Videodokumentation
Im Internet sind immer wieder Videosequenzen zu finden, die Ausschnitte aus tierrechtsrelevanten Fernsehsendungen zeigen. Auf diese kann hier verwiesen werden.

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 Lindenstrasse: "Fleischesser"
Name: Achim StößerAchim Stößer Permalink: http://tierrechtsforen.de/8/578

Datum: 05.05.10 20:26
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Vor Jahrzehnten gab es Veganer in der "Lindenstraße". Genauer, eine Veganerin, die nach einer "Tierbefreiung" einer infizierten Katze aus einem "Tierversuchslabor" von dieser gekratzt wurde und daran starb. Der andere, "Benny Beimer", wurde von der Tier"rechts"-Boulevardpresse auf dem Titelblatt gefeiert (und kurz darauf wieder Leichenfresser in der Serie).

Nun gibt es einen neuen Anlauf: in Folge 1271, "Fleischesser", tritt ein "Vegetarier" auf, CO2-motiviert, dem Verhalten nach allerdings (Pseudo?)-Veganer. Immerhin, er vermeidet explizit "Essig", der "mit Gelatine" geklärt ist(!). Sein Adoptivvater, Arzt, fragt "Aber woher bekommst Du denn Dein Eiweiß" ("Sojaprodukte"). Die Antiveganerin - "Ich bin halt Fleischfresserin" - (der er hilft, eine Torte unvegan zu verzieren) saß übrigens als Menschenmörderin jahrelang im Knast.

In der Folge davor wurde er eingeführt, kaufte Brötchen und fragte, ob sie "Ei oder Milch" enthalten würden (Schlachtfettmargarne etc. interessierte ihn wohl nicht).

In der nächsten Folge machte er einen (Gentechnik-/Klima-)Infostand vor einer Schweinemast, zusammen mit zwei Leichenfressern, von denen eine dann "Klimaschweine" auf die Tür der Schweinemast sprayte, zum Ärger des "Veganers(?)". Der Schweinemäster filmte sie dann dabei heimlich (und hämisch grinsend) - Cliffhanger, damit wird es weitergehen:

Zitat:
Felix bereitet eine Protestaktion gegen einen Schweinemastbetrieb im Umland von München vor. Er möchte mit der Aktion auf die Folgen des ungezügelten Fleischkonsums auf das weltweite Klima aufmerksam machen. Jack will ihn dabei unterstützen und er überzeugt auch „Käthe“, sich der Protestbewegung anzuschließen. Kurz vor ihrer Abfahrt, versucht Felix auch noch Sarah zum Mitkommen zu bewegen. Sarah lehnt mit einer fadenscheinigen Begründung ab. In Wahrheit steht sie aber nach wie vor auf Felix, rechnet sich jedoch keinerlei Chancen bei dem schmucken Klimaschützer aus.

Als die drei Protestler den Mastbetrieb erreicht haben, beginnen sie sofort mit dem Aufbau ihres Standes. Felix’ Ziel ist es, über die Missstände zu informieren. Es dauert auch nicht lange, bis ein erboster bayerischer Landwirt die drei attackiert. Felix ist die Ruhe selbst und lässt sich von dem Bauern nicht einschüchtern. Während Felix weiterhin interessierte Besucher informiert, macht Jack sich selbstständig.

Und wie: Jack schleicht sich in den Stall des Mastbetriebes und sprayt, um ihrem Protest Nachdruck zu verleihen, mit roter Farbe die Worte „Klima Schweine“ an eine Tür des Stalls. Felix ist fassungslos. Jack hat aus einer legalen Informationsveranstaltung kurzerhand einen Hausfriedensbruch inklusive Sachbeschädigung gemacht. Da hilft nur noch die Flucht!

[...]

Jack ist aufgebracht. Sie hat Post vom Anwalt des Bauern bekommen, dessen Stall sie in der vergangenen Woche mit einem Schriftzug verschandelt hat. Der Landwirt fordert von Jack 10.000 Euro Schadenersatz. Außerdem droht ihr eine Anzeige wegen Einbruchs, Hausfriedensbruchs, schwerer Sachbeschädigung und Verdachts der Gründung einer kriminellen Vereinigung. Felix und "Käthe" sind sprachlos. Jetzt ist guter Rat teuer. Den holt sich Jack bei der Jurastudentin Sarah. Und die hat wenig Erfreuliches zu berichten. Sollte es zu einer Strafanzeige kommen, drohen Jack zwei bis fünf Jahre Haft. Während Sarah eine schriftliche Stellungnahme zum Sachverhalt empfiehlt, setzt Felix eher auf Dialog. Er möchte mit der Gegenpartei ins Gespräch kommen und die Sache so aus der Welt schaffen. Diese Taktik geht nach hinten los: Jack stellt in Sarahs Begleitung den Anwalt des Viehzüchters zur Rede und erlebt dabei ihr blaues Wunder: Der Landwirt hat auf Video festgehalten, wie Jack, "Käthe" und Felix den „Tatort“ fluchtartig verlassen.

Sarah rät daraufhin dringend, sich mit dem Bauern auf einen außergerichtlichen Vergleich zu einigen. Felix hegt Zweifel: „Sarah ist eine Jurastudentin und keine Anwältin“, gibt er zu bedenken. Eines ist klar: Diese Angelegenheit ist noch lange nicht ausgestanden.


Die genannten Folgen sind (noch) auf http://www.lindenstrasse.de zu sehen. (Alle Zitate außer dem letzten - von der Website - Gedächtniszitate.)

Achim

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 Lindenstrasse: "Fleischesser"   neu 
 Achim Stößer 05.05.10 20:26 


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