Veganismusforum
Hier können Vorgehensweisen diskutiert und Informationen ausgetauscht werden, die dazu dienen, Veganismus zu fördern und eine vegane Gesellschaft zu etablieren.

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 Veganmania Schweiz
Name: ClaudeClaude Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/9177

Datum: 25.08.15 17:01


Stell dir vor es ist Veganmania und kein Veganer geht hin.

Am 5. September wird die Veganmania in Winterthur stattfinden. Das Festival, das sich als Werbeplattform versteht, wird von Swissveg veranstaltet.

Dabei legen die Veranstalter besonderen Wert darauf niemanden auszuschliessen. VgT und Universelles Leben werden mit je einem Stand vertreten sein.
Eintritt ist kostenlos, bzw wird von Sponsoren wie Coop und Migros übernommen.

Laut VGT wird die die Veganmania von der Veganen Gesellschaft Schweiz boykottiert. Andere haben abgesagt. Der Auftritt von Gabriele Busse wurde vom Veranstalter storniert.

((( Aufgrund einer superprovisorischen Massnahme musste dieser Satz entfernt werden. ))) Stellt sich die Frage wie viel Veganismus noch vorhanden sein wird.

Hauptsponsor ist Coop. Der Vorstand deckt sich fast mit der von Bell AG (Fleischverarbeiter). Coop besitzt einen Grossteil der Aktien. Aber Coop weiss unterdessen, dass auch mit veganen Chicken Nuggets Geld gemacht werden kann. Vor ca 15 Jahren war das noch anders, da war Coop explizit antivegan.

Swissveg möchte das Positive fördern und nicht etwa das Negative hervorheben. ((( Aufgrund einer superprovisorischen Massnahme musste dieser Satz entfernt werden. )))
Auch die negative Kritik wird ignoriert. Was daran positiv sein soll bleibt unklar.

Claude

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 Unvegan-UL auf der Veganmania Schweiz: Universelles Leben aktuell
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/9177/9178

Datum: 30.08.15 18:50


Aus diesem Anlass habe ich mir mal wieder den UL-"Christusbetrieb" "Lebe gesund Versand" sowie (da ich vor zwei Wochen zufällig in Marktheidenfeld war) das Einkaufsland "Alles für alle" angesehen.

Die Internetpräsenz des Versands prahlt mit "100%" Veganismus:


Weit her ist es damit nicht, ein paar Klicks weiter finden wir "Blütenhonig":

Was immer die Zutat "N" ist, der Honig ist offensichtlich vegan, da "ohne Milch, ohne Ei", n'est-ce pas?
Zitat:
»Ich wurde von fleißigen Bienen auf den Feldern des Friedfertigen Landbaus und Lebe Gesund-Apfelgärten gesammelt.« https://www.lebegesund.de/bluetenhonig-6lee4k1p6g6.html

Sagt der Honig. Fragt sich, wer den Honig da verstreut hat auf den Feldern. Die Fakten zu Bienengesammeltem Bienenerbrochenem sind hier zu finden: http://maqi.de/txt/bienenerbrochenes.html.

Die Universelles Leben-Proaganda behauptet dagegen:
Zitat:
Bei unserem Naturhonig werden weder Tiere noch Natur ausgebeutet. Der Überschuss an Honig muss von unseren Imkern, aufgrund der Verkleinerung der Behausung für den Winter, geerntet werden. Ein Bienenvolk verkleinert sich von Natur aus im Winter von ca. 60.000 Bienen auf ca. 10.000 Bienen. (a.a.O.)
Ganz schön blöd, diese Bienen, massenhaft überflüssigen überschüssigen "Honig" zu "sammeln", den die lieben Imker dann freundlicherweise beseitigen.

Apropos Schweiz, beim Schweizer Ableger "bllib gsund" lesen wir:
Zitat:
In und rund um die Obstgärten wurden Bienenweiden mit vielerlei Blüten und Blumen angelegt. So finden unsere Honig- und Wildbienen ein reichhaltiges Nahrungsangebot vor. Auch die Wissenschaft hat mittlerweile erkannt, dass von Bienen bestäubte Äpfel eine bessere Qualität aufweisen. http://www.bliib-gsund-versand.ch/apfelchips
Welche "Wissenschaft" das wohl ist? Theologie vielleicht?

Apropos Theologie, es wird ja von dumpfen Kunden der "Christusbetriebe" immer wieder gern behauptet, sie seien "noch nie missioniert" worden. Auch wenn sich beim Lebe-gesund-Versand für nur fünfundreißig Euro folgendes erwerben lässt:


Zitat:
Wunderschöne Naturaufnahmen aus dem Land des Friedens, das die Internationale Gabriele-Stiftung im Herzen Deutschlands aufbaut.

Dieser Bildband lädt dazu ein, die Schönheit und Vielgestaltigkeit der Schöpfung auf sich wirken zu lassen und sich selbst als Teil der Schöpfung zu begreifen. Es ist der freie universale Geist, der All-Geist, der alles durchwirkt und der als Lebensodem jedes Wesen durchpulst. Daher strahlt uns das Göttliche durch jeden Baustein der Natur zu: Lebe mit mir - ich bin ein Bewusstseinsaspekt in deiner Seele!

Die Bilder von Tieren, Pflanzen oder Mineralien können helfen, in ruhigen Augenblicken diesen Leitgedanken auf sich wirken zu lassen. https://www.lebegesund.de/geschenk-ideen/lebe-mit-mir-ich-bin-ein-bewusstseinsaspekt-in-deiner-seele-jr6413v4w47.html
Das reicht inzwischen bis nach Afrika:


Aber das hat natürlich, ebenso wie Hexenverbrennung oder IS-Terroranschläge, "nichts mit Religion zu tun".

Noch klarer wird das bei einem Besuch im Einkaufsland "Alles für alle". Bei meiner Expedition stieß ich rechts gleich auf das italienische Restaurant. Einige der Gerichte waren als "vegan" deklariert, überwiegend gab es aber Drüsensekretkäsepizza etc.

Dann folgte die Kosmetikabteilung, die u.a. Dachshaarpinsel und Schwämme (Porifera) verdealt. Neben der Kasse eine Spendendose.

Die Backwarenabteilung zeichnet ebenfalls einiges als "vegan" aus. Was im Umkehrschluss bedeutet ... aber sicherheitshalber fragte ich nach: "Woraus ist denn die 'Butter' auf den 'Butterbrezeln'?" - "Das ist normale Butter, also öko halt. Aber ich habe auch Margarine hinten, ich könnte Ihnen auch eine vegane machen." Aha. Gegenüber großformatige Werbeplakate der Gabriele-Stiftung.

Die Supermarkt-Abteilung bot u.a. Leichen (als Hundenahrung) sowie ein Kühlregal voller Drüsensekretprodukte verschiedener Spezies, auch eihaltige Nudelprodukte waren vorhanden. Außerdem gab es Elmex-Zahncreme (mit Rinderfett, wenn ich mich recht erinnere) uvm., leider war ich in Eile.

Das Cashmere-Paradies, der Name lässt es ahnen, bot diverse Tierhaare (v.a. Schafwolle).

Ob die Möbel im Glitzerstübchen alle vegan sind kann ich nicht sagen - ich frage mich allerdings, wer sowas kauft. Das Design erinnert an ein Edelbordell im 19. Jahrhunderts, würde ich sagen. Kunden waren in den weitläufigen Räumen jedenfalls keine, die telefonierende Verkäuferin warf mir nur einen Blick zu und schwatzte weiter. Vorbeirollendes Tumbleweed hätte mich auch nicht überrascht. Aber auch die anderen Teile des "Einkaufslands" wirkten verwaist, insgesamt sah ich drei oder vier Kundinnen.

Alles in allem alles beim Alten im Alles für alle und bei U[nvegan]L.

Achim

(meine Hervorhebungen, in den Screenshots: gelb)

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 Re: Veganmania Schweiz
Name: David Salzberg Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/9177/9180

Datum: 02.09.15 23:19


ICh würde mir gerne mal die antisemitischen Texte von UL oder Vgt ansehen. Ich bin Jude und werde an der Veganmania 2015 auftreten.
Sie können mir die BEiträge auch per Mail zusenden. Meine Mail-Adresse haben sie ja jetzt. Vielen Dank.

Freundliche Grüsse
David Salzberg

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 Re: Veganmania Schweiz
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/9177/9181

Datum: 03.09.15 23:02


> ICh würde mir gerne mal die antisemitischen Texte von UL oder

Siehe http://maqi.de/universellesleben.

Achim

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 Swissveg und Kritik.
Name: ClaudeClaude Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/9177/9267

Datum: 13.01.17 14:30


Swissveg postet weiterhin Werbung für esoterischen Unsinn. Dass sowas kritisiert wird sollte eigentlich auch den Leuten von Swissveg unterdessen klar sein. Besonders wenn sie einen Werbebeitrag für Hochleistungsmixer in einer Boulevardzeitung verlinken.

Leider habe ich keine Screenshots mehr von den gelöschten Kommentaren. Interessant aber, dass Swissveg zuerst schreibt, die würden "sachlichen Postings ohne Beschimpfungen stehen" lassen, dann aber die satirischen(?) Kommentare von Kurt Schwendimann trotzdem löscht.

Das ist typisch. Zuerst wird darauf eingegangen und so getan als ob sie andere Meinungen erlauben. Dann wird gelöscht und blockiert. Bei mir war das genau so, als ich Swissveg wegen der Beteiligung von VgT und UL and der Veganmania kritisierte.

Swissveg toleriert andere Meinungen. Und löscht sie dann.

Dabei spielt es keine Rolle wie sie bei anderen ankommen. Dies ist fatal, da Swissveg den Eindruck erweckt sie würden Veganismus in der Schweiz repräsentieren.

Claude






Zitat:
Wir wollten den Artikel nicht in seiner Produktplatzierung unterstützen, sondern ihn als Anstoss nehmen, um einerseits auf Darmerkrankungen durch die heutige Lebensweise hinzuweisen und andererseits, um die pflanzenbasierte Ernährung zu erwähnen. Wir lassen alle sachlichen Postings ohne Beschimpfungen stehen – auch wenn sie nicht unserer Meinung entsprechen. Swissveg - vegetarisch - vegan toleriert andere Meinungen.


https://www.facebook.com/swissveg/posts/1400107603396427?match=dGF0c8OkY2hsaWNo

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 Veganmania Schweiz 2017
Name: ClaudeClaude Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/9177/9272

Datum: 20.05.17 11:05


Morgen ist wieder "Vegan"mania in der Schweiz.

Kurzes Update:

VgT und UL sind wieder dabei.

Nicht bekannt ist mir, ob Metzger nun auch vertreten sein werden. Immerhin fragte Swissveg damals:
Zitat:
Ist jeder Metzger/Bauer ein Tierquäler?

www.swissveg.ch/Hetzkampagnen

Solche Hetzartikel, auch die von VgT, sind auch weiterhin online.

Tagesanzeiger schreibt von "rund 40 laufenden Verfahren". Zwei davon betreffen mich. Dazu habe ich eine Gegenklage eingereicht.

Erwin Kessler fiel auch in den letzten Jahren mit diversen Aussagen auf:

Zitat:
"Linksextrem" ist für die Hauptdrahtzieher zutreffend, aber nicht alle Linksextreme sind so bösartig. Sie sind tatsächlich links-emanzipatorisch bis linksextrem und verwenden für ihre Kampagne gegen mich und den VgT faschistische Diskriminierungs- und Terrormethoden an, eben linksfaschistisch. Der Begriff ist nicht von mir erfunden worden.


Zitat:
Die allgemeine Bedeutung von links-faschistische entspricht nicht deinem Verständnis, sondern wie ich das definiert habe. Es geht um Methoden. Die linksextremen Tierrechtsgruppen, welche diese Kampagen ausgelöst haben, streben eine Rote Revolution an. Dazu bedienen sie sich faschistischer Terror- und Diskriminierungsmethoden.

www.facebook.com/erwin.kessler.5/posts/1819954021355502

Zitat:
Aber am schlimmsten ist, dass diese anonymen Verleumdungen von Dutzenden links-emanzipatorischen Nachläufern fanatisch weiterverbreitet wurde. Indyvegan hät aus der Anonymität heraus nichts bewirken können, ohne diese Nachläufer, so wie auch Hitler ohne Nachläufer ein unbedeutender Psychopath geblieben wäre.

www.facebook.com/erwin.kessler.5/posts/1805675912783313
[Anmerkung: Ich kann mich gar nicht erinnern etwas von Indyvegan geteilt zu haben.]

Zitat:
Es fällt schwer, nicht rassistisch zu sein...

www.facebook.com/vgt.ch/posts/786651121372592
[Anmerkung: Der Satz wurde später entfernt. Siehe Bearbeitungsverlauf.]

Auch interessant:
In der Osterausgabe der VgT Nachrichten (17-1, Seite 3) wird nicht von ostereier- und schafkskinderfressenden Schlachtschussapparat-Christen geschrieben.
Er schreibt auch "Gewohnheiten ändern [verlangt] Willenstärke". Seine Sprachgewohnheiten konnte er bisher nur wenig ändern. Fehlt es ihm an Willenstärke?

Claude

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 Re: Veganmania Schweiz 2017
Name: Michael Bont Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/9177/9283

Datum: 26.11.17 10:23


Im print screen (facebook) schreibt hirne einen kommentar. Soweit ich weiss, handelt es sich bei hirne um ein profil von Winger. Dieser war bei indyvegan aktiv. so ganz unrecht hat Kessler bei der Kritik von indyvegan nicht...

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 Re: Veganmania Schweiz 2017
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/9177/9284

Datum: 26.11.17 14:59


Michael Bont schrieb:
>
> Im print screen (facebook) schreibt hirne einen kommentar.
> Soweit ich weiss, handelt es sich bei hirne um ein profil von

Kannst Du das mal für Laien übersetzen? Wovon redest du?

> Winger. Dieser war bei indyvegan aktiv. so ganz unrecht hat
> Kessler bei der Kritik von indyvegan nicht...

Wie ich in anderem Zusammenhang http://www.maqi.de/universellesleben schrieb: "die Kritik ist analog zu der von Rinder- an Straußenzüchtern und umgekehrt: berechtigt, aber eigennützig motiviert". Ich als Tierrechtler kritisiere natürlich sowohl Rinder- als auch Straußenzüchter.

Und was willst Du mit Deinem beitrag nun eigentlich sagen?

Achim

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 Re: Veganmania Schweiz 2017
Name: Michael Bont Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/9177/9285

Datum: 26.11.17 19:44


Es ist witzig, dass beim facebook print screen ein Kommentar von Hirne drauf ist. Hirne ist ein Sockenpuppen-Account von Winger, welcher Teil von indyvegan ist.

Kessler wurde von indyvegan verleumdet. Der print screen dokumentiert schön die Aktivität von indyvegan. Die Aktivität von indyvegan stützt die Aussagen von Kessler.

@Claude: Wurden jetzt die Verfahren, welche gegen dich laufen zu einem einzigen zusammengefasst?

@Achim: Die indyvegan-story hast du auch mitbekommen oder? -Ansonsten macht die Diskussion nicht viel Sinn.

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 Re: Veganmania Schweiz 2017
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/9177/9286

Datum: 26.11.17 19:50


Michael Bont schrieb:
>
> Es ist witzig, dass beim facebook print screen ein Kommentar

Welcher "facebook print screen"?

> @Achim: Die indyvegan-story hast du auch mitbekommen oder?

Welche "indyvegan-story"?

> -Ansonsten macht die Diskussion nicht viel Sinn.

Vielleicht verzichtest Du einfach darauf, nahezu ausschließlich Insider-Anspielungen hier reinzukippen und das dann "Diskussion" zu nennen?

Wenn Du was zu sagen hast, sag's.

Achim

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 Re: Veganmania Schweiz 2017
Name: Michael Bont Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/9177/9288

Datum: 26.11.17 20:03


Claude hat in diesem Thread in seinem Post vom 13.01.17 einen print screen eingebunden. Darauf siehst du den Post von Hirne.

Ebenfalls in diesem Thread hat Claude Aussagen von Kessler über indyvegan zitiert.

Kombinierst du das mit meinen Infos zu Hirne, merkst du dass der print screen Kesslers Aussagen stützt.

Claude und Kessler stehen sich, soviel ich weiss, wegen Claudes Aussagen vor Gericht gegenüber.

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 Re: Veganmania Schweiz 2017
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/9177/9290

Datum: 26.11.17 21:14


Michael Bont schrieb:
>
> Claude hat in diesem Thread in seinem Post vom 13.01.17 einen
> print screen eingebunden. Darauf siehst du den Post von Hirne.

Aha.

> Ebenfalls in diesem Thread hat Claude Aussagen von Kessler
> über indyvegan zitiert.
>
> Kombinierst du das mit meinen Infos zu Hirne, merkst du dass
> der print screen Kesslers Aussagen stützt.

Nein.

> Claude und Kessler stehen sich, soviel ich weiss, wegen
> Claudes Aussagen vor Gericht gegenüber.

Und weiter?

Achim

PS: Deinen Link zu der Hetzseite habe ich entsorgt. Forenrichtlinien beachten.

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 Re: Veganmania Schweiz
Name: Michael Bont Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/9177/9292

Datum: 26.11.17 22:17


Hauptsache Claude bekommt vor Gericht was er verdient.

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 Re: Veganmania Schweiz
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/9177/9293

Datum: 27.11.17 18:52


Michael Bont schrieb:
>
> Hauptsache Claude bekommt vor Gericht was er verdient.

Also Freispruch.

Wessen Sockenpuppe dieser „Michael Bont“ wohl ist?

Achim

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 Swissveg: Veganismus -> Gemüse wird knapp
Name: ClaudeClaude Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/9177/9299

Datum: 06.01.18 12:01


20 Minuten hat gefragt:
Was passiert, wenn wir einen Monat vegan leben?

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Veganismus-ist-kein-Allerheilmittel--12603944

Gemeint sind die Schweizer und nur einen Monat, weil die Aktion von Tier im Fokus dies so vorschlägt.

Swissveg wird oft befragt, wenn es um Veganismus geht. Ihre Antworten fallen mir immer wieder negativ auf.

Auf die Frage, was passieren würde, wenn in der Schweiz alle vegan würden, sagt Swissveg:

Zitat:
Würden plötzlich alle Schweizer vegan leben, dann könnte das Gemüse rasch knapp werden, befürchtet Danielle Cotten vom Verein Swissveg, die die Aktion grundsätzlich befürwortet.


Es wäre sicher schwierig über Nacht umzustellen. Aber dieses Szenario ist rein hypothetisch, stellt es aber so dar, dass auch auf längere Zeit ein Mangel bestehen würde.
Auch wenn alle am 1. Februar vegan würden, so könnte problemlos importiert werden. Die Schweiz importiert ohnehin schon einiges und das "Futter" könnte teilweise auch von uns Menschen gegessen werden.
Diverse Rüben, welche zur "Mast" von Schweinen angebaut werden, könnten auch von Menschen konsumiert werden.
"Futtermais" ist nicht so süss wie Zuckermais, kann aber durchaus gegessen werden.

Swissveg geht von einer Situation aus, die ohnehin nicht eintreffen wird. Aber dies war die Frage von 20 Minuten und man müsste sich schon überlegen wie man genügend vegane Nahrung aufbringt.

Richtig absurd ist dann diese Aussage:
Zitat:
Der Fleischmarkt würde noch stärker subventioniert als bisher – der Bund greift bei solchen Fällen immer ein.


Aber der Bund ist dann auch vegan. Wieso sollten diese einen Markt unterstützen, welchen die Politiker alle selbst ablehnen? Auch wenn es nur für einen Monat wäre, müssten diese eine Lösung finden für diesen Monat und sich darauf vorbereiten, dass einige nach dem Monat weiterhin vegan bleiben.

Zitat:
Sinnvoller sei deshalb ein stetiger, nachhaltiger Rückgang der Nachfrage.


Dies ist sicher realistischer, wie auch Tobias Sennhauser von Tier im Fokus erklärt. Aber wieso sinnvoller? Die Schweiz ist zwar nicht in der EU, aber welchen Einfluss hätte sie auf andere Europäische Länder?

Zitat:
Wenn man seine Ernährung von heute auf morgen umstellen müsse, könne das überfordernd und frustrierend sein


Möglicherweise hat 20 Minuten Veganismus mit einer Ernährungsweise verwechselt. Aber Swissveg hätte dies erklären können, statt zu sagen es sei "überfordernd und frustrierend".

Zitat:
obwohl der Umstieg auf die vegane Ernährung nicht so aufwendig ist, wie man annimmt


Das muss man nur annehmen, wenn man Swissveg zuhört.

Claude

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 Swissveg: Und was stört das nun die Veganer?
Name: ClaudeClaude Permalink: https://tierrechtsforen.de/2/9177/9307

Datum: 22.08.18 11:44


Zitat:
Es ist den wenigsten Menschen bekannt: Die riesigen Mengen an Fäkalien, die von unseren "Nutztieren" und insbesondere auch von den Mastpoulets anfallen, werden als Dünger auf Schweizer Anbauflächen verteilt. Selbst Bio-Gemüse darf mit den gefährlichen Pouletfäkalien gedüngt werden.
Häufig wird Gemüse auch roh gegessen – entsprechend sind alle, die dieses Gemüse verzehren, nochmals einer gewaltigen Gefahr ausgesetzt, Antibiotika-resistente Keime aufzunehmen. Selbst vegan lebende Menschen können aufgrund des unverhältnismässigen und unaufhörlichen Appetits auf Fleisch der Omnivoren auch bei Bio-Gemüse mit ESBL in Kontakt kommen. Wir sind der Meinung, dass die Behörden handeln müssen und uns Menschen stärker schützen und aufklären sollen.


Quelle: www.swissveg.ch/HuHngesund

Sie stellen es also so dar, als ginge es beim Veganismus nur um die eigene Gesundheit.

Selbst bei "Ethik" geht es nicht um Tierrechte.

Besonders absurd ist dies, wo sie doch aktuell gegen diverse andere Organisationen hetzen, welche reformistische Strategien verfolgen (Massentierhaltungsinitiative). Diese Kritik wäre eigentlich angebracht, aber sie richten sie nur gegen solche, die sich von Swissveg und VgT distanzieren.

"huhngesund" ist keine Initiative. Es ist eine Aufklärungskampagne. Eine Aufforderung vegan zu leben konnte ich aber nicht finden.

In den Sozialen Medien konnte ich häufig sehen wie sich sich als die einzig wahren Veganer ausgeben, aber ihre eigenen Aktionen sind mindestens genau so reformistisch und beziehen sich auf opportunistische Themen wie Gesundheit und Umwelt statt Tierrechte. Es erweckt den Eindruck, dass sie "alternative" Haltung der Tiere und "schonende Schlachtung" fordern.

Auch peinlich:
Zitat:
Etwa 20 Gramm Eiweiss sind in 100 Gramm Pouletbrust enthalten. 28 Gramm Eiweiss sind in 100 Gramm roten Linsen enthalten


Gemeint sind wohl ungekochte Linsen. Denn gekochte enthalten keine 10g Protein pro 100g. Derart viele Proteine sind nicht nötig und wer Muskeln auf bauen will nimmt sowieso Proteinpulver. Sie schreiben zwar "ein Proteinmangel ist höchst unwahrscheinlich", aber diese lächerlichen Gegenüberstellungen verstärken nur das Vorurteil Veganer haben keine Ahnung.

Claude

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