Name: Ricarda Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42429/42433
Datum: 27.01.10 12:11
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Rabe schrieb:
>
> Wenn ich den Mensch als Tier betrachte, müsste ich doch auch
> sein Verhalten als natürlich und artgemäß betrachten, oder?
Meinst du das in Anspielung darauf, dass z.B. Löwen auch für ihr Überleben töten und z.B. Schlangen auch die Eier von anderen Arten essen? (Mir fällt dagegen keine einzige Art ein, die die Muttermilch einer anderen trinken würde. Zumindenstens nicht, wenn man die eigene Mutter als Alternative hat oder kein Baby mehr ist.)
Das Leben der Menschen ist ja alles andere als natürlich.
Menschen leben auf der ganzen Welt verteilt, obwohl sie im Grunde nur in wärmeren Umgebungen leben könnten, in denen es auch genug pflanzliche Nahrung gibt.
Keine andere Art verhält sich so wie Menschen, was nicht heißen soll, dass Menschen keine Tiere sind.
Wir haben ein Bewusstsein und das sollten wir auch benutzen.
Ich kann wählen, ob ich Leichenteile essen will oder nicht.
Ein Hund wird dagegen eher das Essen, was er kriegen kann.
Fleischhaltige Nahrung war sicher auch einmal wichtig für Menschen, aber das ist schon Ewigkeiten her.
Wie man an verschiedenen Faktoren sehen kann, ist es für den modernen Menschen auch eher ziemlich suboptimal Fleisch, Milch und Eier zu konsumieren.
Kannibalismus ist für uns auch unvorstellbar, dabei wäre das auch recht natürlich. Wo wir dann zu Speziesismus kommen.
Also, warum sollte ich keine Menschen essen, wenn ich Hunger habe? Warum trinke ich nicht die Muttermilch von meiner Nachbarin zum Frühstück?
Warum soll ich aber dennoch Kühe, Schweine, Hühner, etc. essen und die Muttermilch von einer Kuh oder einer Ziege trinken?
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