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 "Meine Erlebnisse mit Maqi"
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/4/2342

Datum: 18.11.04 13:04
Dieser Beitrag wurde 26047 mal gelesen

Wer keine Argumente gegen Maqi hat, muß gegen Maqi hetzen und Lügen verbreiten. Da es offensichtlich keine ernstzunehmende Kritik an Maqi gibt, sieht das dann z.B. so aus [Nachtrag: siehe auch Glanzstücke argumentativer Bankrotterklärungen]:

"marie" 18.11.2004, 11:54

Zitat:

Meine Erlebnisse mit Maqi

Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich dies hier veröffentlich soll. Hat Maqi solch eine harsche Kritik wirklich verdient? Maqi zählt schließlich zu den besseren Tierrechtsinitiativen, zu denen, die den konsequenten Veganismus fordern und - zumindest auf den ersten Blick - auch dafür einstehen. Doch was ich bei Maqi erlebt habe, ist menschenverachtend und teilweise auch tierrechtsfeindlich. Ich möchte nicht, dass auch anderen das widerfährt, was ich bei Maqi erleben musste.

Alles fing damit an, dass ich aus meinem vegetarischen Dornröschenschlaf durch diverse Ausgaben der Tierbefreiung und anderer Tierrechtszeitungungen "wachgeküsst" wurde. Nachdem ich meine Ernährung umgestellt hatte, mich meine Lederschuhe entledigt hatte, begann ich nach Gleichgesinnten zu suchen. Ich wollte mich nicht länger nur damit begnügen, durch meinen Verzicht auf tierliche Produkte passiven Widerstand zu leisten, sondern ich wollte auch auf die Straße gehen, demonstrieren und ganz unmittelbar Tiere befreien. Als ich auf die Webseite von Maqi gestoßen bin und ihre Bilder von Tierbefreiungen und Auslegeaktionen sah, war ich gleich Feuer und Flamme für diese Form der Tierrechtsarbeit und war festen Willens, mich Maqi anzuschließen.
Dies ging auch unkomplizierter als gedacht: Ich schrieb Achim eine kurze Mail, dieser fragte mich, ob ich mich mit der Maqi-Agenda identifizieren konnte, darauf folgte ein kurzer „Kontrollanruf“ von Tanja (wie sie mir später erklärte, wurde in der Vergangenheit mehrfach von verblendeten Hetzern versucht Maqi zu unterwandern, darum sei diese Vorsichtsmaßnahme nötig geworden) - und schwups war ich dabei. Alle hießen mich herzlich in ihrer Mitte willkommen und ich durfte auch gleich bei der nächsten Tierbefreiung dabei sein. Tagelang davor konnte ich nicht schlafen, mir war ganz übel vor Angst und Aufregung. Als es dann endlich die Nacht der Befreiungsaktion war, wich meine anfängliche Angst einem Gefühl des Tatendrangs gewichen. Ich wartete am vereinbarten Treffpunkt auf Achim und Tanja, als ihr Wagen vorfuhr, begann mein Herz wieder schneller zu schlagen. Mir wurde ein bisschen mulmig bei dem Gedanken, gleich zu den beiden ins Auto zu steigen, ich verspürte Ehrfurcht vor ihnen und ihrer Arbeit und war mich unsicher, wie ich ihnen begegnen sollte. Doch meine Unsicherheit war schnell verfolgen, als Tanja aus dem Auto sprang und mich umarmte. Während der Fahrt machten Achim und Tanja Späße darüber, dass ich mich ja vor ihnen in Acht nehmen soll, denn Achim wäre in Wahrheit ja Kannibale und würde Menschen fressen, wenn man den Gerüchten, die von tierrechtsfeindlichen Veganer in die Welt gesetzt werden, glauben darf.
Mir brannte jedoch eine Frage auf der Zuge: Wo würden die heute befreiten Hühner eigentlich untergebracht? Ich wagte sie anfangs nicht zu stellen, weil ich Angst hatte, dass sie dumm erscheinen könnte, dann habe mich jedoch dazu überwundern. Kaum hatte ich die Worte ausgesprochen, erklärte Tanja mir vergnügt, dass sie die Hühner noch heute Nacht auf einem Rastplatz übergeben würden. Zum Glück hätte sie ganz kurzfristig noch einem Platz für die Hühner gefunden, nachdem die Familie, die ursprünglich die Hühner haben wollte (Tanja hat wirklich „haben“ gesagt), sich nicht mehr gemeldet hätte. Ich traute meinen Ohren nicht: Tanja wollte die Hühner auf einem Rastplatz irgendwo im nirgendwo übergeben?! Ich hakte weiter nach, woher sie die Leute denn kennen würde. Tanja gestand ein, zwei Tage vor der Aktion kurz mit ihm telefoniert zu haben, und sie würde da auf ihre Menschenkenntnis vertrauen. Bevor ich etwas erwidert konnte, beschwichtigte sie mich, dass es natürlich mal passieren könnte, dass die Hühner bei einem Verantwortungslosen Menschen laden würden, aber das sei noch nie vorgekommen. Außerdem hätten die Hühner so zumindest eine Chance zu überleben, in der Legebatterie würden sie jedoch in jedem Fall sterben. Die Hühner würden meistens bei Vegetarier untergebracht, die ihnen ein liebevolles zu Hause bieten könnten. Ich war etwas irritiert, wo doch Vegetarier laut Achim Mörder sind. Meine Frage, warum die Hühner nicht bei Veganer untergebracht würden, beantwortete mir Achim damit, dass dies nicht effektiv wäre. Denn da die Hühner naturgemäß nun einmal Eier legen, kann durch die Unterbringung der Hühner bei Vegetariern oder auch Leichenfressern, die versprechen die Hühner nicht zu schlachten, viel Leid verhindert werden. Dann rechnete er mir vor, wie lange ein Huhn für ein Ei gequält wird, wie viele Eier die befreiten Hühner durchschnittlich legen und wie viel Hühner weniger gequält werden, wenn sie die ohnehin vorhanden Eier der befreiten Hühner essen, anstatt welche aus der Legebatterie kaufen.
Mir erschien das damals logisch und ich pflichtete ihm bei. Heute sehe ich die Dinge ein wenig anders, weil ich mich frage, wie diese Vegetarier denn jemals Veganer werden sollen, wenn sogar Tierrechtsinitiativen wie Maqi ihnen die Eier frei Haus liefern.

Nach gut einer Stunde Autobahn waren wir kurz vor dem Ziel, wir steigen weil wir uns den Rest des Weges zu Fuß bahnen mussten. Auf dem Parkplatz erklärte Achim mir noch mal kurz, wie ich vorgehen soll und worauf ich zu achten habe. Ich sollte die Käfige nach möglich schwer verletzten Hühnern durchsehen, möglichst solche ohne Federn und mit schlimmen Wunden am Körper. Sobald ich einen Kandidaten gefunden hätte, sollte ich Tanja oder Achim Bescheid geben. Außerdem fragte er mich, ob ich mit der Kamera umgehen könnte, weil er noch dringend Fotos bräuchte. Ich meinte, dass ich es ja mal versuchen könnte und er übergab mir seinen Fotoapparat.

Langsam stieg die Nervosität in mir hoch, während wir mit Zangen, Taschenlampen, Transportkisten und Fotoapparat durch die Felder streiften, die die Legebatterie umgaben. Achim gab es ganz schönes Tempo vor und ich musste mich bemühen, überhaupt Schritt halten zu können. Er fuhr mich mehrfach an, dass das schneller gehen müsste.

Endlich erreichten wir die Legebatterie um Achim brach das Schloss auf, als mir der Geruch des Todes in die Nase kroch und ich die unzähligen Hühner in den Käfigen sah, als mir das Ausmaß des Elends bewusst wurde, wurde mir kurz schwarz vor Augen und Achims Kamera glitt mir aus der Hand und fiel zu Boden. Darauf hin schrie mich Achim an, wie ich nur so ungeschickt sein könnte, dass ich das Projekt gefährdete und er ohne Kamera nun aufgeschmissen wäre. Tanja ermahnte ihn zur Ruhe, bedeute mir jedoch, dass ich nun besser draußen bleiben sollte, während Achim und sie sich in das Gebäude begaben. Ich stand da wir versteinert mit Tränen in den Augen, ich hatte nicht erwartet so von Achim und Tanja behandelt zu werden. Ich kam mir so hilflos und nutzlos vor, es war wirklich blöd und ungeschickt von mir die Kamera fallen zu lassen. Was sollte ich nur tun? Doch bevor ich meinen Gedanken zu Ende denken konnte, stürmten Achim und Tanja aus der Legebatterie. Ich wusste nicht was los war, rannte den beiden aber so schnell ich konnte hinterher.
Keuchend am Auto angekommen, sprangen wir herein, noch immer wusste ich nicht, was eigentlich passiert war. Noch bevor Achim den Motor anließ, begann er zu fluchen, dass es alles nur meine Schuld ist. Jemand hätte uns wohl bemerkt, denn das Licht sei angegangen und jemand hätte gerufen.
Die Autofahrt über musste ich mir anhören, dass ich an allem Schuld sei, dass nun 10 Hühner sterben müssten, weil ich nicht besser aufpassen konnte. Das war der reine Psychoterror.
Ich ließ mir das nicht bieten und wehrte mich, indem ich ihn darauf hinwies, dass ich zwar Kamera fallen gelassen habe, aber er es war, der lauthals gewütet und uns damit wohl hat auffliegen lassen. Das war wohl zuviel: Achim fuhr am nächsten Rastplatz raus und schmeiß mich raus. So stand ich da, in der Kälte der Nacht auf einem Autobahnrastplatz. Zum Glück hatte ich wenigstens ein Handy dabei und konnte mir ein Taxi rufen.

Zwei Tage später rief Tanja mich dann an und erklärte mir, dass Achim vielleicht überreagiert hätte, aber ich offensichtlich für Tierbefreiungen nicht geeignet wäre, weil ich psychisch labil sei. Dafür würde ja auch meine Bulimie sprechen.

Die im Forum und Mails immer als so lieb und nett auftretende Tanja kann noch verletzender sein als Achim, denn sie versteht es messerscharfe Worte hübsch zu verpacken.

Wie können Menschen einerseits sich für Tierrechte engagieren und andererseits so mit Menschen umgehen? Schließlich sind Menschen auch Tiere.
Auch frage ich mich, worum es Achim eigentlich wirklich geht: Denn ein ist klar, in dieser Nacht wurden keine Hühner befreit, trotzdem ließ er einen Tag später eine Pressemitteilung heraus, in der es hieß, Maqi habe wieder Hühner das Leben gerettet.

In meinen Augen möchten sich Achim und Tanja (und aus mehr Aktivisten besteht Maqi derzeit nicht) über die Tierrechtsarbeit massiv in Szene setzen. Dafür spricht neben so heldenhaft geschrieben Texten und Pressemitteilungen auch die Tatsache, dass Achim minutiös Buch über jedes befreite Tier führt, doch im Gegensatz zu einem guten Buchhalter flunkert er da schon mal ein bisschen.


SO fabuliert "marie" im Pseudoveganet-Deppen-Forum.

So weit so gut, sollte man meinen - eigentlich müßte jeder dieses von offensichtlichen Lügen nur so strotzende Märchen als solches erkennen.

Nun ja, jeder, der mehr als zwei vernetzte gehirnzellen sein eigen nennt - daher steht es ja am richtigern Platz.

Die Reaktionen sind bezeichnend:




Zitat:

thomas Bad Dürkheim, 18.11.2004, 12:20

@ marie Meine Erlebnisse mit Maqiantworten
Sehr mutig!

Ergänzend wäre noch Datum interessant, klingt jedenfalls nicht erfunden und passt schon zu dem Bild von Achim & Tanja.

Schade, dass Tierrechtler teilweise so "miteinander" umgehen.
Fast noch mehr zu bedauern, dass die AVler wieder was zum Futtern haben



Zitat:

agent_X Hexland, 18.11.2004, 12:38

@ marie Meine Erlebnisse mit Maqiantworten

Vielen Dank marie, für deine Entscheidung, diesen Beitrag hier zu veröffentlichen.

lg vom agenten


Daß diese Typen völlig verblödet sind, ist ja nun kein Geheimnis - (ich erinnere nur an solche Gemmen wie des Agenten verschwunden Aromen oder aber ihre permenente Halluzination bezüglich multipler Persönlichkeiten), aber sie schaffen es immer wieder, ihre eigene Dummheit noch zu toppen.

Achim

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 "Meine Erlebnisse mit Maqi"   neu 
 Achim Stößer 18.11.04 13:04 
 *rofl*   neu 
 Tanja 18.11.04 13:38 
 Re: "Meine Erlebnisse mit Maqi"   neu 
 joel 18.11.04 13:51 
 Re: "Meine Erlebnisse mit Maqi"   neu 
 Achim Stößer 18.11.04 14:49 
 Re: "Meine Erlebnisse mit Maqi"   neu 
 joel 18.11.04 14:01 
 Marie fakelt nicht lang und entlarvt sich sehr schnell   neu 
 joel 18.11.04 14:48 
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 Achim Stößer 18.11.04 15:01 
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 Zacharias 18.11.04 19:26 
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 joel 18.11.04 19:47 
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 Achim Stößer 18.11.04 20:36 
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 Achim Stößer 18.11.04 15:43 
 Ist der Ruf erst ruiniert, lügt sich's völlig ungeniert   neu 
 Achim Stößer 18.11.04 16:26 
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 joel 19.11.04 09:12 
 Re: Marie fakelt nicht lang und entlarvt sich sehr schnell   neu 
 Achim Stößer 19.11.04 15:36 
 Ebenso: Kaplanisten   neu 
 Achim Stößer 19.11.04 20:30 
 Re: Ebenso: Kaplanisten   neu 
 Achim Stößer 19.11.04 20:38 
 Re: "Meine Erlebnisse mit Maqi"   neu 
 Knulprek 20.11.04 01:16 
 Re: "Meine Erlebnisse mit Maqi"   neu 
 Ava Odoemena 20.11.04 18:45 
 Re: "Meine Erlebnisse mit Maqi"   neu 
 blanci 20.11.04 23:45 
 Re:   neu 
 Achim Stößer 21.11.04 00:17 
 Re:   neu 
 blanci 21.11.04 14:23 
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 Achim Stößer 21.11.04 15:25 
 Re: "Meine Erlebnisse mit Maqi"   neu 
 Achim Stößer 03.12.04 08:50 
 Re:   neu 
 Michael 03.12.04 14:28 
 Re:   neu 
 Achim Stößer 03.12.04 15:32 
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 Achim Stößer 30.11.04 06:27 
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 Knulprek 06.05.05 21:23 
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 Achim Stößer 06.05.05 22:29 


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