiweiss.

Beitrag beantworten
 
 Re: Cadmium
Name: human Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7484

Datum: 11.01.10 12:18



> > (http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/soja.htm)
>
> Noch eine "Quelle" ohne jede Fußnote. Sehr glaubwürdig. (Das
> ist genau so eine, die ich im
> Ausgangsbeitrag kritisiert haben, den solltest du evt. erst einmal lesen.)

Ich habe deinen Beitrag gelesen. Du stellst 19 Thesen auf die du als Wahrheit titulierst. Nur sieben sind durch eine Quellenangabe belegt. 11 davon sind also blosse Behauptungen. Übrigens gibt es im wissenschaftlichen Diskurs keine Wahrheiten sondern man stellt eine These auf die solange Gültigkeit besitzt bis sie widerlegt wird. Ohne Quellenangaben sind es nur Behauptungen.
Meine Quelle enthält wesentlich mehr Quellenangaben.


> Die Hauptnahrungsmittel für Veganer sind Gemüse und Getreide.
> Mir ist unklar, wie so viele Menschen auf die Idee kommen,
> das bißchen Soja sei ein "Hauptnahrungsmittel".
>
Weil Veganer zumindest versuchen sollten ihren Eiweißbedarf zu decken. Für viele ist Soja da sehr willkommen weil es so eiweißreich ist im Gegensatz zu Getreide und Gemüse.

> Welche Nachteile? Bisher sind mir nur Vorteile bekannt.

siehe : http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/soja.htm
>

Zitat:
Märchen: Soja ist schädlich, weil es den GRAS-Status
> nicht bekommen hat.
>
> Wahrheit: Dieser Status betrifft ausschließlich
> Zusatzstoffe für weiterverarbeitete Nahrungsmittel.
> Isolierte Sojaisoflavone und isolierte
> Sojaproteine haben diesen Status nicht bekommen und nicht
> etwa sojabasierte Nahrungsmittel oder Sojabohnen
> allgemein.


Alle Sojaprodukte sind weiterverarbeitet. Oder wer ißt rohe Sojabohnen. In allen Sojaprodukten sind Sojaisoflavone oder Sojaproteine enthalten oder etwa nicht?

Beitrag beantworten
 
 Aminosäuren
Name: RedNeo Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7485

Datum: 11.01.10 13:16

> Im Gegensatz zu Vegetariern gefährden Veganer ihre
> Gesundheit. Oft leiden sie unter Vitamin B12 Mangel
Nicht bei vernünftiger veganer Ernäherung. Das ist nicht schwer.
>und anderen Mangelerscheinungen.
Das liegt dann a) an falscher (und nicht etwa an veganer) oder b) garnicht an der Ernährung liegt (so ist ein Eisenmangel nach einem größeren Blutverlust beispielsweise normal).

>Auch ist es schwer den
> Eiweißbedarf zu decken da z.B.: Getreide sehr wenig Eiweiß
> enthält das auch für den Körper nicht so gut verwertbar ist
> wie tierisches Eiweiss.

Das ist so nicht richtig.
Richtig ist: Die Biologische Wertigkeit von Eiweiß aus Getreide ist für sich allein betrachtet geringer als die von tierischem Eiweiss. Diese Biologische Wertigkeit gibt jedoch nicht an, wie gut es vom Körper verwertet werden kann, sondern in welchem Verhältniss die essentiellen Aminosäuren darin vorhanden sind.

Vereinfacht gesagt hast du bei tierischen Eiweißen gleich Kohle und Erz in einem während beim Getreide viel Kohle aber wenig Erz vorhanden ist und es daher nur mit der Menge die es an Erz hat angerechnet wird - sobald man sich nicht mehr nur ausschließlich von diesem einen Nahrungsmittel ernährt wird diese Berechnung völlig sinnlos, da das Verhältniss im nächsten Nahrungsmittel wieder genau umgekehrt sein kann.

Beitrag beantworten
 
 Re: Cadmium
Name: Marco Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7486

Datum: 11.01.10 16:29

Zitat:
Allein um das Weltklima zu schützen muss der Fleischkonsum eingeschränkt werden. (30% klimaschädlicher Emmissionen werden durch unsere Ernährung verursacht). Und eine artgerechte Haltung die nur durch einen verringerten Konsum möglich ist (z.B. einmal pro Woche, wie früher auch) ist für meinen Konsum Bedingung (Bio-Fleisch) und sollte gesamtgesellschaftliches Ziel sein.


Du reduzierst Deinen "Fleisch"-Konsum, missachtest aber, dass bspw. die von dir ermordeten "Bio"-Kühe mehr Methan ausstoßen, als dies "konventionelle" tun würden. Dies müsste doch Deiner weltklimaschützerischen Einstellung widersprechen, nicht?

Auch verstehe ich überhaupt nicht, wie solche Überlegungen für die Ernährung die entscheidenden sein können und die Ethik komplett ausgeblendet werden kann.

Beitrag beantworten
 
 Re: Cadmium
Name: martin Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7487

Datum: 11.01.10 17:53


> Ich habe deinen Beitrag gelesen. Du stellst 19 Thesen auf die
> du als Wahrheit titulierst. Nur sieben sind durch eine
> Quellenangabe belegt. 11 davon sind also blosse Behauptungen.
> Übrigens gibt es im wissenschaftlichen Diskurs keine
> Wahrheiten sondern man stellt eine These auf die solange
> Gültigkeit besitzt bis sie widerlegt wird. Ohne
> Quellenangaben sind es nur Behauptungen.

Du hast ihn offensichtlich nicht gelesen. Ich "tituliere" nichts als Wahrheit, sondern parodiere (und beantworte) die äußerst platten Diskreditierungsversuche, die nach dem Märchen-Wahrheit-Schema verfahren (ja, das ist das längere Zitat am Anfang).
Daß ich einiges das nicht "belege" liegt daran, daß diese Aussagen so allgemein sind, daß sie keinen Beleg brauchen (welche Aminosäuren Soja enthält oder was der GRAS-Status ist, sind nicht gerade "umstrittene" Aussagen), und die anderen unbelegten Aussagen sind Zurechtweisungen, die keine neue Behauptung aufstellen. Nenne doch die unbelegte Quelle, die du so übermäßig unglaubwürdig findest.

> Meine Quelle enthält wesentlich mehr Quellenangaben.

Wenn sie jetzt noch nicht deinen eigenen Aussagen widersprechen würde, wäre sie sogar brauchbar.

Im Übrigen hast du immer noch keine konkreten Zahlen für den Cadminumgehalt von Soja(produkten) vorgelegt. Bei der Gefährlichkeit müßten doch massenweise zu finden sein.

> > Die Hauptnahrungsmittel für Veganer sind Gemüse und Getreide.
> > Mir ist unklar, wie so viele Menschen auf die Idee kommen,
> > das bißchen Soja sei ein "Hauptnahrungsmittel".
>
> Weil Veganer zumindest versuchen sollten ihren Eiweißbedarf
> zu decken. Für viele ist Soja da sehr willkommen weil es so
> eiweißreich ist im Gegensatz zu Getreide und Gemüse.

D.h. Soja ist so gefährlich für Veganer, weil es für sie deiner Meinung ein Hauptnahrungsmittel sein sollte. Sie tun es zwar nicht, aber du meinst, sie sollten es, obwohl es ja deiner anderen Aussage nach so gefährlich ist, daß es als Hauptnahrungsmittel schädlich wäre, weshalb der gesunde Menschenverstand den jetzigen Zustand besser finden müßte. Diese "Logik" ist etwas widersprüchlich.

Daß du allen Veganern einen Proteinmangel unterstellst, zeigt, daß du dich nicht ermüßigt hast, dich mit der Ernährung zu beschäftigen, die du ohne Nachweise kritisierst, ignorierst hingegen die Nachweise, die dir vorgelegt werden. Du solltest erst einmal mit dem Grundlegenden anfangen (Was ist Veganismus? Was essen Veganer? usw.).

>
Zitat:
Märchen: Soja ist schädlich, weil es den GRAS-Status

> > nicht bekommen hat.
> >
> > Wahrheit: Dieser Status betrifft ausschließlich
> > Zusatzstoffe für weiterverarbeitete Nahrungsmittel.
> > Isolierte Sojaisoflavone und isolierte
> > Sojaproteine haben diesen Status nicht bekommen und nicht
> > etwa sojabasierte Nahrungsmittel oder Sojabohnen
> > allgemein.

>
> Alle Sojaprodukte sind weiterverarbeitet. Oder wer ißt rohe
> Sojabohnen. In allen Sojaprodukten sind Sojaisoflavone oder
> Sojaproteine enthalten oder etwa nicht?

Nur (auch das steht oben) verhalten sich/wirken viele Stoffe im Nährstoffverband anders als in isolierter Form und Rückschlüsse von isolierten Zusatzstoffen auf normal verarbeitete Sojaprodukte zu machen, ist grob nachlässig.

Wobei mich eigentlich wundert, was die Tatsache, daß Sojaprodukte Sojaproteine enthalten, damit zu tun hat, daß der GRAS-Status immer noch nichts über den Cadmiumgehalt aussagt.

Beitrag beantworten
 
 Re: Cadmium
Name: martin Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7488

Datum: 11.01.10 18:05

human schrieb:
>
> ich fände eine sachliche Diskussion gut.

Dann fang damit an und lies, was dir präsentiert wird und wiederhole nicht ständig die gleichen (auch in den Zwischenzeit nicht richtig geworden) Phrasen.

> Allein um das Weltklima
> zu schützen muss der Fleischkonsum eingeschränkt werden. (30%
> klimaschädlicher Emmissionen werden durch unsere Ernährung
> verursacht). Und eine artgerechte Haltung die nur durch einen
> verringerten Konsum möglich ist (z.B. einmal pro Woche, wie
> früher auch) ist für meinen Konsum Bedingung (Bio-Fleisch)
> und sollte gesamtgesellschaftliches Ziel sein.

Lies die Forenrichtlinien, solche speziesistischen Aussagen werden hier nicht geduldet.

> Aber in der von mir zitierten Studie des Bundesamtes für
> Risikobewertung
> (http://www.bfr.bund.de/cm/238/cadmium_in_lebensmitteln.pdf)
> wird Milch als ausdrücklich cadmiumarm genannt. Wo sind deine
> Quellen die die hohe Cadmiumbelastung von tierischen
> Produkten belegen? Die Rechnung sie fressen viel Soja also
> sind alle tierischen Produkte hoch belastet halte ich für
> nicht zutreffend. Es gibt einen Stoffwechsel und Cadmium
> reichert sich dann z.B. in der Leber an, die man ja nicht
> essen muss.

Zitat:
Obwohl in verschiedenen Studien ein Zusammenhang zwischen Cd-Gehalten von Tierfutter und Gehalten in verzehrbaren Bestandteilen von Nutztieren gefunden wurde, konnte dieser Zusammenhang nicht mit ausreichender Sicherheit quantifiziert werden.
Es kann aber bei steigender Cd-Belastung der Tiere prinzipiell von allmählich zunehmenden Cd-Gehalten in Fleischprodukten ausgegangen werden.

(http://ec.europa.eu/enterprise/sectors/chemicals/files/reports/germany_en.pdf)


Nicht quanfifiziert, aber, wie der letzte Satz sagt, sehr wahrscheinlich (da man dazu nur eins und eins zusammen zählen muß).

> Im Gegensatz zu Vegetariern gefährden Veganer ihre
> Gesundheit. Oft leiden sie unter Vitamin B12 Mangel und
> anderen Mangelerscheinungen. Auch ist es schwer den
> Eiweißbedarf zu decken da z.B.: Getreide sehr wenig Eiweiß
> enthält das auch für den Körper nicht so gut verwertbar ist
> wie tierisches Eiweiss.

Jaja, das haben wir schon tausendmal gehört. Laß dir etwas einfallen, daß du auch belegen kannst, und bete nicht die Floskeln der gängigen Volksverdummung nach.

Beitrag beantworten
 
 Re: Cadmiumanreicherung
Name: TrolliTrolli Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/7489

Datum: 11.01.10 23:45


Zitat:
Es gibt einen Stoffwechsel und Cadmium reichert sich dann z.B. in der Leber an, die man ja nicht essen muss.


Nicht nur in der Leber lagert sich Cadmium an, sondern vor allem in den Nieren und auch in den Knochen. Du hast völlig Recht, dass man Leichenteile nicht essen muss, wie du an uns gesunden Veganern siehst.

Was passiert mit den Leichenteilen Leber, Niere, Knochen?
Glaubst du allen Ernstes, dass diese Leichenteile auf einer Sondermülldeponie landen? Als die Stolberge Kühe an Cadmiumvergiftung starben wurde lediglich von einem "Verzehr der Innereien" abgeraten. Ich gehe jede Wette ein, dass diese inneren Organe in tierisches Essen geschmuggelt, oder an Menschen verkauft wurden.
Und aus cadmiumverseuchten Knochen macht man bestimmt cadmiumfreie Gelatine, Leichen-Kraftbrühe, Leichenfonds usw. , ganz ohne Leber.

Es gibt ein Leben vor dem Tod.

Beitrag beantworten
 
 Re: Dichtung und Wahrheit
Name: Steffibeffi Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/8278

Datum: 14.09.10 22:11


Was soll das denn heißen:

Zitat:
ißt kein Mensch große Mengen roher Sojabohnen, sondern fast ausschließlich Sojaprodukte im verarbeiteten Zustand


noch nie nen Salat mit frischen Sojabohnen gegessen? das sind bestimmt mehr als 30g...

...danke ihr zwei für die verunsicherung!

Beitrag beantworten
 
 Sojabohnen
Name: martin Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/8279

Datum: 14.09.10 22:20


>
Zitat:
ißt kein Mensch große Mengen roher Sojabohnen, sondern

> fast ausschließlich Sojaprodukte im verarbeiteten
> Zustand

>
> noch nie nen Salat mit frischen Sojabohnen gegessen? das sind
> bestimmt mehr als 30g...

Willst du damit sagen, dass du die Sojabohnen vorher nicht kochst (womit sie nicht mehr "roh" wären)? Ist das nicht etwas hart?

Beitrag beantworten
 
 Re: Sojabohnen
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/8292

Datum: 17.09.10 22:28


> > noch nie nen Salat mit frischen Sojabohnen gegessen? das sind
> > bestimmt mehr als 30g...
>
> Willst du damit sagen, dass du die Sojabohnen vorher
> nicht kochst (womit sie nicht mehr "roh" wären)? Ist
> das nicht etwas hart?

Könnten ja gekeimte sein ... was natürlich auch wieder eine kleine Veränderung bedeutet.

Achim

Beitrag beantworten
 
 Salat mit einem Kilo Sojabohnen?
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/8293

Datum: 17.09.10 22:33


>
Zitat:
ißt kein Mensch große Mengen roher Sojabohnen, sondern

> fast ausschließlich Sojaprodukte im verarbeiteten
> Zustand

>
> noch nie nen Salat mit frischen Sojabohnen gegessen?

Nein, m.W. noch nie. Und nun?

> das sind bestimmt mehr als 30g...

Selbst wenn, das Zitat lautet:
Zitat:
as little as 30 grams or 2 tablespoons of soybeans/day for only 1 month resulted in a significant increase in thyroid-stimulating hormone.


Hast Du denn schon mal einen Monat lag täglich "nen Salat mit frischen Sojabohnen gegessen", insgesamt "mehr als 30g" mal 30 Tage, also rund ein Kilo? Na?

Achim

Beitrag beantworten
 
 Re: Die (wirkliche) Wahrheit über Soja
Name: Maria Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/8375

Datum: 23.10.10 20:27


Hallo,

hier auch noch etwas Interessantes mit 2 Studien zum Thema Soja und Phytoöstrogen

VG Maria

Beitrag beantworten
 
 Re: Die (wirkliche) Wahrheit über Soja
Name: Marco Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/8376

Datum: 24.10.10 01:46

Maria schrieb:
>
> hier auch noch etwas Interessantes mit 2 Studien zum Thema
> Soja und
> Phytoöstrogen

Ohne die Artikel (und die erwähnten Studien) selbst zu bemängeln, zweifle ich an der Glaubwürdigkeit eines Händlers, der neben Hühner- und Rinderausbeutungsprodukten auch Sojaerzeugnisse verkauft und somit ein wirtschaftliches Interesse an einem "guten Bild" darüber hat.

Und wie hoch die "biologische Wertigkeit" eines einzelnen Nahrungsmittels ist, mag für Bodybuilder, die mit Hilfe solcher Pulver Unmengen an Eiweiß konsumieren (müssen?), interessant sein, für Leute mit einer ausgewogenen Ernährung aber kaum.

Beitrag beantworten
 
 Metastudie: Auswirkung von Soja auf Testosteron
Name: martin Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/8379

Datum: 24.10.10 17:49


> hier auch noch etwas Interessantes mit 2 Studien zum Thema
> Soja und
> Phytoöstrogen

Als administrativer Hinweis sei gesagt, dass man bitte nicht nur Links setzen soll, sondern nur als Quellen benutzen und relevante Inhalte in eigenen Worten oder als Zitate wiedergeben sollte.

In diesem Fall wäre das:
Zitat:
Im Jahr 2009 wurde an der University of Minnesota eine Meta-Studie durchgeführt, in der man die Ergebnisse von insgesamt 47 Studien aus der Vergangenheit unter die Lupe genommen hat.

Aus diesen 47 Studien wurden 15 ausgewählt. Das waren die Studien, in denen es eine Placebo-Gruppe gegeben hat, und bei denen eine Messung von Gesamt-Testosteron, freiem Testosteron und SHBG sowohl zu Beginn als auch zum Ende der Studie stattgefunden hat. Die Ergebnisse aus den 15 Studien waren dann die Grundlage für das Resultat der Meta-Studie.

Und diese Resultat sah so aus, dass sich kein Effekt von Soja Protein auf Testosteron, SHBG oder freies Testosteron nachweisen ließ.

Beitrag beantworten
 
 Mir geht es besser Ohne
Name: NikiM165 Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/8583

Datum: 29.07.11 07:30

Es gibt bessere Eiweiß Quellen, als Soja.
google mal Monsanto Roundup und Soja.

Wenn Ihr alternativen zu Soja sucht,
wird man in der veganen Bodybuilder Szene
schnell fündig.

Wer Soja essen will so es tun, es geht auch ohne.

Mir geht es wesentlich besser Ohne.

Beitrag beantworten
 
 Gynäkomastie von Sojamilch
Name: E Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/8875

Datum: 15.08.12 09:40

Hi!
Also ich hab nach dreimonatigem Verzehr von täglich ca. 1 Liter Sojamilch ne Gynäkomastie (geschwollene, schmerzende Brustwarzen) bekommen.
Mein Testosteronspiegel war danach auch im Keller.
Schnelle Besserung nach Absetzen und sofortiges Zurückkehren nach erneutem Sojamilchkonsum.
Soviel dazu von meiner Seite.
Studien hin Studien her, eigene Erfahrung zählt da mehr.
Und dass Sojamilch kein natürliches, sondern ein industriell stark verarbeitetes Produkt ist, sollte auch jedem klar sein.
Anders sieht's da nur bei z.B. Miso oder Tempeh aus.

Gruß, E

Ach ja, ich bin n Typ und steh auf dicke Brüste nur bei Frauen;-).

Beitrag beantworten
 
 Re: Gynäkomastie von Sojamilch
Name: martin Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/8877

Datum: 16.08.12 20:57

> Also ich hab nach dreimonatigem Verzehr von täglich ca. 1
> Liter Sojamilch

Wieso trinkst du täglich einen Liter? (Nicht gerade eine normale Menge.) Welche Marke war das?

> ne Gynäkomastie (geschwollene, schmerzende
> Brustwarzen) bekommen.

Für Gynäkomastie gibt es viele mögliche Ursachen gibt. Wurden der Befund und der Zusammenhang mit Sojamilch ärztlich bestätigt?

> Studien hin Studien her, eigene Erfahrung zählt da mehr.

Wie der Erfahrung der Tausenden Sojaproduktkonsumenten, die keinerlei Beschwerden haben?

> Und dass Sojamilch kein natürliches, sondern ein industriell
> stark verarbeitetes Produkt ist, sollte auch jedem klar sein.

Was u.a. die ungünstigen Inhaltsstoffe reduziert. Vielleicht hast du eine zu natürliche, unbehandelte Sojamilch konsmuiert.

Beitrag beantworten
 
 Re: Gynäkomastie von Sojamilch
Name: E Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/8878

Datum: 17.08.12 10:18

Hi,

hier nochmal ein paar tiefergehende Infos,:

'Wieso trinkst du täglich einen Liter? (Nicht gerade eine normale Menge.) Welche Marke war das?'

-Weil ich damals dachte Soja-Milch sei eine gute, gesunde Eiweißquelle und einen Liter find ich nicht besonders viel (man kann ja auch nen Liter Apelsaft täglich trinken, ohne dass einem Brüste wachsen oder sonstwas).
-Ganz Normale Bio Soja-Milch aus'm Supermarkt.

'Für Gynäkomastie gibt es viele mögliche Ursachen gibt. Wurden der Befund und der Zusammenhang mit Sojamilch ärztlich bestätigt?'

- Ja! Sogar vom Facharzt für hormonelle Angelegenheiten (weiß jetzt nicht den Fachbegriff).
Und ich kann wie bereits erwähnt das Experiment jederzeit wiederholen, worauf ich aber keinen großen Wert lege.

'Wie der Erfahrung der Tausenden Sojaproduktkonsumenten, die keinerlei Beschwerden haben?'

-Hast Du denn schon tausende Sojaproduktkonsumenten kennengelernt, die keinerlei Beschwerden haben?
Habe nur meine EIGENEN Erfahrungen gepostet, wollte niemandem zu nahe treten. Nehmt es an oder lasst es bleiben.
Ich weiß, dass auch andere Leute schlechte Erfahrungen mit Soja gemacht haben und wenn ich mir so manch einen Sojaproduktkonsumenten ankucke, weiß ich, dass auch er nicht von dem Sojakonsum profitiert, nur weiß er es vieleicht selbst noch nicht.
Ich für meinen Teil kann auf Soja gänzlich verzichten und glaube nicht mehr an die Werbung, die Soja als gesundes Produkt verkauft. War schon oft in Asien und auch da wird Soja nur in Form natürlich fermentierter Produkte als Beilage konsumiert.

'Was u.a. die ungünstigen Inhaltsstoffe reduziert. Vielleicht hast du eine zu natürliche, unbehandelte Sojamilch konsmuiert.'

-Starke industrielle Verarbeitung egal ob bei Soja oder Milch oder sonst wo macht meiner Meinung nach mehr kaputt (Denaturierung, Anreicherung von Chemikalien etc.) und ungesund als alles andere, nur natürliche Fermentation neutralisiert die ungünstigen Inhaltsstoffe auf nährstofferhaltende Weise (das man überhaupt was essen muss, wo erst irgendwelche ungünstigen/schädliche Inhaltsstoffe neutralisiert werden müssen).
-Hat schon mal irgendwer 'unbehandelte Sojamilch' getrunken?
Ich glaube kaum, die gibt's nämlich gar nicht.

Gruß,
E

Beitrag beantworten
 
 Meinungen usw.
Name: martin Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/8879

Datum: 18.08.12 21:19


> -Weil ich damals dachte Soja-Milch sei eine gute, gesunde
> Eiweißquelle und einen Liter find ich nicht besonders viel
> (man kann ja auch nen Liter Apelsaft täglich trinken, ohne
> dass einem Brüste wachsen oder sonstwas).

Man "kann" vieles, aber es gibt naheliegendere und auch billigere pflanzliche Eiweißquellen für diese Mengen als (Bio-)Sojamilch, weshalb deine Geschichte nicht unbedingt glaubwürdig klingt.

> -Ganz Normale Bio Soja-Milch aus'm Supermarkt.

Das ist eine nicht gerade genaue Angabe.

> -Hast Du denn schon tausende Sojaproduktkonsumenten
> kennengelernt, die keinerlei Beschwerden haben?
> Habe nur meine EIGENEN Erfahrungen gepostet, wollte niemandem
> zu nahe treten. Nehmt es an oder lasst es bleiben.

So wie du es formuliert hast, liest es sich, als ob du deine Erfahrung verallgemeinern wolltest. Wenn du es so meintest, dass du daraus schlussfolgerst für dich persönlich keine Sojaprodukte zu konsumieren, ist das etwas anderes. Für andere Menschen hat das dann keine Relevanz.

> War schon oft in Asien und auch da wird
> Soja nur in Form natürlich fermentierter Produkte als Beilage
> konsumiert.

"nur". Dann sind alle historischen Qullen, dass Tofu- und Sojamilchherstellung aus China stammt, wahrscheinlich falsch.


> -Starke industrielle Verarbeitung egal ob bei Soja oder Milch
> oder sonst wo macht meiner Meinung nach mehr kaputt
> (Denaturierung, Anreicherung von Chemikalien etc.) und
> ungesund als alles andere, nur natürliche Fermentation

Das ist das dritte Mal. Deine "Meinung" ist leider nur nicht mehr als deine Meinung. Da das auch für alle anderen Menschen gilt (dass eine persönliche Meinung nur eine Meinung ist), braucht man überindividuelle Erkenntnisse und die sagen: es gibt keinen nachgewiesenen (statistisch signifikanten) Zusammenhang zwischen Sojaprodukten und negativen Auswirkungen der darin enthaltenen Phytoöstrogene (was Einzelfälle nicht ausschließt); in Asien werden durchaus auch unfermentierte Sojaprodukte konsumiert; und industrielle Verarbeitung reduziert (z.B. in Sojaprodukten) negative Inhaltsstoffe (wie Phytate) und ist sinnvoll, während unverarbeitete Produkte schlechter verträglich und weniger gesund sind.

> das man überhaupt was essen muss,
> wo erst irgendwelche ungünstigen/schädliche Inhaltsstoffe
> neutralisiert werden müssen

Muss man nicht, wenn man es aber will, dann sind "industrielle" Produkte nun einmal besser als "natürliche".

Beitrag beantworten
 
 Re: Mir geht es besser Ohne
Name: Ava von Auswärts Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/8880

Datum: 20.08.12 13:36

NikiM165 schrieb:

> Es gibt bessere Eiweiß Quellen, als Soja.
> google mal Monsanto Roundup und Soja.

Und bei den anderen Eiweissquellen kommt kein Roundup zum Einsatz? (Zumal konventionelles Soja fast komplett in der Mast endet).

Beitrag beantworten
 
 Re: Gynäkomastie von Sojamilch
Name: Ava von Auswärts Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/8881

Datum: 20.08.12 14:01

E schrieb:

> Also ich hab nach dreimonatigem Verzehr von täglich ca. 1
> Liter Sojamilch ne Gynäkomastie (geschwollene, schmerzende
> Brustwarzen) bekommen.

Tja das ist halt so das Problem mit der anekdotischen Beweisen. Müsste dann bei nichtregistrierten Mann-zu-Frau-Transsexuellen dann der Renner sein, Soja.

> Und dass Sojamilch kein natürliches, sondern ein industriell
> stark verarbeitetes Produkt ist, sollte auch jedem klar sein.

Wie Brot halt...

Beitrag beantworten
 
 Re: Gynäkomastie von Sojamilch
Name: E Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/8882

Datum: 20.08.12 15:45

Hi nochmal,
so... ich wollte doch nur meine persöhnliche Erfahrung mit einbringen, und ob ihr mir glaubt oder nicht geht mir am Arsch vorbei.
Ihr könnt ja hier alle groß rumschwadroniern, ich dachte es geht hier um 'Die 'wirkliche' Wahrheit über Soja', aber ich glaube die scheint hier sowieso keinen zu interessieren.
Wenn ihr hier nur Eure Wünsche von möglichst vielen bestätigt sehen wollt, alles klar und viel Spaß dabei.
Ich bin raus.

E

'...industrielle Produkte besser als natürliche':-)
und fermentiertes Sauerteig Bio Brot ist NICHT industriell verarbeitet, das gibts nämlich schon ziemlich lange, schon seit der Zeit vor der Industrialisierung

Beitrag beantworten
 
 Re: Gynäkomastie von Sojamilch
Name: Gast Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/8883

Datum: 20.08.12 17:52

>ich wollte doch nur meine persöhnliche Erfahrung mit einbringen

deine »persönliche Erfahrung« ist nur nicht sonderlich glaubwürdig, denn sie widerspricht erstens den Erfahrungen von allen anderen und dazu kommt noch, dass du in diesem Forum bisher maximal einen Beitrag hinterlassen hast (falls das nicht ein anderer E war), der nicht mit diesem Thema zu tun hat -> die Vermutung, dass du ein Troll bist, liegt nahe.

Beitrag beantworten
 
 Re: Ursachen der Sojadenunziation
Name: Angi Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/9262

Datum: 07.12.16 12:27

Hallo,
ich liebe Sojamilch und trinke viel und es geht mir bisher sehr gut damit. Allerdings habe ich Angst vor den hohen Alumiuniumwerten, die scheinbar bei der Produktion in die Milch gelagen.
Gibt es dazu Werte? Wie sieht es mit Biomilch aus?
Liebe Grüße von Angi

Beitrag beantworten
 
 Re: Ursachen der Sojadenunziation
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/9263

Datum: 07.12.16 20:55


Solange sie nur scheinbar und nicht tatsächlich hineingelangen ist das ja schon mal kein Problem. Ansonsten: wer sagt das? Ich habe die Behauptung nur auf obskuren antiveganen Hetzseiten etc. gefunden. Seriöse Quellen dazu gibt es offenbar nicht. Aber vielleicht, wenn man die Silch in einem Aluhut transportiert?





Die Frage nach "Biomilch" verstehe ich nicht. Wenn Du Biosojamilch meinst - gibt es denn Nicht-Bio-Sojamilch? Wenn Du Kuhdrüsensekrete meinst: dafür werden Rinder ermordet, also erübrigt sich die Frage.





Hast Du den Ausgangsbeitrag (oder wenigstens den Titel Deines(!) Beitrags) überhaupt gelesen?





Achim

Beitrag beantworten
 
 Re: Gynäkomastie von Sojamilch
Name: Gästin Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/9264

Datum: 08.12.16 13:48


>>>>deine »persönliche Erfahrung« ist nur nicht sonderlich glaubwürdig, denn sie widerspricht erstens den Erfahrungen von allen anderen und dazu kommt noch, dass du in diesem Forum bisher maximal einen Beitrag hinterlassen hast (falls das nicht ein anderer E war), der nicht mit diesem Thema zu tun hat -> die Vermutung, dass du ein Troll bist, liegt nahe.

Da hier anscheinend so viel Wert darauf gelegt wird, keine Verallgemeinerungen zu tätigen, wundert mich folgendes schon: Wer sind denn alle anderen?

Beitrag beantworten
 
 Re: Gynäkomastie von Sojamilch
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/7313/9265

Datum: 08.12.16 19:06


Na offensichtlich die, die laut Troll "E" in dem Beitrag, auf den sich das bezieht, "alle groß rumschwadroniern[sic!]" - (meine Hervorhebung), wer sonst? Vielleich "alle anderen" Sojamilchkonsumenten denen nicht die Zähne ausfallen *)? Aber vielleicht antwortet in weiteren(!) vier Jahren ja der Original-"Gast" drauf *augenroll*.





Achim


*)

Beitrag beantworten
 Beitragsübersicht   neueres Thema  •  früheres Thema 


 
 Beitrag beantworten
 Name:
 Email:
 Spamschutz: Dieser Code muss kopiert werden 
 Titel:
  [b]fett[/b] | [i]kursiv[/i] | [u]unterstrichen[/u] | [quote]Zitat[/quote]
  [url]http://[/url] | [url=http://]Linktext[/url] | [img]Bild[/img]
  Richtlinien sowie Forenbeschreibung und FAQ gelesen?
  Suchfunktion benutzt?
   
Vegan
Tierrechte