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 Maus im Keller
Name: JayJay Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400

Datum: 27.12.09 01:41


Hallo, ich hab heute Abend eine Maus im Wäschekeller entdeckt. Keine Ahnung wie sie hereingekommen ist, aber ich kann sie da allein schon wegen den anderen Mietern nicht einfach rumrennen lassen. Zum Aussetzen ist es doch sicher zu kalt, soll ich sie bei mir überwintern lassen? Bin grad am überlegen, wie ich das machen soll. Habt ihr ein paar Ideen? Hab ihr mal ein Stückchen Möhre und Wasser hingestellt für den Notfall...

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 Re: Maus im Keller
Name: TobiTobi Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400/42401

Datum: 27.12.09 10:38


Hey, Jay!
Eins gleich vorweg: Ich biete leider keine richtige Antwort, aber vielleicht eine kleine Entscheidungshilfe.

Bei mir wohnen drei Katzen, die oft (lebende) Mäuse bringen. Da fällt die Entscheidung leicht; ich fange die Maus (meist mit Hilfe eines Handtuches, das ich drüberwerfe) und setze sie wieder aus. Alles andere würde den sicheren Tod bedeuten. Allerdings kommt sowas idR ja nicht im tiefsten Winter vor und ein Freilassen wäre dann vermutlich keine vernünftige Lösung (wie Du ja schreibst).

Bevor andere Mieter sie evtl. töten oder sonstwie fangen (womöglich mit einer Schnappfalle), denke ich, dass es wohl besser ist, wenn Du sie fängst. Ich weiß nicht, ob Mäuse, wenn sie noch kein Winterquartier/kein Winterquartier mehr haben, sie sich jetzt noch eines suchen können bzw, ob sie überhaupt fett genug sind, um den restlichen Winter zu überstehen.
Ich kann mir denken, dass sie irgendwie in ihrer Winterruhe gestört wurde und nun einen neuen Ort gesucht hat, der zur Überwinterung geeignet ist. Vermutlich ist es im Waschkeller bei Dir nicht ganz kalt und da hat es sie eben hinverschlagen.
Ich denke allerdings, es könnte nicht ganz leicht sein, eine Maus in der Wohnung überwintern zu lassen.
Vermutlich wird die Wärme sie aktiv machen. Vielleicht solltest Du ihr ein "Nest" (mit Blättern, Heu, Zweigen und Erde in einem Karton oder so) bauen und irgendwo hinstellen, wo es kühl ist (weiß aber nicht, ob das viel Erfolg hat). Vielleicht reicht es, sie in einen Komposthaufen zu setzen, vielleicht ist es auch kein Problem, sie freizulassen. Vielleicht! Wie gesagt, habe ich leider keine Antwort.
Jedenfalls, wenn Du sie fangen willst, dann habe ich schon oft mit Lebendfallen Erfolg gehabt.
Dazu ist es aber günstiger, wenn sie hungrig ist, denn sonst geht sie wohl nicht in die Falle, die z.B. mit Brot bestückt ist.
Ich hoffe das Beste, viel Glück!

Tobi

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 Re: Maus im Keller
Name: martin Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400/42402

Datum: 27.12.09 12:06

Schwierige Frage. Vielleicht wäre es das beste, gar nichts zu machen. Da ich es für unwahrscheinlich halte, daß sie sich auf die Schnelle ein neues Quartier suchen kann, sollte man sie dort lassen. Wenn du ihr aber zusätzliche Nahrung gibst, könnte das bewirken, daß sie im Frühjahr nicht mehr rausgeht, und wenn du sie aufnimmst, daß sie abhängig wird oder wieder kommt.
Daher könntest du dich darauf beschränken aufzupassen, daß sonst niemand Fallen aufstellt. Wenn das jemand machen sollte, ist es das einfachste, die Fallen nur auszulösen statt wegzunehmen, dann denken sie, sie wären nutzlos und hören von selbst auf, welche aufzustellen.

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 Re: Maus im Keller
Name: JayJay Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400/42403

Datum: 27.12.09 17:13


martin schrieb:
>
> Schwierige Frage. Vielleicht wäre es das beste, gar nichts zu
> machen.

Ja, denke ich auch. Hab jetzt einfach mal den Weg in andere Kellerräume blockiert, dann kann sie in unserem Raum machen was sie möchte...

> sie dort lassen. Wenn du ihr aber zusätzliche Nahrung gibst,
> könnte das bewirken, daß sie im Frühjahr nicht mehr rausgeht,
> und wenn du sie aufnimmst, daß sie abhängig wird oder wieder
> kommt.

Ich hab aber Angst, dass sie dann verhungert. :-/
Ich denke, dass sie durch ein offenes Kellerfenster reingefallen ist, also kann sie von selbst wohl ohnehin nicht raus. Im Keller werden auch keine Lebensmittel gelagert und Insekten hab ich heute auch keine entdeckt. Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll. Im Frühjahr würde ich sie gerne rausbringen, aber bis dahin dauerts ja noch ein bisschen...

> Daher könntest du dich darauf beschränken aufzupassen, daß
> sonst niemand Fallen aufstellt. Wenn das jemand machen
> sollte, ist es das einfachste, die Fallen nur auszulösen
> statt wegzunehmen, dann denken sie, sie wären nutzlos und
> hören von selbst auf, welche aufzustellen.

Zum Glück ist der Raum in dem sie ist uns, da hat niemand was aufzustellen. Ich muss nur aufpassen dass sie nicht in die oberen Etagen kommt.

Vielen Dank für eure Hilfe.

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 Re: Maus im Keller
Name: martin Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400/42404

Datum: 28.12.09 09:44


> Ich hab aber Angst, dass sie dann verhungert. :-/
> Ich denke, dass sie durch ein offenes Kellerfenster
> reingefallen ist, also kann sie von selbst wohl ohnehin nicht
> raus.

Wenn du dir dabei sicher bist, kannst du sie fangen und davorsetzen. Dann dürfte sich zeigen, ob sie weggeht (weil sie woanders ein Lager hat) oder wieder zurückkommt.

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 Re: Maus im Keller
Name: TrolliTrolli Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400/42405

Datum: 28.12.09 23:41


Hallo Jay,

hoffentlich ist euer Keller mäusegeeignet. Mäuse fressen leidenschaftlich gern Styropor und div. Schaumstoffe, und verenden daran qualvoll. Ich würde eher fürs Einfangen plädieren.
Welche Maus ist es denn? Hausmaus? Feldmaus? Spitzmaus?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht gut ist, Brot als Köder zu verwenden. Die Mäuse kriegen davon Bauchkrämpfe, vielleicht wegen der Hefe. Ich lege lieber Nüsse und Dörrobst in die Falle. Spitzmäuse sind sehr stressempfindlich. Mir sind leider zwei Spitzmäuse in der Falle eingegangen, weil die schlichtweg der Schlag getroffen hat. Zuerst waren sie zutraulich-neugierig-wuselig, und bereits während des Raustragens aus dem Haus sind sie verendet. :-(
Seit der Zeit habe immer ein dunkles Tuch über die Falle gelegt, bevor ich die Mäuse transportierte.
Im Winter würde ich die Maus auch nicht ins Freie setzen.
Auch wenn mich sämtliche Landwirte jetzt nicht mehr lieb haben werden: Ich habe meine Mäuse immer in der Nähe eines Bauernhofes ausgesetzt, der rundum Getreidefelder hat. Im Winter würde ich sie am Scheunentor aussetzen. Sie wird schon erschnuppern, wo es warmes Heu, und wo es was zu Futtern gibt.

LG
Trolli

Es gibt ein Leben vor dem Tod.

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 gehäufte Verwendung speziesistischer Ausdrücke
Name: bunbury Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400/42408

Datum: 29.12.09 01:08


Hallo Trolli,

das sind zwar sicher durchaus wertvolle Hinweise und bestimmt auch ein hilfreicher Erfahrungsbericht (ich selbst kann zum Thema leider nicht wirklich etwas beisteuern), nur einige der von Dir verwendeten Begriffe sind speziesistisch, und sollten daher durch wertneutrale Äquivalente ausgetauscht werden. Sprich: aus "fressen" mach "essen", aus "verenden" und "eingehen" mach "sterben" usw. usf..

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 Re: gehäufte Verwendung speziesistischer Ausdrücke
Name: TrolliTrolli Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400/42410

Datum: 29.12.09 21:59


Danke für den Hinweis. Du hast absolut Recht. Schlechte Gewohnheiten sind hartnäckig, und poppen dann auf, wenn man nicht mehr mit ihnen rechnet. Ich werde mich wieder mehr darauf konzentrieren, wertneutrale Begriffe zu verwenden. Es ist ein Umlernprozess. Ich bin dabei. Versprochen!

LG
Trolli

Es gibt ein Leben vor dem Tod.

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 Re: Maus im Keller
Name: JayJay Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400/42411

Datum: 05.01.10 10:19


Hallo ihr Lieben,

von der Maus gibt es keine Spur mehr...
Weder Möhrchen noch sonstwas wurde beknabbert.
Ich werd so schnell wie möglich eine Lebendfalle zu besorgen.

Das Mäuschen könnte übrigens auch durch den Abfluss gekommen sein (was ich etwas gruselig finde)...

Wenn es etwas neues gibt, meld ich mich wieder.

Liebe Grüße

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 Mäuse im Bundestag - Politikerplage
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400/42415

Datum: 10.01.10 11:58


Im Bundestag gibt es derzeit (kältebedingt) ebenfalls "viele" Mäuse, so daß von einer "Mäuseplage" die Rede ist (was die da wohl für einen Schaden anrichten können?). Wie nicht anders zu erwarten werden sie ermordet. In einem Fernsehbericht, den ich dazu gesehen habe, lagen auf einem DIN-A2(?)-Blatt ca. ein Dutzend Leichen und eine Schlagfalle.

Meiner Einschätzung nach gibt es im Bundestag wesentlich mehr Politiker als Mäuse. Was für einen enormen Schaden die anrichten ist wohl klar. Eine Politikerplage. Da sollte vielleicht mal ein "Kammerjäger" etwas unternehmen?

Zitat:
Mäuseplage im Bundestag
10. Januar 2010, 04:00 Uhr

Der Bundestag leidet nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung unter einer Mäuseplage. Die Bundestagsverwaltung habe einen Kammerjäger beauftragt, der die Nagetiere im Paul-Löbe-Haus bekämpfen soll. In den vergangenen Tagen wurden in dem Gebäude mit Büroräumen der Abgeordneten etwa ein Dutzend Fallen aufgestellt und auch bereits einige Mäuse gefangen, sagte eine Bundestags-Sprecherin der Zeitung.

http://www.welt.de/die-welt/politik/article5792731/Maeuseplage-im-Bundestag.html


Zitat:
Bundestagsgebäude leidet unter Mäuseplage

(AFP) Berlin — Der Bundestag in Berlin leidet unter einer Mäuseplage. In dem zum Parlament gehörenden Paul-Löbe-Haus hat ein Kammerjäger bereits Fallen aufgestellt, wie eine Sprecherin des Bundestages der "Bild"-Zeitung sagte. Einige Mäuse seien darin gefangen worden. Die Ursache für die Mäuseplage liege "vermutlich in der lang anhaltenden Frostperiode".

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hIfVMmRiacxP0xkZVZSUvyyXda1w


Zitat:
Ungebetene Gäste im Deutschen Bundestag - Mäuse-Plage im Paul-Löbe-Haus

Berlin. Die Parlamentarier haben im Bundestag ungebetene Gäste bekommen. Die kleinen Nager haben sich im Paul-Löbe-Haus eingenistet.

Auf der Suche nach Nahrung und weil den Mäusen wohl die eisigen Temperaturen in der Umgebung des hohen Hauses etwas unbehaglich waren, haben sie sich wohl in die gut beheizten Räumlichkeiten zurückgezogen. Diese Entscheidung dürfte den Nagern nun zum Verhängnis werden, denn die Bundestagsverwaltung hat nun einen Kammerjäger beauftragt, der das Ungeziefer bekämpfen soll.

Es wird vermutet dass die Tiere eigentlich in den Uferbereichen der Spree zu finden sind, wo sie für normaler Weise in ihren eigenen “Behausungen“ unter der Erde leben.
Das Paul-Löbe-Haus befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Alsenblock am Südrand des Spreebogenparks. In dem Bau sind vorrangig Funktionsbereiche des Bundestags untergebracht, die für den reibungslosen Parlamentsbetrieb die Nähe zum Reichstagsgebäude erfordern. Zu diesen zählen 550 Büros für 275 Abgeordnete, 19 Sitzungssäle und etwa 450 Büros der Ausschuss-Sekretariate sowie ein Restaurant für Abgeordnete, Mitarbeiter und Besucher.

(msc) http://leipzig-seiten.de/index.php?option=com_content&view=article&id=8100:ungebetene-gaeste-im-deutschen-bundestag-maeuse-plage-im-paul-loebe-haus-&catid=39:politik&Itemid=60


Hilft Dir (bzw. "Deiner" Maus) jetzt natürlich nicht viel weiter, wollte ich aber mal gesagt haben.

Achim

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 Re: Maus im Keller
Name: Jan Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400/42423

Datum: 18.01.10 18:39


Da ist was wahres dran. An den Politikern.


Gibt es denn irgendeinen Weg Maeuse loszuwerden, ohne sie zu toeten oder zu quaelen? Ich bin zur Zeit in London und hier ist nichts mit Mauese leben einzufangen und irgendwo in die Wildnis abzusetzen. Und ehrlich gesagt gehen meine Mitbewohner/Supervisor davon aus dass es recht viele sind. Dazu will ich vielleicht noch sagen, dass ich seit 2 Monaten als Freiwilliger in einem Haus von 2 Menschen mit Lernbehinderungen wohne und die seit mindestens September oder unter Umstaenden schon laenger als einem Jahr Maeuse im Haus haben.
Ich persoenlich habe gar kein Problem mit den Maeusen. Meine "Mitfreiwillige" aber dafuer umso mehr. Schlagfallen sind auch schon gekauft (gluecklicherweise scheinen die aber nicht zu funktionieren). Aber sonst kommt naechsten Monat die Pestcontrol (die nicht wirklich nach Tierfreunden klingen).

Ich waere froh wenn irgendwem eine Loesung einfaellt, ich weiss keine.

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 Re: Maus im Keller
Name: TrolliTrolli Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400/42424

Datum: 18.01.10 23:34


Hallo Jan,
es fällt mir schwer zu glauben, dass es in ganz London keine Lebendfallen geben soll. Hier habe ich eine Idee gefunden:

Es ist leider furchtbarer Stress für die Tiere, wenn sie in einem glatten Gefäß gefangen sind. Wir hatten so ein armes Mäuschen mal in einem Eimer im Keller hopsen sehen. Ich finde, dass die Mäuse in einer räusenartigen Lebendfalle nicht diese Panik schieben.
Aber besser ein großes Glas, als der Henker.

Ein Jahr teilen sich die Leute ihr Zuhause mit den Mäusen, und jetzt auf einmal haben sie's eilig, die Mäuse zu töten??? Vielleicht kannst du Zeit rausschinden, um die Mäuse lebend zu fangen. Auf ein paar Tage kommt's doch nun wirklich nicht mehr an.

Warum habt ihr so viele Mäuse. Wo finden sie ihre Nahrung? Stehen Lebensmittel offen rum? Wieso könnt ihr keine Mäuse lebend in die Freiheit entlassen? Hat die Queen war dagegen, oder verdirbt das die irrwitzigen Immobilienpreise? ***läster***
Ich würde die Mäuse nachts in die Freiheit entlassen, wenn es nicht anders geht.

Trolli

Es gibt ein Leben vor dem Tod.

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 Re: Maus im Keller
Name: Jan Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400/42425

Datum: 19.01.10 18:20


Die Lebendfallen sind ja nicht das Problem, das Problem ist die fehlende Wildnis um mich herum.
Wenigstens wird es wieder waermer und es liegt schon einige Zeit kein Schnee mehr rum, aber wenn ich die Maeuse irgendwo in der Parallelstrasse aussetze, dann sind die doch wieder Ruckzuck im naechsten Haus und finden dort hoechstwahrscheinlich den Tod.

Eigentlich teilt sich nur eine Person schon so lange das Zuhause mit den Maeusen, doch bis die erstmal irgendwas mitkriegt, das dauert. Wie halt gesagt Lernbehindert, das ist der korrektere Ausdruck fuer geistige Behinderung bzw der von den Betroffenen bevorzugte.
Damals hatte sich nur eine andere beschwert und seit der Zeit stehen da, kleine Naepfe mit Gift oder irgendwas rum, dass aber entweder nie oder vor einem Jahr funktioniert hat.

Seitdem sind ist aber die eine Lernbehinderte gegangen, ein anderer und eine Freiwillige hinzugekommen und die fuehlten sich erst nach einer Weile gestoert und bis man denen geglaubt hat (oder was auch immer) hat es bis Anfang dieses Jahres gedauert, also dieses Monats. Davor hat die Voluntaerin schon mit anderen Fallen(unter anderem Klebefallen)in ihrem Zimmer versucht und meinte, wenn welche gefangen sind, soll ich die doch bitte toeten oder in den Muell werfen oder was auch immer, die Fallen haben aber auch nicht funktioniert.

Du glaubst nicht wie schwer es ist denen im Haus hinterher zuputzen, wobei wir nicht mal den Dreck der Lernbehinderten wegmachen sollen (ausser am Putztag)
Und ihr habt den Keller nicht gesehen. Ach und dies und das. Ich hab keine Lust zu erklaeren wie man mit Behinderten in aelteren Haeuser in England Maeuse bekommt.

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 Give mice a chance ==> Londoner Parks, Gärten
Name: TrolliTrolli Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400/42426

Datum: 19.01.10 21:02


Zitat:
Ich hab keine Lust zu erklaeren wie man mit Behinderten in aelteren Haeuser in England Maeuse bekommt.

Hast mich überzeugt. Ich will's gar nicht wissen, wie die Tiere ins Haus finden;-) Ein Ansatz wäre halt, das Haus essenstechnisch unattraktiv zu gestalten, indem Nahrung nagersicher verwahrt wird.

Zitat:
das Problem ist die fehlende Wildnis um mich herum.


"Wildnis" brauchen die Mäuse nicht unbedingt. Als "Kultur"folger fühlen sie sich durchaus auch in Parks wohl. Ich musste meine Mäuse auch immer einige km weg fahren. Dunkles Tuch über die Falle, ab in eine luftige Tasche, und schon kannst du die Mäuse umsiedeln. London ist doch sooooo grün, da sollte doch wohl auch was in deiner Nähe sein.



Parks und Gärten in London

Bushy Park Die große ländliche Parklandschaft des Bushy Park bietet eine Heimat für viel freilebendes Rotwild.
Green Park Der zwischen Buckingham Palace und Piccadilly gelegene Green Park ist während der Sommermonate ein wunderbarer Platz für Sonnenbäder und Picknicks. Hier können Sie Ihren Picknickkorb (und ihre Mäuse) auspacken, die Schuhe ausziehen und relaxen.
Im Greenwich Park, der ein Weltkulturerbe und der älteste der Königlichen Parks ist, befinden sich verschiedene historische Gebäude und vom Hügel aus haben Sie einen fantastischen Blick. Bewundern Sie die Architektur des Royal Observatory, Old Royal Naval College, National Maritime Museum und des Queen's House.
ImHyde Park vergessen Sie leicht, dass Sie sich mitten in London befinden, denn hier liegt der Serpentine, ein beliebter See, auf dem man Boot fahren kann.
Kensington Gardens Am Ende des Serpentine-Sees geht der Hyde Park in die Kensington Gardens über. Zu den Höhepunkten im Park gehören die Italian Fountain Gardens und das beeindruckende Albert Memorial. Im Park befindet sich zudem der Kensington Palace mit seinen stillen italienischen Gärten und der berühmten Peter-Pan Statue.
Regent's ParkHier befinden sich ein Open Air Theater, ein duftender Rosengarten, ein See zum Boot fahren.
Richmond Park Dieser riesige Park umfasst mehr als 800 ha. Die Landschaft ist abwechslungsreich und bietet viele Wanderwege durch Wälder, Parkflächen und entlang Flussufern. Der Richmond Park, beherbergt Rotwild und andere Wildtiere.
St James's Park Der an die Mall angrenzende St James's Park hat wirklich etwas Hoheitsvolles. Genießen Sie von der Brücke über den großen See zwei von Londons schönsten Ausblicken – den Buckingham Palace in einer Richtung und die Whitehall in der anderen. Der Park ist ein wunderbarer Platz für ein Picknick. Außerdem können Sie hier einen Liegestuhl mieten und der Musik im Pavillon lauschen.
Brompton Cemetery Londons einziger königlicher Friedhof Brompton Cemeterygilt als einer der schönsten viktorianischen Friedhöfe in Großbritannien. Hier erinnern mehr als 35.000 Grabdenkmäler an Menschen aus allen Schichten und Berufen. (Okay, ist nicht jedermanns Sache, den Friedhof weiter zu bevölkern, aber was macht schon sooooo ein kleines Mäuschen ;-)
Royal Botanic Gardens, Kew Die absolute Schönheit und Bedeutung von Kew Gardens kann man gar nicht genug rühmen, denn immerhin handelt es sich um ein Weltkulturerbe. Hier finden Sie die größte existierende Sammlung lebender Pflanzen, exotische Palmen, riesige Wasserlilien, Waldlichtungen, ein kleines Rhododendrental, einen Bambusgarten und vieles mehr.
Das London Wetland Centre ist ein Paradies für Vogelfreunde, wo Sie viele wildlebende Arten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten können. Hier brüten Eisvogel, Specht, Distelfink, Rotschenkel, Bussard und Löffelente.
Gladstone Park is a peaceful oasis in the middle of North London. Much of its charm comes from the tree-lined avenues crisscrossing the green expanse and dating back to the turn of the 20th century. It's definitely possible to while away a couple of hours wandering down these paths, stopping off en route to feed the ducks, admire the colourful flowers.
The wildest of London's parks, Hampstead Heath has fields to run in, long grass to roll in, woods to hide in and, most famously, ponds to swim in. In north London this 791-acre heath and woodland is THE place to get back to nature.
Waterlow-Park One of our favourites, this beautiful park occupies a dramatic sloping site overlooking the city and was given to Londoners by Sir Sidney Waterlow as a 'garden for the gardenless'.
Cannizaro Park Adjacent to Cannizaro House Hotel but no longer connected to it, it is a fine example of the style of large garden common to London mansions in the 19th century and is bewitchingly timeless. Small and sheltered, the park bursts into colour in summertime. A labyrinth of paths interweave across the gardens while the lush stretch of lawn is very suited to civilised picnicking. The park is also known for its open-air theatre.
Battersea Park Situated on the south side of the Thames, facing Chelsea, Battersea Park caters for everyone within its 200-acre space. Firstly, there's lots of water - a lake for boating, ponds for admiring the wildlife, and the Thames along one side for general gazing purposes.
Ravenscourt Park is a scenic green space. Enter the 'secret' garden through the 18th century gates and you'll discover a beautiful hideaway where you can sit on a bench and escape the city. At the other end of the park, to the south, you'll find Ginkgo Garden Centre. There's been a park here since medieval times when Paddenswick Manor existed - the lake in the centre of the park is part of the moat that surrounded the house. The north-eastern corner has been designated as an Archaeological Priority Area with plane trees and cedars among the longest surviving.
Die Victoria Tower Gardens erstrecken sich zu Füßen des Westminster Palace entlang der Themse. Zwei berühmte Statuen schmücken die Gärten.

Und wenn ich auf den Londoner Stadtplan sehe, entdecke ich noch weit mehr Grünflächen zwischen den Häusern. Deshalb: "Give mice a chance" ;-)

LG
Trolli

Es gibt ein Leben vor dem Tod.

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 Re: Mäuse im Bundestag - Politikerplage
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400/42431

Datum: 26.01.10 21:59


Zitat:
Wieder in Freiheit

Gestern, 05:41 Uhr

Berlin (ddp). Die Bundestagsverwaltung hat nach Informationen der Zeitung «Bild am Sonntag» in den vergangenen Wochen 17 Mäuse aus dem Berliner Parlamentsgebäude, dem Paul-Löbe-Haus, von einem Kammerjäger einfangen und im Brandenburger Umland aussetzen lassen. Ein Sprecher der Bundestagsverwaltung sagte dem Blatt: «Die Mäuse wurden von Berlin ins Land Brandenburg transportiert und im Umland so ausgesetzt, dass sie in der Natur überleben können.» Diesen Artikel weiter lesen


Sämtliche geltenden Tierschutzgesetze seien penibel eingehalten worden: So wurden tierfreundliche Lebendfallen aufgestellt, anschließend habe man die Nager artgerecht in die Freiheit transportieren lassen. Keine Angaben wollte die Bundestagsverwaltung über die Kosten der Aktion machen. Experten schätzen sie auf 1500 Euro.

(ddp)
http://de.news.yahoo.com/17/20100124/tde-wieder-in-freiheit-75240f8.html

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 Re: Maus im Keller
Name: Flora Weber Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400/43208

Datum: 05.11.13 10:48


hi ich finde du solltest die maus einfangen und sie in deinem haus überwintern lassen zum aussetzen ist auf jeden fall zu kalt! ich finde ist toll, dass du die maus nicht getötet hast Applaus für dich nun bist du offizieller mäuseretter

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 Re: Maus im Keller
Name: Gast Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/42400/43209

Datum: 06.11.13 10:48


>hi ich finde du solltest die maus einfangen und sie in deinem haus überwintern lassen zum aussetzen ist auf jeden fall zu kalt!

Der Beitrag ist übrigens von 2009 ;)
Dein Tipp bringt also nicht mehr viel (naja, vielleicht falls sowas noch mal vorkommt).

>ich finde ist toll, dass du die maus nicht getötet hast Applaus für dich

Sollte(!) eigentlich selbstverständlich sein. Ich weiß, ist es nicht :(

>nun bist du offizieller mäuseretter
naja … nicht töten != retten
wobei es natürlich sein könnte, dass er/sie die Maus auch gerettet hat.

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