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 Überbevölkerung
Name: NEXTDAY Permalink: http://tierrechtsforen.de/5/43212

Datum: 14.11.13 23:00
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Hallo zusammen,

der von mir u. verfasste Text war eigentlich eine Antwort in der Rubrik "Kinder". Ich finde jedoch, dass das Thema mehr Raum einnehmen sollte. Vielen Dank für folgende Beiträge....


"auch wenn dieser Eintrag schon "älter" ist, stimmt er auch weiterhin nicht. Die Erklärung warum es KEINE Überbevölkerung geben solle (n.A. des A.), kurzerhand erklärt mit der berühmten Erdflächenberechnung ist irreführend und prämodern. "Regionale Bevölkerung" ist m.A.n. die falsche Terminologie, da in derartiger Größenordnung stat. zumeist nicht von Bevölkerung gesprochen wird, vielmehr von "Einwohner(zahlen)".

Der Zusammenhang zwischen der Nachwuchserzeugung und dem Veganismus als Weltanschauung ist keineswegs abwägig. Ganz im Gegenteil:

Neben wir die neoklassische Figur des homo oeconomicus und der Annahme, dass die Bedürfnisse der Menschen gar unendlich sind, während (auch freie) Güter (Fruchtbarkeit des Bodens, Landfläche) etc,. endlich sind, d.h. keine unendliche Verfügbarkeit vorliegt. Der Landflächenraub des Homo sapiens für Wohnraum und Nahrung, hatte und hat letztlich die schlimmsten Auswirkungen für die Natur und Tierwelt. Dahingehend gibt es fortwährend ein Spannungsverhältnis zwischen Menschenrechten und Tierrechten i.S.e. freien Entfaltungsparadigma.

Übrigens: Es leben derzeit zahlenmäßig 3/4 der Menschen auf der Erde, welche von dieser Spezies jemals den Planeten bevölkert haben, wobei die Erdfläche (fast) gleich geblieben ist. In den Entwicklungsländern scheitert jede Entwicklungshilfe, da u.a. die Zahl der Geburten überproportional steigt. Hierzulande verbraucht jedes Kind weit mehr CO2 usw. Vor diesem Hintergrund, betrachtend auch der Anzahl ökologischer (Folge-)problematiken sowie der Bestand bereits ausgestorbener Tierarten/ bedrohten..stark gefährdeten Tieren - nicht von einer Überbevölkerung zu sprechen, gleicht einer Farce - fügt sich jedoch in jene homozentrische Sichtweise ein, die eigentlich beklagt wird oder folgt einer Sozialromanze für die es empirisch keine Legitimität gibt.

Das Bild der Familie, religiös geprägt, mit dem Vater und der Mutter ist eine prämoderne Vorstellung vor dem o.g. Text, da es stets aus egoistischen Motiven heraus geschieht. Vorhandene monetäre Mittel können auch anderweitig eingesetzt werden, es ist eine Frage der Präferenzordnung."

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 Themen Name  Datum
 Überbevölkerung   neu 
 NEXTDAY 14.11.13 23:00 
 Re: Überbevölkerung   neu 
 NEXTDAY 14.11.13 23:04 
 Re: Überbevölkerung   neu 
 Achim Stößer 15.11.13 16:09 


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